Preis „Theatermaske“ geht an Kristina Stanek

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Kristina Stanek spielt in der kommenden Saison die "Carmen" in Trier.

Bildquelle: Marco Piecuch

TRIER. Die Krefelder Mezzosopranistin Kristina Stanek hat am Samstagabend die „Theatermaske“ der „Gesellschaft der Freunde des Trierer Theaters“, einen der wichtigsten Kulturpreise der Region, erhalten. Die Auszeichnung erfolgte während des Theaterfestes im Haus am Augustinerhof, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. In der kommenden Spielzeit wird Stanek als „Carmen“ im Trierer Theater zu sehen sein.

Stanek gehört dem Ensemble des Theaters Trier seit der Spielzeit 2012/2013 an. Dort sang sie unter anderem EVITA (Evita), CONCEPCION (L’Heure Espagnole), FLORA (La Traviata) und HÄNSEL (Hänsel und Gretel). In der Spielzeit 2013/14 gastierte Kristina Stanek wieder an den Wuppertaler Bühnen und stand am Theater Trier als MADDALENA (Rigoletto), PRINZ ORLOFSKY (Die Fledermaus), VERONICA (Deutsche Erstaufführung von The Fly) und ORFEO (Orfeo ed Euridice) auf der Bühne.

Kristina Stanek
Kristina Stanek

Die 1985 geborene Mezzosopranistin studierte an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf und an der Royal Academy of Music in London. Das zweijährige Studium in London, das sie mit dem Master of Arts mit Auszeichnung abschloss, wurde ihr durch ein Stipendium der Rotary Foundation ermöglicht. In Meisterklassen von Konrad Jarnot, Barbara Bonney, Grace Bumbry, Rudolf Piernay, Julie Kaufmann und Helmut Deutsch holte sie sich weiteren Feinschliff.

Schon früh erhielt Kristina Stanek Preise bei Jugend musiziert. 2006 wurde sie zur „Besten Nachwuchssängerin“ auf dem Europäischen Musikfestival in Rom ausgezeichnet. 2007 gewann sie den 1. Preis beim nationalen „Rotary Musikwettbewerb“ in Wiesbaden und den 1. Preis beim internationalen „Mozart Wettbewerb“ in Prag. Im selben Jahr wurde sie von der Bertelsmann Stiftung ausgewählt, um am „Neue Stimmen“-Orchesterworkshop teilzunehmen. Kristina Stanek war Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2010 und im Concorso Lirico Riccardo Zandonai 2011. Während ihrer Zeit an der Royal Academy of Music arbeitete sie mit bedeutenden Dirigenten wie Sir Colin Davis und Sir Charles Mackerras.

Neben dem Operngesang widmet sie sich auch dem Liedrepertoire und gab bereits Liederabende in den Niederlanden, Deutschland und Großbritannien (unter anderem in der „Hollywell Hall“ in Oxford). (red/et)

Ausführlicher Bericht zum Theaterfest folgt.

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