Millionen für Weiterbildungsförderung in Rheinland-Pfalz

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Finanzministerin Doris Ahnen.

Bildquelle: lokalo

MAINZ/TRIER. Mit rund 8,7 Millionen Euro fördert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz in diesem Jahr die Arbeit der anerkannten Weiterbildungsorganisationen im Land. Den Großteil der Landesmittel erhalten die Weiterbildungseinrichtungen im Rahmen der Regelförderung nach dem Weiterbildungsgesetz. Das gab das Mainzer Ministerium von Doris Ahnen (SPD) in einer Pressemitteilung bekannt.„Die Regelförderung der Volkshochschulen und der anerkannten Landesorganisationen der Weiterbildung trägt wesentlich zur Vielfalt und Qualität des Weiterbildungsangebotes in unserem Lande bei“, unterstrich Ahnen. Zudem habe das Land einen Fördertopf von über 700.000 Euro für die Unterstützung spezieller Maßnahmen.

Die Volkshochschulen, zumeist in Trägerschaft der Kreise und kreisfreien Städte, werden mit rund 4,7 Millionen Euro finanziell unterstützt. Daneben erhalten die Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz e.V. im laufenden Jahr rund 778.000 Euro und die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V. rund 603.000 Euro. Das Bildungswerk des Landessportbundes Rheinland-Pfalz e.V. wird mit rund 662.000 Euro und die Landesarbeitsgemeinschaft Anderes Lernen e.V. mit rund 425.000 Euro unterstützt. „Arbeit und Leben“ erhält rund 273.000 Euro und die Landesvereinigung für ländliche Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V. rund 369.000 Euro.

Die Förderung erfolgt entsprechend den Regelungen des rheinland-pfälzischen Weiterbildungsgesetzes auf der Grundlage des im Jahr 2012 geleisteten Weiterbildungsangebotes der einzelnen Organisationen. Danach besuchten rund 673.000 Frauen und Männer insgesamt mehr als 717.100 Unterrichtsstunden.

Für Kurse zur Vorbereitung auf den Erwerb von Schulabschlüssen, die Initiative Alphabetisierung und Grundbildung sowie für innovative Modellprojekte und die regionalen Beiräte im Bereich der Weiterbildung stellt das Land zusätzlich 753.000 Euro zur Verfügung. „Besondere Bedeutung kommt in der rheinland-pfälzischen Weiterbildungspolitik der Gewährleistung einer ‚zweiten und dritten Chance‘ zur Verbesserung der eigenen Bildungsbiografie zu. Angebote zur Verbesserung der Lese- und Schreibkompetenz Erwachsener und die nachholende Qualifizierung durch den Erwerb von Schulabschlüssen sind wichtige Voraussetzungen für Chancengleichheit und das Gelingen von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Integration“, sagte Doris Ahnen.

Es ist zudem erklärtes Ziel der Landesregierung, die berufsbezogene und die betriebliche Weiterbildung zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur aller rheinland-pfälzischen Unternehmen zu machen. Auf dem Weg dorthin werden kleine und mittlere Unternehmen mit weiteren 150.000 Euro zur Bildungsfreistellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. „Neben der Stärkung der individuellen Bildungs- und Lebenschancen der Beschäftigten unterstützt dies die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen im Land“, so die Weiterbildungsministerin.

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