+++ LIVE-TICKER +++ Grüne verhandeln mit CDU über Bündnis – Keine OB-Empfehlung

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Parteitag der Grünen im "Café Balduin" - volles Haus.

Bildquelle: Eric Thielen

[liveblog]

54 KOMMENTARE

  1. Es gab eine Zeit, da wählte ich regelmäßig grün. Es war die Zeit der politischen Inhalte – na ja die Zeiten haben sich wohl geändert….

  2. Nee liebe grüne, bei der CDU unter den Rockzippel kriechen, die Frau Zock unterstützen, was ist nur aus euch geworden ? Löst eure Partei bitte auf und geht angeln, mehr kann man nicht zu sagen.

  3. Grüne in Trier sind unwählbar geworden. Nur noch machtpolitisches Kalkül. Der Vorstand hat vor machtg.i.h..t vollkommen das Gespür für die grüne Basis verloren. Hoffentlich bekommen sie das bald zu spüren.

  4. 21.26

    Der „ökologische Umbau“ ist doch längst zur Klientelpolitik geworden – und wird genauso von unten nach oben umfinanziert wie alles andere auch. Wer da noch gleichzeitig „Politik gegen Arbeitslose“ kritisiert, ist endgültig im Doppeldenk angekommen.

  5. 21.44

    Wartet einen Moment…ich komm schnell vorbei, hab‘ hier noch einen neutralen Notizklotz liegen…ist aber kein Umweltpapier…

  6. 22.05

    Nach dieser Vorstellung muss Wolfram Leibe darüber nicht unbedingt unglücklich sein.

    Ich bedanke mich für einen amüsanten Abend und wünsche allseits eine gute Nacht – obwohl die für manche ja noch lang werden dürfte *g*

  7. Die Grünen prostituieren sich für Frau Birk und meine Partei schafft ein zusätzliches Dezernat obendrauf! Ich schäme mich und werde definitiv Herrn Leibe wählen. Schade für unsere Stadt.

  8. Für ferne Phantasien verraten Fundis vormals feste Vorsätze, fürchterlich!
    (Und die anderen natürlich auch, aber das klappt mit dem Stabreim nicht.)

  9. es ist ungaublich, was sich hier darstellt. Nie hätte ich das vermutet. ich bin/war eine überzeugte rot-grüne, aber so etwas geht gar nicht!
    Wer kann das OB-Amt? ich denke, das muss mittlerweile jedem klar sein.

  10. Liebe Grüne, liebes Lokalo das war ganz großes Kino heute. Vielen Dank für den amüsanten Abend und gute Nacht, Euer Puck!

  11. Ist schon unglaublich, was so ein Liveticker als ans Licht bringt. Ich wähle jetzt erst recht Leibe! Egal, was der Vorstand sagt. Und die nächsten Wahlen werden kommen! Auch die Vorstandswahlen!

  12. Bingo genau das was ich bereits an anderer Stelle gepostet habe .

    Danke für den Live Ticker lokalo es war ausgesprochen interessant

    für mich haben sich die Grünen mit ihrer Machtpolitik mittlerweile erledigt, Basisdemokratie ja da war mal was vor der rot grünen Regierungskoaltition damals mit den Lobbyisten Schröder und Joschka Fischer

    das war der Beginn des Abstiegs der Grünen und der SPD

  13. Wenn jetzt Birk und KT im Amt bleiben und weiter ihren Zickenkrieg ausleben und der Stadtvorstand durch Zock und einen farblosen Egger komplettiert werden. Was soll sich denn da bitteschön noch verändern? Da bekommt die SPD in einer möglichen Rolle in der Opposition ja die Bälle reihenweise geflankt um diese aufs Tor zu schießen! Realsatire pur! @lokalo: Ihr habt hier einen super Job gemacht! Hoffentlich lesen den Thread viele Trierer!

    • Oh, es wird sich viel verändern: Die Straßen werden unbefahrbar, weil Kaputt und gesperrt, die Schulen fallen auseinander. Aber egal. Wir können uns ja alle im neuen Theater treffen.

  14. „Die Grünen votieren nicht für Wolfram Leibe.“

    „Votieren“ tut am Ende gottseidank der Wähler. Und als Solcher sage ich: Jetzt erst recht!

    „Zusammenarbeit“ mit wem auch immer inhaltliche Übereinstimmung erzielbar ist, ist die eine Sache. Die Personalie „Hiltrud Zock“ eine Andere.

    Hätte ich gewußt, dass meine Stimme vom letzten Sonntag quasi eine „halbe Zock-Stimme“ war, wäre meine Entscheidung vermutlich anders ausgefallen. Eine Rückkehr in „gut vernetzte“ Zeiten bei reduzierter Fachkompetenz ist jedenfalls auch nicht halb das, was ich mir als Bürger vom Chef der Stadtverwaltung wünsche. Und einen „Supersympathischen“ Oberbürgermeister hatte ich für meinen Teil jetzt lange genug.

    Aber am 12. geht es ja gottseidank bei Null los.

  15. @exgrün

    vermutlich muss man den verstand verloren haben, um frau zock zu empfehlen? 😉

    tatsächlich habe ich nur, falls es eine abstimmung hinsichtlich leibe geben sollte, auch eine über zock beantragt. damit beides mit klaren mehrheiten zurück gewiesen wird.

    doch die abstimmungen waren dann gar nicht mehr nötig, da der antrag, niemanden zu empfehlen ja bereits eine deutlich mehrheit bekam.

    also ist doch noch restverstand bei mir.

    grüße
    rl

    • Um Frau Zock zu empfehlen, muss man nicht zwingend den Verstand verloren haben – vor allen Dingen nicht, wenn es lediglich um Geschäftsordnungsspielchen geht und wenn man sich vor einer Abstimmung bereits des Ergebnisses sicher ist. Und vor allem auch dann nicht, wenn die Position des OB im Grunde völlig nebensächlich ist.

      Der Knackpunkt ist doch der, dass Grünen-Vorstand plus Cornelia Rüffer gewillt sind, Trier zugunsten landes- und bundespolitischer Machtperspektiven als Bauernopfer zur Schlachtbank zu führen. Denn nichts anderes bedeutet letztlich der gegenseitige Nichtangriffspakt zur Absicherung der Dezernentinnen, die sich gegenseitig blockieren.

      Da kann man auch gerne mal gestern noch vehement verfochtene Positionen kampflos aufgeben – mit dem maliziösen Hintergedanken, dass es ja sowieso anders kommt, als es geschrieben steht. Ja, wenn es denn so ist: Warum sollte man dann überhaupt noch zu irgendeiner Wahl gehen? Merkt ihr eigentlich nicht, dass ihr auf diese Art die demokratische Grundordnung stärker gefährdet als eine Handvoll unverbesserlicher Hanseln von ganz rechts außen?

      Ihr mögt es ja Realpolitik nennen. Ich nenne es Kuhhandel, Geschacher, Betrug am Wähler. Und wozu das alles? Für einen Dezernentinnenposten mehr? Was kommt dann erst, wenn es um Ministerposten geht? Globaler thermonuklearer Krieg?

  16. In Mainz hat es einen Riesenkrach gegeben. Malu Dreyer hat sich wohl durchgesetzt. Wir Grünen in Trier dürfen – den Koalitionsfrieden wahrend – keine Empfehlung für Frau Zock aussprechen. Fred und unsereins würden sicherlich gern ein anderes tun. Wie jedem heute Abend klar wurde. Bekanntlich ist die letzte Ampel an der Ignoranz der SPD-Fraktion gescheitert – die FDP, Gott hab sie selig, beziehungsweise ihr Vorsitzender verstehen das aber bis heute nicht.

    Ein anderes Problem ist uns Grünen heute Abend auch klar geworden – zumindest hinter vorgehaltener Hand: Malu Dreyer hat zur Zeit mehrere Probleme in Mainz, eines als damalige Sozialministerin mit ihrem Dienstleister aus Trier, wo ihr jetziger Mann und Noch-OB damals wohl Gesellschafter oder Geschäftsführer war. Wir hoffen das an dem Geschmäckle nichts dran ist.

    Die SPD in Trier wäre gut beraten, mehr Selbstwahrnehmung zu üben. Als uns unter Druck zu setzen. – Machtbesessenheit kommt vor dem Fall.

    • Von was reden Sie hier, Frau Günzer? Von der Grünen-MV auf jedenfall nicht, denn Ihr Beitrag hat nichts damit zu tun.
      Ich war gestern vor Ort. Es wurde offen diskutiert und alle Grünen haben sich basisdemokratisch gegen eine Empfehlung für einen Kandidaten ausgesprochen. Die Sympathien für Frau Zock haben sich, den Redebeiträgen und dem Applaus nach zu urteilen, gelinde gesagt, sehr in Grenzen gehalten.
      Ich weiss nicht, was Sie mit dem Unfug, den Sie hier verbreiten, erreichen möchten. Dienen können solche Unwahrheiten niemandem, ausser vielleicht Frau Zock und der CDU.

    • Hallo Frau „Guenzer“,
      wenn Sie vorgeben, als grünes Mitglied auf dem Parteitag gewesen zu sein, warum schreiben Sie dann nicht unter einem Namen, der auch auf der Anwesenheitsliste zu finden ist ?

    • Den Grünen wurde verboten eine Empfehlung auszusprechen! Und Sie halten sich daran. Brav. Es ist doch toll, das die Grünen das tun, was andere von Ihnen erwarten. Auf gute Zusammenarbeit mit der CDU. Mutti sagt … und die Grünen folgen. Brav.

  17. Es ist doch völlig normal das man in der Politik Schnittmengen suchen muss und hier und da Kompromissbereitschaft zeigen sollte. Die Grünen versuchen doch nur Ihrem Wählerauftrag nachzukommen und so gut es geht grüne Politik zu betreiben, welche der Stadt sicher nicht schadet. Das dafür starke Partner gebraucht werden, sollte jedem einleuchten. Und so geht man eben in Gespräche und trifft Vereinbarungen die hier und da auch mal wehtun können, das gilt aber für beide Seiten. Das weiß jeder der schonmal Koalitionsgespräche geführt hat(und wenns nur mit eigenen Frau war). Die rege parteiinterne Diskussion zeigt ja auf wie schwer manche Entscheidungen wiegen und nur weil ich heut dagegen bin, heißt es nicht das ich morgen dafür bin nur weil ich an irgendeiner Stelle eben Kompromisse eingehen muss. Es zeugt, meiner Meinung nach, von Transparenz das eine solche komplexe Mitgliederversammlung öffentlich gehalten wird. 🙂 Zu kritisieren ist an diesem Artikel eigentlich nur die Methode des Autors, da er ein klares Stimmungsbild erzeugt. Es ist, denke ich, nicht wichtig ob Sie zur Raucherpause gehen und wer da noch so ist, auch den ein oder anderen Seitenhieb kann man sich sparen und versuchen dem Leser ein objektives Bild zu vermitteln damit er sich selbst eins machen kann. Es sei den es handelt sich hier um einen Privatblog anstelle eines journalistischen Online-Nachrichtenportal.

    Allerdings stimme ich auch damit überein das KT und Birk nicht funktionieren und der Stadt eher schaden!

    PS: Gehen Sie wählen…… 🙂

  18. Hallo Herr Thielen,
    machen Sie doch mal einen Tippkurs. Es war zwar durchaus amüsant, Ihnen dabei zuzusehen, wie Sie da den ganzen Abend im Zwei-Finger-Suchsystem auf Ihr Laptop einhämmerten, aber Sie hätten mit dem Zehn-Finger-System sicher viel Zeit gespart und hätten so der Diskussion noch aufmerksamer folgen können. Ich kann mich jedenfalls nicht des Eindrucks erwehren, daß Ihnen, während Sie einzelne Satzfetzen protokolliert und Teilaussagen in Ihrem Sinne zusammengefaßt haben, andere Sätze oder auch ganze Passagen der Diskussion komplett entgangen sind. Oder sollte die verfälschte Wiedergabe, das Aus-dem-Zusammenhang-Reißen, etwa mit System und voller Absicht geschehen sein ? Dann allerdings wäre der Anblick, den Sie beim Zwei-Finger-Tippen boten, wohl Sinnbild für Ihren journalistischen Anspruch.

    Übrigens sind die grünen Mitgliederversammlungen immer öffentlich. Wer beim nächsten Mal also nicht den ganzen Abend durch die stark verfärbte Brille eines lokalo-Livetickers verfolgen will, ist herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen.

    • omg wie billig. ich war als gast zugegen und kann nur sagen dass der ticker in all seiner kürze ein ziemlich genaues bild der (meiner) stimmung widerspiegelt. wie ich waren auch andere enstsetzt, wie aus machtgeilheit und bessenheit grüne positionen aufgegeben und verramscht wurden.
      anja hat das sehr treffend auf den punkt gebracht als sie sagte dass wir nicht mit einer partei zusammengehen können, welche sich seit jahrzehnten moselaufstieg und meulenwald autobahn wünscht und wir ebenso lange dagegen kämpfen.
      aber auch dein beitrag spiegelt den abend wieder, wir hacken lieber auf anderen heraum als uns an die eigene nase zu fassen. unfassbar fand ich die aussage von reiner dass wir mit der cdu verhandeln müssen weil es sonst die spd tut. was ist denn das für eine art von grüner politik. ich werde leibe wählen, was das ergebnis des gestrigen abends ist.

    • Ist schon ziemlich widerwärtig wie sich die grünen drehen und wenden … Und wie weiterhin sinnlose Lobbypolitik betrieben werden soll … Egbert Schule ? Sinnloser kann ein Teilbudget für die Schulsanierungen nicht zweckentfremdet werden. Bin mal gespannt wie der Sanierungsstau der wichtigeren weiterführenden Schulen begründet werden soll wenn die Ostbonzen sich eine neue Grundschule für ihre kleinen Racker gönnen. Und nun von gesunder Einzügigkeit (während als Begründung für die Schulschliessungen anderen GS immer behauptet wurde Einzügigkeit sei nicht wirtschaftlich) zu sprechen ist ein Schlag ins Gesicht für jedes Elternteil deren Kind nun durch die halbe Stadt fahren muss damit die Gartenfeldler blos ihre SUVs nicht anpacken müssen. (Damit kommen sie scheinbar auch nicht über die neue grüne Radspur).

      Das ist wohl der einzige grüne Hintergedanke dabei !!! Ihr Trierer Grünen seid echt ein Kasperleverein, wei o wei … Fred Konrad hätte sicher in jeder anderen Partei die doppelte Anzahl an Stimmen bekommen soviel steht fest !

      Wenn jetzt dem Land auch noch mit grüner Hilfe die neu aufpolierte und geschminkte Klöckner präsentiert werden soll habt ihr nen feinen Beitrag geleistet !!!

      „Gott schütze Rheinland Pfalz !!“

  19. Danke, Lokalo! Sie haben sich im Wahlkampf als wichtige Informationsquelle etabliert. Ich hoffe, viele Wählerinnen und Wähler kopieren den Link zum Liveticker und verschicken ihn an Freunde und Nachbarn, damit diese lesen können, was für ein erbärmliches Spiel hier gespielt wird. Ich habe Jahrzehnte aus Überzeugung grün gewählt – das wird nicht mehr geschehen, vor allem werde ich nicht mehr Trierer Giftgrün wählen.

  20. Was man hier erkennen kann, ist lediglich der Umstand, dass schwarz-grüne Bündnisse bei beiden Parteien noch sehr schwer sind. Das liegt an einer Betonkopfmentalität und zwar bei einigen „alten“ Grünen genauso wie bei einigen „alten“ CDU-Mitgliedern. Dabei bin ich überzeugt, dass in diesen Bündnissen die Zukunft liegt. Rot/Grün war vor 20 Jahren modern und hat damals was gebracht. Heute sind das die Koalitionen, in die sich die 30-Prozent SPD gerade so rettet, um den Regierungschef zu stellen. Und viele Grüne sehen ihre Daseinsberechtigung darin, der SPD hierzu zu verhelfen. Kompliment an Frau Rücker und Herrn Marz, Sie haben Mut und Weitsicht.

  21. Liebe CDU, ich habe Euch bei der letzten Kommunalwahl zwei Mal gewählt: zum ersten und zum letzten Mal! Mit dieser grünen Nummer habt Ihr der Stadt und Euch selbst einen Bärendienst erwiesen – ich hätte eigentlich Frau Zock meine Stimmer gegeben, aber das könnt Ihr jetzt knicken! Ich hoffe nur, dass die Grünen irgendwann den Weg gehen, den die Mehrheitsbeschafferpartei der Vergangenheit, die FDP, gerade geht: nämlich den direkt in die Bedeutungslosigkeit!!

  22. „Neue Koalitionen“ hin oder her….darum geht es hier doch gar nicht mehr! Das ist ein einziges Machtspiel mit einem billigen Postengeschachere. Die Grünen halten an einer völligen Fehlbesetzung mit einer überforderten Frau Birk fest, einzig damit das Dezernat „gerettet“ ist! Für die Grünen vielleicht, für die Trier definitiv nicht. Doch auch daran müsst ihr euch messen lassen, liebe Grünen – und dies bereits bei der nächsten Landtagswahl. Als ehemals überzeugter Grünwähler werde ich meine Stimme sicherlich nicht der wiederlichsten Politikerin in Deutschland – Frau Klöckner – in der Rachen schmeißen! Hat sie sich bei Rüffer und Co. schon bedankt? Enttäuschung pur! JETZT LEIBE wählen!

  23. „Neue Koalitionen“ hin oder her….darum geht es doch gar nicht mehr. Hier geht es doch mehr als offensichtlich um machtgeiles Postengeschachere und ein Festhalten am grünen Dezernat, Festhalten an einer komplett überforderten und inkompetenten Frau Birk – sorry, aber muss ja mal gesagt werden. Doch daran werdet ihr euch messen lassen müssen – liebe Grünen – und dies bereits bei der nächsten Landtagswahl. Als langjähriger Grünwähler werde ich meine Stimme definitiv nicht der unsympathischsten Politikerin Deutschlands – Frau Klöckner – in den Rachen schmeißen, damit schwarz/grün auf Landesebene regiert! Hat sich Frau Klöckner schon bei Rüffer und Co bedankt?! Das Politik dreckig ist, ist bekannt – das Politik auch auf lokaler Ebene so dreckig ist, schockiert mich schon!
    Enttäuschung pur!! JETZT ERST RECHT – JETZT LEIBE WÄHLEN!!

  24. Bestes Kino Herr Thielen 😉 Leider musste ich um 11 Uhr ins Bett und konnte den Schluß nicht mehr verfolgen, aber heute morgen auf der Arbeit macht es noch einmal richtig Spaß nachzulesen. Und lassen Sie sich nicht von grünen Betonköpfen wie Hartwig ins Bockhorn jagden. Ist wahrscheinlich Student, hat noch nichts auf die Reihe gebracht, aber dann andere runterputzen.

  25. Ich hoffe, die Trierer Bürgerinnen und Bürger lassen sich diese Form grüner Politik nicht gefallen. Von der CDU bekomme ich für meinem grünen Parteifreund ein Umweltdezernat geschenkt, damit dieser dann CDU-Autobahnen begrünen kann. Fred Konrad hat so was gegen neue Straßen im Wahlkampf gewettert, nun werden sie mit grüner Hilfe gebaut. Mir ist speiübel. Ich hoffe viele LeserInnen schicken den Lokalo-Link an Freunde weiter.

  26. In Trier hat sich in den verg. Jahren nichts bewegt, mitunter auch dadurch, dass der derzeitige Stadtvorstand durch vielschichtige Interessenkonflikte und eigene Eitelheiten nicht im Sinne der Stadt, sondern gegeneinander arbeitete. Hieran sind aber durchaus auch die Parteien/Fraktionen schuld, welche eben genau diese Konstallation an DezernentInnen dort installiert haben. Das war abzusehen. Als der „GUT-Mensch“ Klaus Jensen mit klarem Votum von der Trierer Bevölkerung in dieses Amt gewählt wurde, hat keiner es für möglich gehalten, dass er an diesem Team Stadtvorstand scheitert! Vielleicht war es aber auch System dem OB diese Frauen vor die Nase zu setzen um dann anschl zu schimpen, dass wir eine Blockade haben! Und das Problem soll nun die „noch nettere und symphatische“ Frau Zock lösen? Ich glaub´s nicht.

    Nach der gestrigen Versammlung der Grünen scheint sich abzuzeichnen, dass die beiden Dezernentinnen im Amt bleiben werden. Und hier ist es erschreckend, dass eben nichts, aber auch gar nichts aus den vergangenen 8 Jahren gelernt wurde. Hier geht es wieder um Eitelkeiten von PolitikerInnen auf Landes- und Bundesebene. Und genau das Wissen über dieses Denken, Handeln und Tun ist vielleicht auch die Motivation vieler Menschen nicht nur Urne zu gehen! Ich schäme mich einerseits über die Bürger, die ihr Wahlrecht nicht wahrnehmen, aber auch für eine Politik, wo Inhalte und Postionen von heute schon morgen über die Wupper oder die Mosel geworfen werden.

    Sicher … Seilschaften gibt es in jeder Parteilandschaft und das kann vor- und nachteiig sein. Für Trier ist aber das, was sich jetzt in der Kommunalpoltik abspielt einfach nur peinlich. Und das dürfen sich diesmal CDU und Grüne auf die Stirn schreiben. Später dann vielleicht mal wieder die SPD. Man könnte jetzt sagen: Ok ich gehe deswegen nun auch nicht wählen. Jedoch treibt die vorliegende Situation mich jetzt erst recht zur Stichwahl: Jetzt kann ich die Auswirkungen abschätzen, die sich einstellen, wenn ich Zock oder Leibe wähle. Jetzt habe ich das Profil, was ich gesucht habe und damit auch meine Wählermeinung für die Stichwahl!

    Ich möchte einen anderen Stadtvorstand und einen Neuanfang ohne KT und Birk. Und da kann ich zum derzeitigen Zeitpunkt nur ein Zeichen setzen, indem ich Leibe wähle.

    Und wenn einige Grünen-Politiker eine Problem mit dem Live-Ticker haben, dann stellt die Versammlungen doch als Video-Stream ein. Dann ist nichts verfälscht, verzerrt. Aber da ist mir ein knackiger Live-Ticker lieber.

    Danke Herr Thielen

  27. Klar, jede/r Demokrat/in muss kann soll mit jeder/m zusammenarbeiten. Es wär halt nur ehrlich gewesen, wenn der Grünen-Vorstand vor der Wahl mal gesagt hätte, dass er mit der CDU zusammengehen will. Konnte man sich denken, wenn man die handelnden Personen ein bissel kennt und 2+2 addieren kann, ist aber dem normalen Grünwähler nie so gesagt worden. Schon komisch, im Zusammenhang mit der FDP von Überzeugungen zu sprechen, aber die FDP ist für ihre Überzeugnung schwarz-gelb offen gestanden und untergegangen. So ehrlich hätte es von der Grünspitze auch laufen müssen. Inklusive Risiko des Untergangs. Jetzt steht ihr nur wie Wackelpudding da.

  28. Obwohl ich SPD-Mitglied bin, habe ich bei der Kommunalwahl einen Teil meiner Stimmen auf die grüne Spitze verteilt. Nie wieder! Ich kann euch nicht mehr ernst nehmen. Danke, dass ihr euch vom Allgemeinwohl statt von Machtinteressen leiten lasst! *ironie off*

  29. Auch wenn es schon ein paar andere ähnlich gesagt haben: Früher habe ich grün gewählt. Auf Bundesebene würde ich das auch weiterhin tun, aber auf Kommunalebene sind die Grünen hiermit für mich unwählbar geworden. Schade.

    • Lieber Herr Neumann,

      da gab es nun wirklich nichts abzusprechen, sondern nur zu beobachten und festzustellen. Sowohl die Kollegin als auch ich sind durchaus in der Lage, eins und eins zusammenzuzählen. Dieses simple Arithmetik bekomme sogar ich mit meinem Zwei-Finger-Tippsystem noch hin. Nein, ernsthaft, dieses grüne Geschachere hätte sogar ein Vorschulkind durchschaut, hätte man ihm ein paar kleine Fakten an die Hand gegeben.

      Was man den Grünen zugute halten kann, ist, dass sie – im Gegensatz zur CDU – dieses Papier öffentlich diskutiert und damit auch Mut bewiesen haben und es eben nicht im Hinterzimmer klammheimlich verabschieden wollten, wie Herr Kaster das am Montagabend auf dem Kockelsberg gerne gemacht hätte. Viele Christdemokraten sprechen neuerdings von „Offenheit“ oder „Bürgernähe“ – die Handlungsweise der Parteiführung spricht da leider eine andere Sprache. Aber Herr Kaster hat ja nicht von ungefähr bei vielen seiner Parteifreunde am Montag mächtig auf Granit gebissen.

      Der Kommentar kommt sicher noch – rechtzeitig vor der OB-Stichwahl am 12. Oktober als Analyse der gesamten politischen Situation in Trier.

      Beste Grüße und ein schönes Wochenende!
      E. Thielen

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