UPDATE: Schwerer Unfall vor Beginn der Rallye – Staatsanwaltschaft ermittelt

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So kam der Wagen der Schwerverletzten zum Stehen, nachdem er von einem Rallyefahrzeug offenbar "abgeschossen" wurde.

Bildquelle: Telemedia TV

PLÜTSCHEID. Bei der gestrigen Streckenbesichtigung im Vorfeld der ADAC-Rallye, die am kommenden Wochenende in der Region ausgetragen wird, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Auto wurde von einem Rallyewagen erfasst und überschlug sich mehrmals. Die Insassin wurde schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen.

Die 28-jährige Fahrerin des Unfallwagens war laut Zeugenberichten am gestrigen Dienstagnachmittag auf der L12 in Höhe Geweberhof in Richtung Lambertsberg unterwegs. Ein Teilnehmer der ADAC-Rallye bog zum gleichen Zeitpunkt aus der Straße „Im Atzseifen“ auf die Landstraße ein. Zeugen berichten, das Fahrzeug sei so schnell unterwegs gewesen, dass der Wagen der Frau geradezu „abgeschossen“ worden sei.

In der Folge des Zusammenpralls überschlug sich das Unfallfahrzeug mehrmals und kam nach 100 Metern auf dem Dach zum Stehen. Passanten befreiten die schwer verletzte Insassin, die zwar notärztlich versorgt werden konnte, aber mit einem Rettungshubschrauber sofort ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Das Interesse an der Aufklärung des genauen Unfallhergangs ist groß. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und lässt ein Gutachten erstellen. Nach Angaben der Polizei Prüm ist mit einem Ergebnis erst in zwei bis drei Wochen zu rechnen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Trier war der 24-jährige Rennfahrer nicht mit einem Rallye-Fahrzeug unterwegs, sondern mit einem für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassenen Kleinwagen. Zusammen mit seiner Beifahrerin fuhr der ortsunkundige Teilnehmer die Strecke ab, auf der im Rahmen der Rallye am kommenden Freitag eine Wertungsprüfung stattfindet. Üblicherweise werden diese Strecken vorher von den zumeist ortsunkundigen Rallyeteilnehmern zur Vorbereitung abgefahren, so das Polizeipräsidium Trier. Dabei werden keine Rallye-Fahrzeuge benutzt, sondern handelsübliche Kleinwagen.

In Folge dieses heute Morgen erschienenen Artikels, wendete sich nun auch ADAC-Pressesprecher Kai Langendorf für ein Statement an uns. Er teilt mit, der ADAC habe durchaus Sicherheitsvorkehrungen während der Streckenvorbesichtigung getroffen. So habe es in der Nähe der Unfallstelle eingerichtete Schikanen und aufgestellte Warndreiecke gegeben. Zusätzlich weist Langendorf darauf hin, dass sich alle Fahrer, die an der Vorbesichtigung teilnehmen, an die geltende Straßenverkehrsordnung halten müssen.

Welche Gründe letztendlich zu dem laut Langendorf „bedauerlichen Unfall“ führten, muss nun durch das Gutachten der Staatsanwaltschaft geklärt werden. „Ich bin kein Freund von Spekulationen, sondern verlasse mich auf Fakten“, so Langendorf und ergänzt: Die Streckenvorbesichtigung, auch Recce, genannt, wird am heutigen Tag ohne Änderungen fortgeführt. (red/rom)

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37 KOMMENTARE

  1. Ich wohne an einer Strecke der Rally. Das ist jedes mal das gleiche. Bei der sogenannten Besichtigungsfahrt verhalten sich viele Teinehmer der Rally so als würden sie schon um Punkte fahren. Trotz vieler Beschwerden der Anwohner immer wieder das gleiche. Der ADAC mauert.

  2. Es handelt sich hier um einen ganz normalen Verkehrsunfall woran der ADAC keine Schuld trägt. Hier wird einfach wieder durch Unwissenheit und daraus resultierender falscher Berichterstattung der lokalen Presse der Rallyesport in den Dreck gezogen. Alle Teilnehmer nehmen während der Besichtigungsfahrten am Straßenverkehr teil und unterliegen somit auch der STVO. Der Rallyefahrer kann sich natürlich auf der Starße austoben, darf er aber nicht ! Otto Normal Bürger darf sich aber auch nicht auf öffentlichen Straßen austoben bzw über die STVO hinwegsetzen, es tun aber trotzdem viele ! Unfälle passieren jeden Tag. Warten wir mal mal das Ergebniss der Staatsanwaltschaft ab und geben nicht schon vorab dem Rallyesport bzw dem ADAC die Schuld.

  3. Da kann ich Emlar Graf nur recht geben. Daran hat weder der ADAC noch der Rallyesport schuld. Vorallem die willkürliche Aussage: „von einem Rallyewagen erfasst“. Was ist in deren Augen ein Rallyewagen? Besichtigt wird mit einen normalen Straßenwagen.

  4. „Ein Auto wurde von einem Rallyewagen erfasst…“
    „Nach Angaben des Polizeipräsidiums Trier war der 24-jährige Rennfahrer nicht mit einem Rallye-Fahrzeug unterwegs, sondern mit einem für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassenen Kleinwagen.“
    Sehr unverständlich. Oben steht, es war ein Rallye-Wagen, unten steht, es war keiner. Es war natürlich auch keiner, sondern ein „normales“ Auto, nur für den Recce.
    In dem zweiten Zitat scheint es, als wäre ein Rallye-Fahrzeug nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Es entspricht der STVO (für die Verbindungsetappen notwendig) aber genauso wie der VW Golf von Nachbar Müller, schließlich hat es auch ein Kennzeichen.
    Zudem rückt der Artikel den Rallyesport in ein völlig falsches Licht. Jetzt denkt wieder jeder: Endlich den Sport verbieten! Da gebe ich Elmar Graf vollkommen recht.

  5. Ich gebe meinen Vorrednern recht.
    Außerdem, wenn sich jeder an die STVO hält sollte es nirgends einen Unfall geben.
    Der Unfall ist kein Rallyeunfall. Lediglich der Beweggrund, warum der Fahrer zu schnell war, ist mit der Rallye verknüpft.

    Ich wünsche der Fahrerin gute Besserung. Das kam bislang gänzlich zu kurz.

  6. Erstmal: Gute Besserung der Verletzten.

    Und nun zum sonstigen Inhalt des Artikels:
    Auch ich schließe mich meinen Vorrednern an. Klar ist der Unfall während des Recce der Rallye Deutschland passiert. Aber wäre hier auch ein Artikel verfasst worden, wenn es sich nicht um einen Teilnehmer der Rallye Deutschland, sondern um Herrn oder Frau XY im VW Golf gehandelt hätte? Wie viele Menschen halten sich denn heute noch an alle Tempolimits?
    Außerdem, wie schon von den anderen Kommentatoren gesagt, hat dieser Unfall nichts mit dem ADAC oder dem Rallyesport an sich zu tun. Immer wenn ein Ereignis der negativen Art mit dem Rallyesport in Verbindung gebracht werden kann, wird sich darum gerissen, berichten zu können. Wenn dagegen eine gut organisierte und reibungslos abgelaufene Rallye güber die Bühne gegangen ist, ist das den lokalen Klatsch- und Tratschblätter höchstens wenige Zeilen wert. Vielleicht in Zukunft ein bisschen mehr Objektivität walten lassen.

    • Guten Tag Herr A.,

      wir berichten regelmäßig über Unfälle in der Region, die das öffentliche Interesse berühren. Unabhängig von den beteiligten Personen und Fahrzeugen bleibt ein Unfall leider immer ein Unfall.
      Über eine gut organisierte und reibungslos laufende Rallye freuen wir uns ebenso wie tausende Rallyefans.

      Unsere Redaktion veröffentlicht im Übrigen zur ADAC Rallye Deutschland eigens ein Sonderthema mit aktuellen News, Stories und Hintergründen und berichtet live vom Geschehen.

      Die Redaktion

  7. … und außerdem las ich im Volksfreund dies hier:
    “ Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wollte der 24-Jährige gegen 17.50 Uhr die vorfahrtsberechtigte L 12 überqueren und achtete dabei nicht auf die 28-jährige Autofahrerin, die von rechts kam. Die Fahrzeuge kollidierten.
    Also scheint doch leider Gottes die „Unfallgegnerin“ etwas missachtet zu haben ….

    • JA SICHER! Sie sollte warten, am besten anhalten, wenn sie auf der vorfahrtsberechtigten Straße unterwegs ist. Könnte ja ein Rallyteilnehmer kommen, der einfach zu schnell ist, um das Vorfahrt-achten-Schild zu erkennen …

  8. Klar, hat alles nichts mit der Rallye zu tun … Natürlich hat der ADAC keine Schuld, aber wie sich die Fahrer während der Recce verhalten, kann man jedes Jahr sehen, vor allem als betroffener Anwohner.
    Hoffentlich wird die junge Frau wieder ganz gesund! Abgeschossen von einem jungen Vollpfosten, der besser die nächsten fünf Jahre kein Auto mehr steuern darf. Aber laut einiger Vorposter fährt ja auch der Normalbürger wie ein Wahnsinniger auf Strecken, die er nicht kennt und übersieht die Vorfahrt-gewähren-Schilder.
    btw: Ist der Einfluss des ADAC oder/und M. Kronenburgs so groß, dass im Vorfeld dieser tollen Veranstaltung
    keine Radarkontrollen durchgeführt werden dürfen?

    • Kronenburg hat überhaupt nix zu melden! der darf nur auf Grund seiner langjährigen Wichtigtuerei beim Bergrennen Fell ,hier ein bisschen “ wichtiger Max“ spielen . Zu sagen hat der nix ,nur lachen kann man über seine Profilneurose.

      • Wer hier die Profil Neurose hat stellt sich mir aufgrund deiner permanenten Poster ein wenig anders dar… zu jedem Fetzen wird rumgejägert

  9. Ich wünsche der verletzten „Zivilistin“ die schnellste und vollständige Genesung und bin auf die Entschuldigung und Entschädigung aller direkt oder indirekt an diesem Unfall beteiligten und somit Schuldigen gespannt.

    Möge sie neben bester Gesundheit und einer gebührenden Entschuldigung auch eine kräftige Entschädigung erhalten. Wahrscheinlich wurde dieser Artikel alleine hier 30.000 mal gelesen. Wenn, wie man so sagt, auch schlechte Werbung gute Werbung ist, sollte das in die Schadensersatzansprüche mit einfliessen.

    Alles Gute der verletzten Frau.

    Und ja, ich freue mich ganz ehrlich sehr auf eine tolle ADAC Rallye.

  10. Es handelte sich um eine Erkundungsfahrt als Vorbereitung für die rally. Also ganz klar im Zusammenhang mit dem ADAC. Würde die Veranstaltung nicht stattfinden, wäre der Rennteilnehmer mit Sicherheit nicht dort gewesen.
    Aber der ADAC hat ja immer noch Welpenschutz. Oder wie ist es zu erklären, das er seit jahren z.B. seine LKWs auf gehwegen in der dasbachstraße parken darf, und der VÜD kommt trotz mehrmaliger Hinweise nie gucken?
    Oder die Rennwagen fahren mit stark überhöhter geschwindigkeit sammstags und sonntagsmorhgens durch die Zurmainerstr?

  11. Ohne diese Veranstaltung hätte es diese schwerverletzte Frau nicht gegeben. Darum trägt der ADAC doch eine Mitschuld und eine solche Veranstaltung auf öffentlichen Strassen ist nicht mehr zeitgemäss. Lärmende Machoautos die auch bei uns die Weinbergswege kaputt fahren, Menschen verletzen und töten. In Privatbesitz (das sind unsere Weinberge) pissende und zertrampelnde Zuschauer und jährliche Enteignung unser Flächen zeigen wie mächtig der Skandalverein ADAC/FIA ist. Entschädigungen dafür erhalten die Anlieger keine, nicht einmal den Dreck macht der Veranstalter ADAC/FIA weg, den Müll haben haben wir in unserer Weinkulturlandschaft !

    • Ganz so pauschal kann man das nicht sagen. Sicher ist der Unfall mit jemandem passiert, der bei der Rallye teilnimmt, aber wer garantiert denn, dass die Frau nicht auch sonst einen Unfall gehabt hätte? Eine solche Veranstaltung IST im Übrigen zeitgemäß, da die Besichtigungsfahrten eigentlich unter die STVO fallen und sich somit alle an die Tempolimits etc. halten müssen und der richtige Wettbewerb auf ABGESPERRTEN Strecken stattfindet. Wenn sich die Teilnehmer nicht an die STVO halten, ist das nicht im Sinne des Veranstalters oder des Sports allgemein. Außerdem werden die Teilnehmer in Ihrem Beitrag als Fahrer von Machoautos dargestellt, die regelmäßig Leute verletzen und umbringen. Erstens sind die Fahrzeuge keine Machoautos, sondern in diesem Sinne reinrassige Sportwagen, und wenn Sie wüssten, wie viel Arbeit und Geld im reglementsgerechten Aufbau und Unterhalt dieser Fahrzeuge steckt, würden Sie ganz sicher nicht so abfällig darüber reden. Außerdem bringt kein Rallyepilot Menschen um oder verletzt sie, weil es ihm Spaß macht. Die Verletzten, die Sie ansprechen, sind z.T. auch nicht ganz unschuldig (z.B. Aufhalten in Sperrzonen …)
      Und die paar Autos jährlich werden wohl kaum allein Ihre Feldwege zerstören (wie wärs denn z.B. mit Traktoren als „Schuldigen“?)

  12. Ich freue mich wie gesagt auf die Rallye ABER wenn ich das hier so lese stellt sich mir die Frage, mit welchem Recht eigentlich diese Rallye auf öffentlichem und, im Falle der Weinbergbesitzer, auch privaten Grund eine solche Veranstaltung durchgeführt werden kann.

    Klagt der Nürburgring nicht über zu wenige Veranstaltungen?

  13. Als Anwohner in Trier kotzt mich der ganze Sch… nur an! Zum Glück findet das Rennen in der Stadt nicht mehr statt. Auf dem Viehmarkt in den nächsten Tagen diese ganzen Idioten die grölen wenn wieder wer die Reifen drehen lässt oder mit der Handbremse wendet. Was soll der Mist? Die sollen sich doch auf dem Ring treffen, dort nerven sie nimanden.

    Rallye raus aus der Stadt!!!!

    • @Frank und @Jones: Eine Rallye auf dem Nürburgring wäre keine Rallye mehr. Es gäbe keine verschiedenen Wertungsprüfungen. Schließlich wird nicht wie bei der Formel 1 60 Runden im Kreis gefahren, sondern hunderte Kilometer auf unterschiedlichen Strecken hintereinander weg. Wie langweilig wäre es, wenn jede Kurve gleich ist? Den Sport macht aus, dass auf eigentlich öffentlichen Straßen gefahren wird, die mal breit und dann schmal sind, die mal Schotter haben und dann Asphalt usw.
      Und was wäre das Leben einiger ohne den Rallyesport? Ich glaube, das Leben derer wäre nur halb so lebenswert.
      Franks „Rallye raus aus der Stadt“-Argument ist auch unsinnig. In der Stadt wird entweder nur auf VERBINDUNGSETAPPEN oder auf dem Weg zum START gefahren. Dann müssen die Fahrer – auch wenn sie zum Teil in ihren Rallyefahrzeugen sitzen – sich an die STVO halten wie Ihr auch! Da kann nicht mehr passieren als wenn keine Rallye stattfindet. Und wenn eine WERTUNGSPRÜFUNG hin und wieder durch die Stadt führt, dann sind die Strecken gesperrt. Wer dann in einer Sperrzone geht oder fährt, hat natürlich selbst Schuld wenn er von einem Rallyefahrzeug erfasst wird.

  14. Schon mal dran gedacht, dass auch ganz viele Menschen und die Umgebung von dieser Veranstaltung profitieren?
    Sagen wir mal grob es kommen 100.000 Menschen von Donnerstag bis Sonntag in die Region Trier, wegen dieser ach so schlimmen Veranstaltung. Schon mal überlegt wo diese Menschen schlafen und essen? Richtig, Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen sind ausgebucht. Was allein das an Geld für so viele Tage einspielt muss man nicht wirklich vorrechnen, soweit sollte jeder selbst noch denken können! Essen in Restaurants, oder auch im örtlichen Supermarkt mal ne Kleinigkeit einkaufen. Für die Winzer in der Umgebung gibts doch automatisch auch Werbung für ihren Wein! Es ist alles ein nehmen und geben! Aber anscheind ist die Region nicht auf das Geld der bösen Rallyebesucher angewiesen?

    Zu dem Unfall, es ist sehr bedauerlich das es hierzu gekommen ist. Noch ist aber nicht geklärt wieso es zu diesem Unfall gekommen ist. Von daher sollte man mit vorschnellen Äußerungen sich evtl. ein bisschen zurücknehmen. Traurig ist es einfach nur, es war ein Rallyeteilnehmer dran beteiligt und schon wird der Sport wieder in den Dreck gezogen. Es war ein ganz normaler Unfall auf einer öffentlichen Straße im normalen Straßenverkehr.
    Und noch zur Info, bei dieser Rallye werden alle Autos überwacht und man erkennt sofort welcher Teilnehmer zu schnell unterwegs war und sich somit nicht an die Regeln hält. Dies wird für einen Teilnehmer teuerer als bei einer normale Verkehrskontrolle bzw. Radar! Von daher werden sich die Teilnehmer schon gut überlegen ob sie wie die Irren fahren oder nicht. Von daher sollte man das Gutachten abwarten was rauskommt.

    An dieser Stelle gute Bessserung an die Verletzte!

    • @Paul: Guter Artikel mit richtigen Argumenten. Und für alle Unwissenden: Bei einer Rallye in Österreich wurden dieses Jahr für Geschwindigkeitsüberschreitungen Bußgelder von bis zu 1250€ verhängt.

    • Pupes. Das sind sie im Sommer do eh schon fast immer.
      Wenn das Argument der belebung von handel, Hotelerie und Gastroniomie greifen soll, dann muss man die Veranstaltung in den November, Januar oder die Zeit zw. Aschermittwoch und Ostern legen. Dann tut arbeit not.

      Das Hauptproblem ist aber, das der ADAC, der ja als armer verein auftritt, gar nicht der Veranstalter ist. Sondern eine ADAC-Tochter-Firma aus München, die mit ihren anderen Geschwistern Gewinne (keine Umsätze) von bis zu 150 Mio macht. Und die dann noch die Unverschämtheit besitzen, der Stadt 140 000 Euro abzuknöpfen + die freiheit, zu machen/fahren/parken /sperren wie sie wollen. Das müsste mal ein privater Unternehmer fordern!
      Und der Stadtrat unterstützt das auch noch, sagt aber gelichzeitig Eltern das kein Geld für saubere Spielplätze/ Schulen/Straßen etc. da ist
      das geld ist da. es hat halt nur der ADAC bekommen.

  15. Noch 3 stunden dann geht’s los mit dem größten Spektakel was Trier zu bieten hat. Ich freu mich tierisch auf diese geile Veranstaltung.

  16. Mich überzeugt es nicht dass die Rallye so viel Geld nach Trier bringen soll, wenn die nicht kommen kommen normale Touristen die Hotels der Region sind im Sommer jedenfalls immer ausgelastet.
    Gestern raste ein Rallyebegleitgfahrzeug auf der A 602 an mir vorbei und ich hielt mich an die Geschwindigkeitsbeschränkung. Das war nicht das einzige Fahrzeug das mir aufgefallen ist , alle Bekannten und Freunde nervt die Rallye aus meinem Bekanntenkreis habe ich bisher nichts positives darüber gehört.

  17. Ich habe gerade im Internet den mehrfachen Überschlag eines Rallyefahrzeuges gesehen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

    Der Unfallfahrer kommentierte u. a., daß es dort gefährliche Eisenstangen gäbe.

    Der Kommentar veranlasst mich zu der Frage, wer ist eigentlich für die Auswahl der Wertungsprüfungen verantwortlich? Bei Rundstreckenrennen gibt es z. B. eine Abnahmeprotokoll, in dem dokumentiert wird, welche Auflagen für das Befahren der Strecke erfüllt sein müssen.

    Macht sich eigentlich niemand ernsthaft Gedanken darüber, ob die Wertungsprüfungen überhaupt geeignet sind,
    daß sie mit Höchstgeschwindigkeit (nicht zu verwechseln mit angemessener Geschwindigkeit) befahren werden?

    • @Bernd: Wissen Sie zufällig, bei welcher Rallye das war? (Weil bei dem WM-Lauf in Frankreich werden diese Eisenstangen dazu verwendet, um die Fahrer vom Kurvenschneiden („cutten“) abzuhalten-und stehen wegen dem Risiko auch in der Kritik). In D werden Eisenstangen meines Wissens nach nur zum Aufstellen von Richtungspfeilen oder am Rand der Zuschauersperrzonen verwendet, also dort, wo nornalerweise kein Fahrzeug hinkommt. Auch werden an gefährlichen Stellen häufig Strohballen aufgestellt.

      • @Tobias A.
        Es handelt sich um die Deutschland Rallye 2014 und den Kommentar, den der Fahrer Neuville nach seinem Unfall abgab.

        in http://www.rallye-magazin.de ist unter der Überschrift „Neuville Überschlag im Shakedown“ u. a. zu lesen:
        „Die Tür von Nicolas hat sich geöffnet und in den Weinbergen ist das durch die vielen Eisenstangen sehr gefährlich. Wir können von Glück reden, dass uns da nichts passiert ist.“

        • @Bernd: Ok, in den Weinbergen gibt es tatsächlich diese Eisenstangen, das stimmt. Aber es ist ja nicht die Regel, dass jemand mit seinem Auto beim Shakedown oder ner normalen WP dorthin abfliegt. Klar könnte man dir Stangen entfernen lassen, aber das würde sehr viel zusätzliches Geld und Zeit kosten, wenn es überhaupt realisierbar wäre. Die Strecken in den Weinbergen machen aber nun mal einen Teil der Rallye Deutschland aus. Die Fahrer müssen wohl mit ihnen leben müssen, genauso wie mit den Straßengräben, den Mauern, Verkehrsschildern und Bäumen. Rallye iat halt nicht Rundstrecke.

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