+++ Der LIVE-TICKER +++ Stichwahl zwischen Zock und Leibe

9

12.39

12.38

Frauke Petry betritt die Bühne

12.31

12.29

Vilimsky tadelt vor allem die Demonstranten, nennt diese „grölend und randalierend“ und warnt, dass „Mit unserer Gemeinschaft nicht gut Kirschen essen ist“.

12.22

Harald Vilimsky, FPÖ-Politiker betritt die Bühne.

12.20

Matteo Salvini, Parteichef der „Lega Nord“ aus Italien, ist nun auf der Bühne. Auch Salvini übt massive Kritik an der EU und lobt seine Partner. Ähnlich euphorische Stimmung wie bei Le Pen oder Wilders kommt allerdings nicht auf.

„Ein neues Europa ist möglich“ und ein „Bye Bye Angela Merkel“ sind seine letzten Worte auf der Bühne

12.16

In einer mit Parolen nur so gespickten Rede, sprach Wilders vom „Anfang eines patriotischen Frühlings in Europa“. Als besonderes Feindbild sieht Wilders den Islam und die Islamisierung, welche den Verfall von Werten zur Folge habe – „Unsere Heimat bleibt unsere Heimat“

Flüchtlingsheim bezeichnet der Holländer als „Brutstätte für Terroristen“ und spricht von der Angst „blonder“ Frauen ihre Haare offen zu zeigen.

Abschließend fragt er grinsend in die Menge: Was wir zu diesem Europa sagen? , woraufhin ein lautes „Nein“ durch den Saal ertönt.

Abschließend ruft Wilders das „Jahr des demokratischen Friedens“ und ist sich sicher, dass dieses „ein Jahr des Volkes sein wird“

11.50

11.45

Nach lauten „MErkel Muss weg“ Spechchören betritt der Niederländer, Geert Wilders, die Bühne

11.42

Eine erschreckende Rede – Unter Sprechchören verlässt Le Pen das Pult. Marie Le Pen spricht in ihrer Rede von dem „Ende einer Welt und der Geburt einer Neuen“. Die EU bezeichnet sie als „Tyrannei unter der die Nationalstaaten leiden müssen“. „Patriotismus ist die Politik der Zukunft“

11.28

11.16

Als „Frau mit dem schönsten Lächeln Frankreichs, die nächste Präsidentin Frankreichs“, begrüßt der Moderator Marie Le Pen auf der Bühne. Zuschauer halten Schilder mit ihrem Namen in die Höhe

11.14

Mit den Worten: „Herzlich willkommen, das neue Europa“ verabschiedet sich Pretzell vom Rednerpult

11.09

Die ersten Besucher werden von der Security aus dem Saal entfernt

11.08

Pretzell spricht von einem neuen Europa, deren Mitglieder im Saal versammelt sind und Lösungen für aktuelle Probleme haben.

Er fordert: „Bestimmte Schritte, die zu weit gegangen sind, wieder zurückdrehen“

10.58

„Familie ist größer geworden, als es denen, die dort draußen in der Kälte demonstrieren, lieb ist“

10.56

In seiner Eröffnungsrede begrüßt Marcus Pretzell, unter höhnischem Beifall der Halle, die 350 anwesenden Journalisten, insbesondere einen Kollegen der FAZ, der sich die Akkreditierung erklagt hat

10.49

Der Moderator begrüßt das Publikum und freut sich die „patrotischen Europäer“ anzukündigen, welche unter lautem Beifall die Halle betreten

10.46

Es geht los – Mit einem majestätischen Intro startet die Veranstaltung

10.45

KOBLENZ. Die ENF-Fraktion („Europe of Nations and Freedom“) des Europäischen Parlamentes lädt heute, 21. Januar, ab 10 Uhr, zu einem Kongress in der Koblenzer Rhein Mosel Halle ein. Die umstrittene Fraktion, unter dem Vorsitz der französischen „Front-National“ Politikerin, Marie Le Pen, ist ein Zusammenschluss von insgesamt 40 Mitgliedern aus 9 europäischen Ländern. Es ist ein Treffen der europäischen Rechten.

SPITZENVERTRETER DER EUROPÄISCHEN RECHTEN

Nach Koblenz eingeladen hat die Partei „Alternativ für Deutschland“ (AfD) in Person von Marcus Pretzell, dem einzigen deutschen Mitglied der ENF-Fraktion und Abgeordneter der „AfD“ im EU-Parlament. Mit Redebeiträgen von Marie Le Pen, Vorsitzende des „Front National“ aus Frankreich, Geert Wilders, Vorsitzender der „Partei für Freiheit“ aus der Niederlande und Matteo Salvini, Parteichef der „Lega Nord“ aus Italien sind die Spitzenvertreter der rechten Parteien Europas vertreten. Le Pen und Co. stellen „ihre Vision für ein Europa der Freiheit vor“, beschreibt die ENF die Veranstaltung. „Gekrönt wird die Veranstaltung von Frauke Petry, Bundessprecherin der AfD“, heißt es weiter.

BESTIMMTE PRESSEVERTRETER AUSGESPERRT

Für großes Aufsehen sorgte die Alternative für Deutschland im Vorfeld der Veranstaltung. Pressevertretern der „GEZ-Medien“, sowie unter anderem Journalisten des Spiegels und des Handelsblattes, wurde die Akkreditierung zur Berichterstattung in der Kongresshalle verweigert. Eine fragwürdige Vorgehensweise. Nicht Wenige sehen darin einen massiven Eingriff in das von den Grundrechten geschützte Gut der Pressefreiheit. Eine Akkreditierung von unserem lokalo.de-Reporter war ohne besondere Vorkommnisse möglich.

„KOBLENZ BLEIBT BUNT“

Zahlreiche Protestaktionen und Demonstrationen in und um Koblenz starteten teilweise bereits am Freitagabend. Die große Gegendemonstration „Koblenz bleibt bunt“ ist für den Samstagvormittag geplant und führt die Teilnehmer Ian der Kongresshalle vorbei in die Koblenzer Innenstadt. Mehr als 1000 Polizisten sind vor Ort im Einsatz und sollen für einen friedlichen Ablauf sorgen.

10.33

Die Eröffnung scheint sich zu verzögern – Die Bühne noch leer

10.05

Die Kongress-Halle füllt sich langsam. Ohne Probleme war ein Erreichen der Halle, die durch ein großes Polizeiaufgebot geschützt ist, möglich. Wenige Demonstranten sind bereits in der Nähe der Halle und positionieren sich vor den Polizeikontrollen. Offizieller Start der Großdemonstration „Koblenz bleibt bunt ist um 11 Uhr am Koblenzer Hauptbahnhof. Beginn der Veranstaltung ist um 10.10 Uhr mit der Eröffnungsrede durch Marcus Pretzell, gefolgt von Marie Le Pen um 10.35 Uhr.

9 KOMMENTARE

  1. Die Wahlbeteiligung scheint auf einen historischen Tiefstand zu fallen. Da fällt mir nur noch ein abgewandeltes Brecht Zitat ein: Stell Dir vor es ist Demokratie und keiner macht mit…. Es wird Zeit, dass sich ALLE „Demokratiemacher“ an die eigene Nase fassen und die Frage des „Warum“ – ohne „Parteigezicke“ stellen.

  2. “Ich habe drei Kreuze gemacht. Auch nach der Wahl wird sich nichts ändern.” (Anonym)

    Und genau das wird den Grünen in Trier helfen. Wer zuhause bleibt, unterstützt deren ideologische Politik. Denn die schaffen es, ihre vorwiegend studentische Klientel zu mobilisieren. Vorsichtige Prognose: Der neue (grüne) OB bekommt den Großteil seiner Stimmen aus den Stadtteilen Kürenz, Mitte, Süd, Tarforst.

    Zuletzt gesehen bei der Stichwahl des Ortsvorstehers in Trier-Mitte. Sollte es zu einer Stichwahl kommen, wird das Szenario noch wahrscheinlicher.

    Und jeder der zuhause bleibt, verhilft den Grünen zu einem extremen Höhenflug, an dem wir alle die nächsten Jahre zu knabbern haben werden. Denn wenn auch der OB eine „Persönlichkeits-Wahl“ ist, werden sich die Grünen in Trier in diesem Erfolg sonnen…

    Hoffen wir, dass ich Unrecht habe…

  3. War auch kein Vorwurf an Euch! In Trier ist eben vieles „suboptimal“ – vielleicht täte ein externer Verwaltungsprofi wirklich gut ;-).

  4. Abgesehen davon, dass ich sehr enttäuscht von diesem Ergebnis bin, entsetzt mich das mangelnde Interesse an dieser Wahl. Ist es den Bürgern Triers wirklich so sche … egal, welche Politik in den nächsten Jahren in Trier gemacht wird? Traurig!

    • Ich glaube, das es den Bürgern nicht sch-.. egal ist, diese aber den Glaubnen in die Stadtführung verloren hat.
      Beispiele: Die raserunterstützung durch den stadtrat, die gebrochenen Versprechen und festen Zusagen des Stadtvorstandes zur Verkehrserschließung des Petrisberges, die Verhöhnung von Eltern/Schulkindern und Mietern der Städt.Wohnungen, die Ignorierung von ganz einfachen Wünschen nach Sicherheit und Ordnung usw usw.

      Es ist eine Schande, was dieses Pack mit meiner Stadt macht. Uns schöner Trier, bespuckt vom Rathaus.

  5. Es ist einfach sehr schade, dass die Leute nicht zur Wahl gehen. Hat das Volk die freiheitlichen und demokratischen Werte vergessen? Warum nutzen so wenige ihr Recht um ihre Meinung mitzuteilen durch ein Voting. Außerdem hoffe ich , dass sich alle Nichtwähler aus zukünftigen Diskussionen auch raushalten und ihr Meckern für sich behalten. Eine Chance habt ihr noch, in dem ihr wenigstens zur Stichwahl geht um mitreden zu dürfen in der Zukunft !

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