Wahnsinn auf der Autobahn zwischen Trier und Schweich – 132 km/h zu schnell

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Mit 232 km/h war ein Fahrer unterwegs.

Bildquelle: Tim Reckmann/pixelio.de

TRIER. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der A 602 zwischen den Anschlussstellen Kenn und dem AD Moseltal bei Trier ging der Polizei am gestrigen Donnerstagabend ein dicker Fisch ins Netz. Bei erlaubten 100 km/h wurde ein  Mitsubishi mit sage und schreibe 232 km/h gemessen. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 600,- € und ein 3-monatiges Fahrverbot.

Gegen weitere 97 Fahrzeugführern wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet, weil sie nach Abzug der Toleranzen mehr als 21 km/h zu schnell waren. Fünf von ihnen droht zusätzlich ein Fahrverbot, weil sie über 41 km/h zu schnell fuhren.

Die Polizeiautobahnstation Schweich kündigt in diesem Zusammenhang verstärkte Geschwindigkeitsmessungen auf der B 52 und A 64 zwischen Trier und Luxemburg an. Hintergründe sind unter anderem Beschwerden anderer Verkehrsteilnehmer über aggressives Fahrverhalten und eigene Feststellungen der Polizeiautobahnstation Schweich und der Zentralen Verkehrsdienste beim Polizeipräsidium Trier. Bestehende Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der viel befahrenen Pendlerstrecke, z.B. auf der Sauertal- und der stark unfallbelasteten Ehranger Brücke, werden nicht nur in Einzelfällen massiv missachtet. Auch hier wurden Überschreitungen von mehr als 100 Prozent in der Vergangenheit beobachtet.

Neben einer erhöhten Unfallgefahr sind durch die hohen Geschwindigkeit schwere Verletzungen bei den Beteiligten zu erwarten.

Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, sich im Interesse der Verkehrssicherheit an die bestehenden Vorschriften zu halten.

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8 KOMMENTARE

  1. Es wird auch Zeit, das auf der Strecke zwischen Luxemburg und der Ehranger-Brücke mal,was geschieht! Was sich da teilweise abspielt, ist mittlerweile schon unerträglich! Wenn man da vorschriftsmäßig fährt, stellt man für andere ein Verkehrshindernis dar und wird bedrängt, genötigt und bedroht. Da wird viel zu wenig kontrolliert. Was besonders auf fällt sind Fahrzeuge mit luxemburger Nummer. Ich denke aber nicht das das Luxemburger sind, sondern Deutsche mit Firmenwagen, die meinen das sie sich deshalb nicht an die deutschen Straßenverkehrsvorschriften halten müssen. Vielleicht zahlt ihr Arbeitgeber das Knöllchen. Die müssten direkt angehalten und zur Verantwortung gezogen werden!

  2. es wir Zeit, dass die fehlende Autobahn von Ehrang/Dicke Buche nach Schweich/Föhren gebaut wird. Die Verbindung vom Dreieck Moseltal Richtung Stadt ist einfach überlastet. Die Bundesstraße, hier insbesondere die Brücke kollabiert jetzt schon täglich an der Anfahrt zur Autobahn.

  3. Es kann immer mal passieren, dass man zu schnell ist (Bsp. Überholvorgang gestartet, dann wird auf einmal auf 100 das Tempo gedrosselt, den Überholvorgang sollte man dann u. U. noch vollenden dürfen). Nichtsdestotrotz ist es heutzutage wohl notwenig, dass immer mehr und mehr kontrolliert wird, weil sich zu viele denken, eigene Freiheiten herausnehmen zu müssen.
    Es gibt durchaus viele unsinnige Regelungen, die man auch hinterfragen kann/soll/muss, aber die gültigen Regeln sollte man einfach beachten und nicht selbst entscheiden, auch wenn ich eben gern schneller unterwegs wäre als es erlaubt ist (mal abgesehen davon, dass die Zeitersparnis nur bei konstantem Rasen über große Strecken spürbar wird, ein paar wenige Minuten schneller am Ziel – was bringt es?).

    Nur mal als Vergleich: Wenn ein Produkt im Supermarkt subjektiv zu teuer ist, klaue ich es auch nicht einfach.

  4. Klar, sofort anhalten und verhaften und Bußgeld und…..
    Ach ja, und mehr kontrollieren, besonders die mit Firmenwagen und besonders die mit roten Autos, die sind sowieso verdächtig.
    Das hift bestimmt.

  5. Tja, in der Schweiz wäre die Karre weg.

    …wobei, wenn man sich manche von den Primaten-Schleudern anguckt, wäre das ja für den Ein- oder Anderen gegenüber den 600 Euro noch ein ganz guter Deal.

  6. 97 Verstöße! das bedeutet im Umkehrschluss, das die Polizei mal gerade ne halbe Stunde, max. eine Stunde dort kontrolliert hätte.
    Gäbe es z.b. auf der Ehranger brücke (B52) einen der neuen messanlagen, die Brücke hätte mittlerweile von den Bußgelden Geländer aus massiv Platin.

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