Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring

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Ein Schnappschuss aus dem Vorjahr: Links ein Ford Tyrell mit Nigel Mansell, rechts ein Brabham mit dem Schriftzug des Italieners Elio de Angelis, der am 15. Mai 1986 bei Testfahrten tödlich verunglückte.

Bildquelle: Helmut Gassen

NÜRBURGRING. Der Nürburgring wird am kommenden Wochenende wieder einmal zum Mekka der Motorsportfans. Beim 42. AvD-Oldtimer-Grandprix sind auf der Rennstrecke in der Eifel Rennwagen der vergangenen sieben Jahrzehnte zu sehen.

Ein imposantes Aufgebot historischer Rennfahrzeuge erwartet die Besucher beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 8. bis 10. August 2014 auf dem Nürburgring. Rund 500 historische Fahrzeuge gehen in den Rennen und Gleichmäßigkeitsprüfungen an den Start, dazu kommt eine vierstellige Zahl klassischer Automobile, die rund um die Strecke zu bestaunen sind: Da sind etwa die Ausstellungen und Sammlertreffen wichtiger Automobilhersteller oder auch die vielen Markenclubs, die das Event nutzen, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen und ihre bildschönen Klassiker einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen.

Zum Auftakt am Freitag werden beim AvD-Historic-Marathon für Tourenwagen und GT’s auf der legendären Nordschleife werden die ersten Fights um Positionen und Pokale zu bestaunen sein.

Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix geben sich die Rennsport-Ikonen vergangener Tage auf dem Grand-Prix-Kurs die Klinke in die Hand. Da starten die Formel-1-Renner der Laudas und Mansells, da rasen Zakspeed-Capris, Schnitzer-BMW’s und 911er Porsche aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft über den Kurs – oder die Formel-3- und Formel-Junior-Flitzer, die einst als „Fahrschulautos“ der späteren Champions galten.

Eine echte Rarität: Ein Simplex vom Typ 45, der 1918 in  den USA gebaut wurde.
Eine echte Rarität: Ein Simplex vom Typ 45, der 1918 in den USA gebaut wurde.

Neben der Strecke geht die Entdeckungstour weiter. Im Grand-Prix-Fahrerlager direkt an Start und Ziel sind Rennwagen der Nachkriegszeit untergebracht: Grand-Prix- und Formel-Fahrzeuge der 50er und 60er Jahre gehören genau so dazu, wie Sportwagen der 60er bis 80er, Tourenwagen und GT’s, Kompressor-Mercedes, Le-Mans-Bentleys. Aber auch viele weitere Schmuckstücke aus den 20er, 30er und 40er Jahren sind hier zu bewundern – eben alles, was bis in die 1980er-Jahre hinein den Motorsport attraktiv machte und noch heute für erhöhten Puls bei Zuschauern und Aktiven sorgt.

Bei der prestigeträchtigsten Motorsportveranstaltung für klassische Automobile auf dem europäischen Kontinent ist ständig etwas los. Denn die 13 Rennen der Formelfahrzeuge, Sportwagen, Tourenwagen und GT’s, in denen sieben Jahrzehnte Motorsportgeschichte präsentiert werden, ziehen auch viele prominente Gäste an. Sie greifen sogar selbst zum Volant, wie etwa Ex-Formel-1-Pilot Jochen Mass, der im DRM-Revival einen Porsche fährt. Oder sie sind ohne Rennfahrer-Kombi unterwegs. Bei BMW finden sich Rennsportstars wie Johnny Cecotto oder Leopold von Bayern ein – ihnen wird die Ehre zuteil, die Museumsstücke der Münchener Autobauer zu fahren.

Auch Opel hat in die werkseigene Sammlung gegriffen und holt echte Automobilschätzchen ans Tageslicht. Ex-DTM-Star und Publikumsliebling Joachim „Jockel“ Winkelhock gehört hier zu den bekanntesten Fahrern. Der TÜV Rheinland bittet am Wochenende gleich mehrfach zum Fach-Talk und hat dafür ebenfalls prominente Unterstützung: unter anderem sind Dr. Mario Theissen, der ehemalige Motorsportdirektor von BMW und Frank Stippler, ehemaliger Tourenwagen- und GT-Profi sind zu Gast.

Weitere Informationen rund um das Motorsport-Event gibt es unter www.avd-oldtimer-grand-prix.de.

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