Reh auf der Fahrbahn – Wohnmobil verunglückt

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Stau auf der B51 durch ein Wohnmobil. Symbolfoto

Bildquelle: wikipedia.de

TRIERWEILER-SIRZENICH. Gegen 4.40 Uhr am frühen Morgen befuhr ein 49-jähriger Mann aus dem Kreisgebiet Trier-Saarburg mit seinem Wohnmobil die B 51 aus der Fahrtrichtung Bitburg kommend in Richtung Trier. Bei Trierweiler-Sirzenich (Landkreis Trier-Saarburg) wich der Fahrer einem Reh aus, das die Fahrbahn überquerte.

Bei diesem Manöver verlor er kurzfristig die Kontrolle über das 2,8 Tonnen schwere Gefährt und geriet auf den Fahrbahnteiler, wobei ein Reifen beschädigt wurde. Das Fahrzeug war danach nicht mehr lenkbar, wurde über beide Gegenspuren geschleudert und prallte auf der gegenüberliegenden Seite im Bereich der Autobahnauffahrt (aus Richtung Trier kommend in Fahrtrichtung Luxemburg) gegen eine Leitplanke. Hier kam das Fahrzeug zum Stehen und verkeilte sich mit der Vorderradaufhängung.

Als Folge des Unfalls wurde die Richtungsfahrbahn Bitburg zeitweise voll, zumindest aber teilweise gesperrt, die Auffahrt der Bundesautobahn nach Luxemburg war bis 7.15 Uhr ebenfalls gesperrt. Die Straßenmeisterei leitete die Pendler über eine kurze Umleitung zur Autobahnauffahrt auf der Gegenseite. Nach Polizeiangaben kam es zu dieser frühen Uhrzeit nur zu mäßigen Verkehrsbeeinträchtigungen. Das Wohnmobil wurde mittlerweile durch eine Spezialfirma geborgen und abgeschleppt.

Bei dem Unfall erlitten der Fahrer und die im Wohnmobil sitzende Beifahrerin einen Schock und wurden vorsorglich in ein Trierer Krankenhaus gebracht.

Zu einem Kontakt mit dem die Straße überquerenden Reh ist es nicht gekommen. Das Tier setzte seinen Weg unbeirrt auf der anderen Seite der B 51 fort. Der Sachschaden am Wohnmobil wird auf circa 5.000 Euro beziffert.

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1 KOMMENTAR

  1. War eigentlich keine große Sache. Hätte aber eine werden können, weil spezielle Spezialspezialisten gleich hinter der Autobahnauffahrt an der 4-spurigen Stelle bei Nebel und Sichtweiten um die 100m einen U-Turn machen müssen, um die Umleitung zu vermeiden, die ca. 20 Sekunden zusätzliche Fahrzeit bedeutet hätte.

    Insbesondere dem schwarzen VW Touareg mit luxemburgischem Kennzeichen, der dabei fast noch mit einem aus Richtung Bitburg kommenden Fahrzeug kollidiert wäre (hätte dieses nicht heftig vor mir abgebremst), gebührt besonderer Respekt. So eine selten bescheuerte Aktion 100m hinter den 3 Polizeieinsatzwagen verdient ein High-Five. Mit nem Stuhl. Ins Gesicht.

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