Sarah, das etwas andere Model – Foto-Galerie

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Sarah fällt auf und will dies auch.

Bildquelle: Privat

TRIER. Sarah fällt auf. Nicht nur ihre Tattoos, sondern vor allem die rot-geschminkten Lippen fallen dem Betrachter sofort ins Auge. Sie ist Model. Doch viele Menschen würden sagen, dass sie kein normales Model ist. Nicht so eins, wie man es in den Hochglanzmagazinen und auf den großen Laufstegen der Welt findet. 

„Die Normalität ist wie eine gepflasterte Straße, man kann gut darauf gehen, doch es wachsen keine Blumen auf ihr.“ Das Zitat von Vincent van Gogh hat sie auf ihrem Facebook-Profil als Leitbild stehen. Und es passt zu ihr. Normal ist sie nicht. Aber das im positivsten Sinne. „Normal finde ich langweilig, daher mag ich verrückte Sachen“, erzählt die 29-jährige Studentin der Erziehungswissenschaften, die neben dem Studium für den Palais e.V. arbeitet.

Sarah ist vielseitig und fällt auf.
Sarah ist vielseitig und fällt auf.

Über eine Bekannte, die eine Ausbildung zum Fotografen gemacht hat, kam sie zum ersten Mal mit der Fotografie in Berührung und landete prompt auf Werbeschildern in der Saarbrücker Fußgängerzone. Dass sie darauf angesprochen wird, stört Sarah nicht. Es macht ihr halt Spaß. „Es muss ausgefallen sein, ich will mich mit der Fotografie auch kreativ ausleben. Natürlich gehört genaue Planung dazu. Ich habe Ideen im Kopf, dabei auch oft Beklopptes. Da ich mich bei der Planung eines Shootings immer sehr ins Zeug lege, habe ich auch einen gewissen Anspruch an die Fotografen“, erklärt die 29-Jährige.

Sie beschreibt die Fotografie als eine Flucht aus dem Alltag, als etwas, was vom Grau ablenkt. Es geht ihr dabei nicht nur um das bloße Gutaussehen, sondern ein Stück weit um das Aufbrechen von Vorurteilen. „Das, was ich mache, ist kein Fetisch. Trash, Pin-Up und Rockabilly sind Genres, die in der Gesellschaft noch nicht richtig angekommen sind.“

Sarah, die sich nach ihrem ersten Tattoo „Cherry vs. Skull“ nennt, betont aber, dass sie diese Fotos nicht macht, um berühmt zu werden. „Die Fotos sind eigentlich eher für den privaten Bereich gedacht. Fotos für mich und den Fotografen. Klar kann man die Fotos auch als Referenz oder für Werbezwecke nutzen.“

Nacktfotos oder nur leicht verdeckte sind eher die Seltenheit: „Ich will ja auch ein bisschen die Vorstellungskraft anregen“, sagt Sarah mit einem leichten Grinsen, „aber für Fotos, bei denen ich nur leicht bekleidet bin, brauche ich sehr viel Vertrauen zum Fotografen.“

Die 29-Jährige ist eine Frau, die weiß, was sie will und wie sie dahin kommen will. Das spiegelt sich auch in ihren Bildern wider. Immer wieder gibt es neue Facetten zu entdecken und es macht Spaß, Bilder dieser interessanten Persönlichkeit anzuschauen.

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3 KOMMENTARE

  1. Joa ne, wo kann man diese Frau finden? Der Artikel macht ja echt Lust darauf, diese interessante Person kennenzulernen.

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