Falscher Alarm: Himmelslaterne abgestürzt

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Aus der Entfernung kann eine Himmelslaterne leicht mit einem Heißluftballon verwechselt werden, obwohl sie viel kleiner ist.

Bildquelle: flickr.com

GENTINGEN. Am Montag, 4. August, beobachtete ein Mann in Gentingen (Eifelkreis Bitburg-Prüm) gegen 22 Uhr einen brennenden Gegenstand, der im Grenzgebiet zu Luxemburg vom Himmel fiel.

In der Dämmerung sah dies für den Beobachter so aus, als stürze ein Heißluftballon zu Boden. Zur Suche nach dem Ballon und möglicher Hilfeleistung für die Insassen wurden sofort mehrere Feuerwehren der umliegenden Ortschaften alarmiert. Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera wurde angefordert.

Kurze Zeit später stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei dem brennenden Gegenstand lediglich um eine sogenannte Himmelslaterne handelte. Camper hatten zwei solche Laternen auf den Campingplatz Gentingen aufsteigen lassen. Sie gaben später an, nicht gewusst zu haben, dass für deren Verwendung eine Sondererlaubnis erforderlich ist.

So konnten die Feuerwehren schon kurz nach ihrer Alarmierung wieder in ihre Gerätehäuser einrücken. Die Alarmierung des Polizeihubschraubers konnte noch rechtzeitig gestoppt werden. Die Verursacher müssen jetzt mit einem Bußgeld rechnen.

[td_text_with_title custom_title=“EXTRA“]Nach §16 Abs.4 Luftverkehrsordnung bedürfen Himmelslaternen einer Aufstiegserlaubnis und können daher in Deutschland nicht ohne Erlaubnis eingesetzt werden. In der Nähe von Flugplätzen (jedenfalls in einem Umkreis von 1,5 km sowie einem größeren Radius bei regionalen (15-20 km) und internationalen Flughöfen (50 km) dürfen die Himmelslaternen nicht steigen. (Quelle: wikipedia)

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2 KOMMENTARE

    • Autsch – Sie meinten sicherlich „Veilchen“, nicht „Feilschen“.

      Sorry, aber diese Verlotterung der Sprache geht mir immer mehr auf den Geist.

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