„Arbeitsplätze gefährdet“ – Leibe kritisiert Mautpläne

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"Dobrindts Pläne gefährden Arbeitsplätze in der Region", kritisiert OB-Kandidat Wolfram Leibe.

Bildquelle: Eric Thielen

TRIER. Wolfram Leibe, Kandidat der SPD für die Wahl zum Trierer Oberbürgermeister am 28. September, hat die Mautpläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) scharf kritisiert. „Die Pläne der CSU für eine Straßenverkehrsabgabe gefährden Arbeitsplätze in Trier“, so Leibe in einer Presseerklärung.

„Zahlreiche Besucher aus dem Großherzogtum Luxemburg, aus Belgien und aus Frankreich kommen regelmäßig in die Stadt Trier, um hier einzukaufen, die Gastronomie zu besuchen oder kulturelle Angebote zu nutzen. Eine Maut vom ersten Kilometer an, würde gerade diesen kleinen Grenzverkehr verteuern. Vor allem die luxemburgischen Kundenströme würden zu großen Teilen nach Frankreich umgeleitet“, betont der Sozialdemokrat.

Leibe kritisiert zudem, dass an vielen kleinen Grenzübergängen in der Region keine Infrastruktur bestehe, die zum Verkauf der Mautplaketten genutzt werden könne. „Die Menschen im Raum Trier freuen sich, dass die früheren Zollstationen verschwunden sind. Niemand möchte, dass dort in Zukunft Mautpickerl verkauft werden“, erklärt Leibe. Die Bürger der Nachbarstaaten würden dann aber gezwungen, „schwarz über die Grenze zu fahren“, denn auch Tankstellen, die den Verkauf übernehmen könnten, gebe es entlang der Grenze zu Luxemburg nicht mehr. (red/et)

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7 KOMMENTARE

  1. Was für ein Quatsch! Leibe will sich nur profilieren. Wen interessiert denn in Berlin das Geschwätz eines Trierer OB-Kandidaten? Seine Partei hat mit der CSU eine Koalition geschlossen, also mitgegangen mitgefangen. Bislang dachte ich Leibe sei kein Populist. Aber jetzt kommt er mit der ganz billigen Nummer. Armselig.

  2. Hier geht es um eine bundespolitische Entscheidung, die unsere Region im Besonderen auch betrifft. Und da will ich auch wissen, wie die OB-Kandidaten zu stehen! Herr Leibe macht hier seine Meinung dazu kund. Das ist mehr als sein Recht als Kandidat, sondern eben seine Pflicht, damit wir wissen wofür der Mann steht!

  3. Luxemburger Kundenströme nach Frankreich umleiten wegen der Maut.
    Selten so ein Quatsch gehört. Die Luxemburger wollen doch gar nicht zu den Galliern kaufen. Weil sie dort nicht so willkommen sind wie hier.
    das ist unsere Stärke: Wir kennen, die Luxemburger und wissen was sie wollen. und das bekommen sie.
    Und mal Ehrlich: Die 100 Euro Maut haben die Luxemburger mit 2 paar Schuhen und 3 mal Kofferraum voll bei Aldi wieder raus.

  4. Das muss man im Gesamten sehen: In Luxemburg werden gerade auch neue Shopping-Malls errichtet. Und wenn die Luxemburger nun auch Maut bezahlen sollen um nach Trier zu fahren, dann werden tatsächlich auch die Kundenströme im kleinen Nachbarland bleiben.
    Ich stimme zu, dass die meisten Luxemburger sich das locker leisten könnten, aber ist es auch nicht so dass der Geiz besonders bei den Reichen ausgeprägt ist?!

  5. @Corinna Howen: Was haben sie denn davon wenn Sie Herrn Leibes Meinung zu einer bundespolitischen Entscheidung wissen? er wird an der nichts ändern können, das weiß Leibe selbst auch. Es geht um den nächsten OB für trier und da will ich wissen was er hier ändern will und kann. So ist das alles nur billig denn er wird ohnehin keinen Einfluss haben. außerdem geht mir dieses Gejammere auf hohem niveau auf die Nerven. die Luxemburger können ja auch mit dem zug und bus kommen, dann sparen sie sich den Hunni für die Maut.

  6. Oh man… die REICHEN Luxemburger… was fuer ein uebler Sozen Quatsch hier in den Kommentaren zu lesen ist… echt übel!
    Natürlich hat der Leibe recht! Die Maut ist vollkommen Banane, aber sein Verein wird sie, und auch noch eine ganze Menge mehr Blödsinn, mitbeschliessen…
    Man darf gespannt sein wie die Abstimmung im Bundestag dazu verläuft… Frau Dr. Barley könnte ja gegen den Regierungsvors chlag stimmen. Man darf gespannt sein

  7. Die Menschen im Raum Trier bzw. in der Eifel freuen sich keinesfalls, dass die ganzen Zollstationen weg sind, ich habe schon wiederholt gehört: Früher, als die Zöllner noch da waren, war es viel sicherer. Schade, dass die nicht mehr da sind.

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