Rasender LKW hinterlässt Ölspur

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Symbolbild.

Bildquelle: Wikimedia

BITBURG. Am heutigen Montagmorgen verursachte ein Lkw-Fahrer, der mit seiner Sattelzug auf der B51 unterwegs war, einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr, Straßenmeisterei und Wasserschutzbehörde. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit hatte er den Dieseltank an seiner eigenen Zugmaschine beschädigt.

Der Sattelzug war gegen zehn Uhr aus Echternach kommend nach rechts auf die B 51 in Fahrtrichtung Köln abgebogen. Im Bereich der leicht abschüssigen und langgezogenen Abfahrt auf die B51 war der Fahrer jedoch deutlich zu schnell unterwegs, weshalb sich der Sattelauflieger der Maschine derart querstellte, dass eine Stütze des Aufliegers den Fahrzeugtank eindrückte.

In der Folge ergoß sich etwa die Hälfte des getankten Dieselkraftstoffes auf die Fahrbahn und ins angrenzende Erdreich. Die Dieselspur zog sich über eine Länge von etwa 300 Metern bis ans Ende der Auffahrt zur B51. Die Feuerwehr Bitburg pumpte den restlichen Diesel aus dem Tank der Sattelzugmaschine. Im verschmutzten Bittenbach, der in unmittelbarer Nähe zur Unfallstelle liegt, musste vorsorglich eine sogenannte Ölsperre errichtet werden.

Damit wird der auf der Wasseroberfläche schwimmende Ölfilm abgefangen, während das Wasser ungehindert weiterfließen kann. Sobald sich das Öl vor der Sperre staut, kann es abgeschöpft oder abgepumpt werden. Die untere Wasserbehörde Bitburg-Prüm war ebenfalls vor Ort und verschaffte sich einen Überblick über das verunreinigte Erdreich am Fahrbahnrand. (red)

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