Rock am Ring künftig in Mendig? – Jungpolitiker fordern Bitburg als Alternative

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Bildquelle: Wikimedia Commons

MENDIG. Nach dem Ende des Festivalklassikers „Rock am Ring“ an der Eifeler Rennstrecke sucht Veranstalter Marek Lieberberg derzeit nach einem alternativen Standort. Die zunächst angepeilte Alternative war Mönchengladbach. Aufgrund terminlicher Schwierigkeiten dort kommt jedoch nun auch Mendig in Betracht.

Gegenüber Medienvertretern erklärte Lieberberg, es gebe aktuell „keinen Vertrag und damit keine Grundlage“, um das Festival Anfang Juni 2015 in Mönchengladbach ausrichten zu können. Grund dafür sei, dass mit dem Besitzer des dort auserkorenen Geländes keine Einigung erzielt werden konnte. Was den zeitlichen Rahmen angehe, neige man deshalb zu einer skeptischen Beurteilung.

Wo das Festival stattfinden wird, soll laut Lieberberg nun zeitnah am 18. September entschieden werden. Als Alternative gilt auch die Eifelstadt Mendig. Damit würde der Klassiker gar nicht so weit entfernt vom bisherigen Standort seine Zelte aufschlagen − wie angedacht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Airfield in Mendig der neue Standort werden könnte, habe sich stark erhöht, und alle Fragen seien zu 95 Prozent geklärt. Weitere potenzielle Austragungsorte gebe es nicht, so Lieberberg laut Presseberichten.

Eine weitere Alternative wird nun von der Jungen Union Bitburg-Prüm ins Spiel gebracht. Die christdemokratischen Jungpolitiker fordern, dass auch der Flugplatz Bitburg in die aktuellen Überlegungen einbezogen wird. „Zumindest bedarf es einer Prüfung seitens der Stadt und der Flugplatz Bitburg GmbH, ob dieser Standort in Frage kommt“, so Jan Herbst, Vorsitzender der Jugendorganisation. Ferner sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen und der Gewinn einer solchen Veranstaltung für die Region geprüft werden, fordern die jungen Unionler.

„Wenn der Standort Mönchengladbach nicht realisierbar ist und in Bitburg die Rahmenbedingungen passen, sollten wir uns eine solche Chance nicht entgehen lassen. Rock am Ring gehört in die Eifel, warum dann nicht nach Bitburg?“, so Herbst weiter. Für diesen Vorschlag dürfte es jedoch mutmaßlich zu spät sein. Die Prüfungen zu einem neuen Standort sind bereits fast abgeschlossen. Ob Bitburg oder Mendig − für Rheinland-Pfalz wäre der Erhalt des Rockklassikers definitiv ein Erfolg. (red/rom)

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