Keine Blitzkästen in Trier – Egger: „Genehmigung unmöglich“

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Bildquelle: Wikimedia Commons, Eric Thielen

TRIER. In vielen deutschen Großstädten sind stationäre Blitzer ein ganz gewöhnlicher Anblick. Es gibt sie in Kasten- oder Säulenform, und einige sind aus Sicht ertappter Temposünder sogar besser versteckt als der Heilige Gral. Die Anlagen dienen dazu, an besonders prädestinierten Stellen den Verkehr in seine (Geschwindigkeits-)Schranken zu weisen. Eine mögliche Option, die immer wieder für das Trierer Moselufer diskutiert wird. In der vergangenen Stadtratssitzung erklärte Dezernent Thomas Egger auf Anfrage, warum dies in Trier generell nicht möglich ist.

Grundsätzlich gilt die Geschwindigkeitsüberwachung auf deutschen Straßen als Aufgabe der Polizei. Immer mehr Kommunen gehen jedoch dazu über, diese Aufgabe selbst zu übernehmen. Im Rahmen der Stadtratssitzung im November letzten Jahres entschied sich eine denkbar knappe Mehrheit (25 gegen 24 Stimmen) aus CDU, FWG und FDP gegen die Einführung der „kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung“. Geprüft wurden zuvor die Möglichkeiten mobiler sowie auch stationärer Messanlagen.

Stadtratsmitglied und Piratin Darja Henseler wollte nun in der letzten Stadtratssitzung wissen, warum die Stadt weiterhin keine stationären Anlagen in Betracht zieht. Thomas Egger, zuständiger Dezernent, betonte, dass die Installation stationärer Messungen grundsätzlich nur im Rahmen der vollständigen Übernahme der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung möglich sei. Dies hatte der Stadtrat bekanntlich aber abgelehnt − gegen den Willen Eggers.

Würde die Tempokontrollen gerne in die Hoheit der Stadt nehmen, der Rat stellt sich aber (noch) quer.
Würde die Tempokontrollen gerne in die Hoheit der Stadt nehmen, der Rat stellt sich aber (noch) quer: Thomas Egger.

Egger und die Verwaltung stehen indes klar hinter dem Konzept. Einerseits, weil die Messungen laut Verwaltung zu mehr Sicherheit aufgrund weniger Rasern führt, andererseits natürlich, weil die Stadt auch entsprechende Bußgeldeinnahmen kassieren würde. Ein lohnenswertes Geschäft für viele Kommunen. Aber Egger betont: Auch bei Übernahme des Modells sei es praktisch unmöglich, stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen (SGM) aufzustellen.

Voraussetzung sei eine Genehmigung des Innenministeriums. Die „Genehmigungspraxis des Landes“ sei jedoch „sehr restriktiv“, so Egger. SGM werden nämlich nur an sogenannten „Unfallhäufungsstellen“ zugelassen. Für die Stadt Trier stelle es sich so dar, so Egger, „dass bei den vorhandenen, beziehungsweise früheren Unfallhäufungsstellen die Unfallursachen nicht in Geschwindigkeitsüberschreitungen lagen.“

Heißt: Stationäre Blitzer sind in Trier nicht möglich, weil zu wenige Unfälle durch Raser entstehen. Blitzer würden keine weitere Sicherheit schaffen. Dennoch hält Egger an seinem Wunsch fest. Im Stadtrat betonte er, man wolle den Rat nach der Sommerpause nochmals aktualisiert mit der Sache befassen. Ob die politische Mehrheit sich dann wieder gegen die Überwachung ausspricht, ist noch ungewiss.

Die Entscheidung wird wohl auch mit möglichen neuen politischen Bündnissen zusammenhängen. Bei beiden Optionen, die derzeit im politischen Raum schwirren − Schwarz-Grün oder Schwarz-Rot −, käme es zum Showdown. Die CDU lehnt das Modell ab, Rot und Grün haben beide jahrelang für die Einführung gekämpft. Für die Autofahrer in Trier ist also noch Schonfrist, was die stationären Blitzer angeht.

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30 KOMMENTARE

  1. Es muss also erst wieder was passieren, bevor das Land reagiert?! Liebe Autofahrer: produziert mehr Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit!
    Was eine dumme Regelung

  2. Hmmm, das sind ja mal schöne Argumente. Die Kästen dürfen also nur aufgestellt werden, wenn es vorher entsprechend oft „gekracht“ hat ? Bedeutet im Umkehrschluss, Tempobegrenzungsschilder könnten eigentlich alle weg und zu Coladosen recycled werden, solange es nicht kracht ?
    Auf welcher Grundlage werden dann überhaupt Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt ? Laufen diese dann auf die als landläufig bekannte „Abzocke“ hinaus ? Weil faktisch ist es so, daß diese Messungen auch an Stellen durchgeführt werden, wo es wenig bis nie kracht.
    Prävention ist für das Innenministerium also nicht gewünscht… schon komisch. Auf Deutsch, erst wenn es XX Tote und Verletzte gegeben hat, dann… jaaaaaa… dann ja.

  3. So? Und wie passt soe eine Aussage…

    „Für die Stadt Trier stelle es sich so dar, so Egger, “dass bei den vorhandenen, beziehungsweise früheren Unfallhäufungsstellen die Unfallursachen nicht in Geschwindigkeitsüberschreitungen lagen”.“

    …mit so einer Aussage…

    „Südallee/Saarstraße: Häufige Unfallursache an dieser Einmündung ist laut Kommission, dass auf der Südallee „relativ hohe Geschwindigkeiten gefahren“ werden.“
    (http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Am-Moselufer-krachts-besonders-oft;art754,3866556)

    Zusammen?

    Sorry, Bullshit…wiedermal.

  4. Ansonsten sollte ja, im Rahmen einer kommunalen Verkehrsüberwachung, zumindest die automatische Überwachung der Beachtung von Lichtzeichenanlagen genehmigungsfähig sein. Ist doch ohne jeden Zweifel die häufigste Unfallursache an Triers Unfallschwerpunkten die Missachtung von Rotlicht.

    Warum kann man nicht einfach mal zugeben, dass das Ganze hauptsächlich seitens des Straßenverkehrsamtes einfach nicht gewollt ist und deshalb seit Ewigkeiten torpediert und blockiert wird. Aus falsch verstandenem „Mitleid“ mit den „armen Autofahrern“. Mit denen, die bei Rot über die Ampel fahren. Nicht mit denen, die reinkrachen.

  5. Es scheint Egger weniger um Verkehrssicherheit als um Kohle zu gehen, wenn er schon zugibt, dass es keine Unfallschwerpunkte für Tempomessungen gibt. Vor dem Hintergrund machen die Tempo-30-Experimente einen Sinn…

    Die Polizei hat u.a. den Vorteil, dass sie direkt rausziehen kann und sich dazu tageszeitabhängig an Schulen etc. postieren kann.

    • Naja, ich finde es ehr komisch, dass eine kommune die selber blitzt dann auch alles überwachsen soll. Wäre es nicht schlauer die Kommunen machen es wie sie wollen, sprechen das aber halt mit der Polizei ab sprich, dass nicht zum Schluss sich 2 Blitzteams um eine Stelle streiten müssen.

      Das Land sollte doch froh sein, wenn weniger Menschen durch Autoverkehr sterben, zumal die schnellen Fahrer ja meist eher die jüngeren sind.

      Frau Dreyer! Falls sie hier mitlesen, ändern Sie doch mal was.

  6. Als Vielfahrer würde ich eine Überwachung befürworten da ich im täglichen Verkehr bemerkt habe dass Rotlichtverstösse erheblich zugenommen haben, besonders am Moselufer und in den Alleen beobachte ich ständig Autofahrer die noch im Schwung über die Kreuzung wollen und einfach bei rot als letztes Fahrzeug noch weiterfahren.
    Ich habe es mir angewöhnt wenn ich als erster an einer Ampel in Trier stehe bei grün erstmal noch einen Blick in alle Richtungen zu werfen und dann erst loszufahren da manchmal noch ein Auto angeschossen kommt. Die Verkehrspolitik in Trier ist ein Witz , es wird von Jahr zu Jahr schlimmer , die ansässigen Autofahrer wissen dass es selten Kontollen und keine festen Blitzer gibt und respektieren immer weniger die Verkehrsregeln.
    Es gibt Leute die sprechen von Verkehrs Wild West und die Streiterei im Stadtrat trägt nicht dazu bei die Situation zu verbessern.

  7. >Stationäre Blitzer sind in Trier nicht möglich, weil zu wenige Unfälle durch Raser entstehen. <
    Zu deutsch: es muß was passieren ehe was passiert. Mal wieder sehr armselig liebe Stadtverwaltung.

    • Nein. Es ist eine Frage der Definition: Laut Rathauszeitung sind Unfallschwerpunkte nur Kreuzungen und Einmündungen, an denen im Jahr mehr als 5 Gleichartige Unfälle passieren.
      Ein Fußgängerüberweg wie z.B. im unteren Avelertal, an dem im letzten Jahr mind. 12 Auffahr-Unfälle passiert sind, ist kein Unfallschwerpunkt, weil es ja keine Kreuzung/Einmündung ist. Und solche Orte gibt es genügend in Trier.

      hat eigentlich mal jemand hier in letzter Zeit Beobachtet, wie /Ob die Polizei mal das Verhalten an Stopp-Kreuzungen kontrolliert hat?

  8. Mit Ausnahme der Disziplin an den Ampeln wird in Trier recht ordentlich mit dem PKW gefahren. Mir fällt auf, dass es eher langsam zugeht. Wäre der Durchgangsverkehr entlang der Moselstrecken verbannt, sähe die Statistik auch besser aus.

    • „…wird in Trier recht ordentlich mit dem PKW gefahren.“

      Ja, Herr Heibel…und niemand hat der Absicht, eine Mauer zu errichten.

      Wer wissen will, wie das hier im Vergleich zu anderswo WIRKLICH aussieht, fragt einfach mal Leute im Bekanntenkreis, die von sonstwo kommen, egal, woher sie kommen, was sie davon halten, wie in Trier und der Region Auto gefahren wird. Es wird sich „eventuell“ ein etwas anderes Bild ergeben, als das, was Herr Heibel hier zeichnen möchte.

  9. Tja, das kommt auf den Blickwinkel an. Und auf die Uhrzeit. In der Domänenstraße/Güterstraße oder im Avelertal geht es schneller zu, als erlaubt. Vor allem nachts. Wäre ich als Fußgänger nicht schon ein paar mal schnell zur Seite gesprungen, hätten wir in der Straße wo ich wohne auch einen Unfallschwerpunkt. Oder aber auch nicht, weil es nämlich bei den jeweiligen Geschwindigkeiten bei dem einen Mal geblieben wäre! Am Ufer wäre es mMn sinnvoll, 60 km/h zu erlauben.
    Zur guten Disziplin gehört es in dieser Stadt wohl auch, an Engestllen nicht zu warten, sondern auf den Bürgersteig auszuweichen, um nicht anhalten zu müssen. Oder Radfahrer mit zwei Reifen auf dem Bürgersteig fahrend zu überholen, z.B. in der Bergstraße Richtung Amphitheater.

  10. „Wäre ich als Fußgänger nicht schon ein paar mal schnell zur Seite gesprungen, hätten wir in der Straße wo ich wohne auch einen Unfallschwerpunkt.“

    Leider wohl nicht! Weil sowas eben kaum zweimal an genau der gleichen Stelle passiert. Und dann taucht es eben nicht auf in dieser „für Sicherheit“ einzig maßgeblichen Statistik.

    Aber genau darum würde es bei der Blitzerei ja auch hauptsächlich gehen: Um die Sicherheit der Schwächsten in der Kette, der Fußgänger! Sowohl auf Trierers inzwischen wohl gefährlichsten Straßen, Saar-/Matthiasstraße und Paulin-/Herzogenbuscher Straße, als auch in den ganzen Tempo 30 Zonen in Wohngebieten, wo oft auch Kinder sind und sich mehr oder weniger unbefangen auf der Straße bewegen.

    In beiden Fällen interessiert es in Trier KEINEN, was auf den Schildern steht! Saar/Paulin: Wenn frei ist 70-80, 30 Zonen 50-60, je nach Straßenbreite sollten so etwa die Standards sein.

    Wenn sich dann jemand hinstellt und allen Ernstes sagt „Blitzer würden keine weitere Sicherheit schaffen.“ nur, weil eine Menge der schweren Unfälle, die ständig durch Raser entstehen, nicht in der Häufungs-Statistik auftauchen, dann ist das zynisch und menschenverachtend.

  11. Also ich fahre seit 2 Jahren begeistert Motorroller welche mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km zugelassen werden. Nach Tacho fährt das Teil ohne was gemacht zu haben 55km. Ich werde ewig egal wo überholt und wenn ich 55km auf dem Tacho habe muss das Auto bekanntlich wesentlich schneller sein um mich zügig zu überholen. Da wird geschnitten, riskant überholt und weggedrängt. Kürzlich ich hatte Vollgas Richtung Tarforst unten Avelertal überholte mich einer und es machte „BLING“, das war wie ein kleiner Orgasmus zumal dort oft Verkehrsinseln sind was den Überholenden zu schnellem Einschären zwingt. Die junge Dame wurde geblitzt………herrlich

  12. Schöne Einzelfälle, die gibt es in jeder Stadt. Wenn ich in Köln, Aachen, München oder Hamburg unterwegs bin, erfahre ich all dies auch. Trier ist halt alt und wurde für „Ochsenkarren“ geplant, hier helfen keine Blitzer, hier hilft nur gegenseitig Rücksichtnahme. Die Niederländer lösten das Problem in einigen Gemeinden recht gut, da sind alle Gleichberechtigt, es gibt keine Ampel, kein Schild, nichts. Das drückt die Geschwindigkeit enorm.

  13. Auf der einen Seite ist kein Geld im Stadtsäckel, auf der anderen Seite wehrt man sich vehement dagegen, Geld einzunehmen. Wie kafkaesk ist das denn?
    Wir haben der Stadt (also der Frau KT) bereits Vorschläge unterbreitet, wie man so etwas denn gestalten und finanzieren kann, wenn man denn will, aber in Trier will ja niemand. Also muss ich weiterhin um mein Leben befürchten, wenn ich einen der (sehr wenigen) Zebrastreifen in Pallien queren will. Auch dort ist das Durchschnittstempo 50+, und nachts darf’s auch etwas mehr sein. 🙁

    Armes Trier.

  14. @Palliener
    … auf der anderen Seite wehrt man sich vehement dagegen, Geld einzunehmen.
    In dem Wildparkertröd hatte ich gestern n paar Bilder gepostet die auch von gestern waren und das ist nur die Stecknadelspitze, drumherum sah es überall genauso aus.
    Hier sind Einnahmen ohne Ende zu erzielen wie für solche Blitzergeräte.
    Selbst an einem Sonntag wo man keinen Parkscheinautomat bedienen muß als auch nichts in die Parkuhr werfen muß, mit n paar Käften hätte man selbst am Sonntag innerhab weniger Stunden tausende Umsatz gehabt.
    Umsatz ist nicht gleich Gewinn, wissen wir, aber wer sagt hier würde nichts übrig bleiben, der lügt für mich.

  15. ein festinstallierter Blitzer in Trier bewirkt nur Bremsvorgänge vor dem Blitzer und Beschleunigungsgeräusche nach dem Blitzer. und wie ich unsere Trierer kenne, wird man vorsorglich vor dem Blitzer so runterbremsen, dass man deutlich unter der zulässigen Geschwindigkeit bleibt. – Ortsunkundige werden zwar erwischt- aber das ist wohl mehr dann abkassieren.

  16. @ M. Müller, dann wird also in allen anderen Städten abkassiert, nur in Trier darf das nicht sein ?
    Im Übrigen, wenn die Ampelschaltung vernünftig ist (Gehn wir nur mal vom Ufer und hier von der Autobahn bis nach Konz aus) dann wird auch der Trier nicht mehr schneller fahren.
    Bremsvorgänge vor den Geräten… ich behaupte mal, daß das nicht die Regel ist… ausser bei den Unbelehrbaren.

  17. In Karlsruhe ist es glaube ich so, daß es haufenweise Kästen gibt, die nach einem Zufallsprinzip bestückt werden. Das hilft wirklich. Wer mal in BaWü aufmerksam ist, wird sehen wie man sich da nicht nur an die Kehrwoche samstags hält, sondern auch flächendekcend an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
    Das würde – nach einiger Anlaufzeit und einigen schmerzhaften Zahlungen – sogar beim allgemeinem Triere klappen. Scheint nur politisch nicht gewollt zu sein, da wirklich erst was passieren muß.

  18. Nur als Beispiel: http://www.come-on.de/lokales/luedenscheid/neuer-blitzer-bringt-400000-euro-einnahmen-halbjahr-1246337.html
    Wobei meiner Meinung Rotblitzer in Trier wichtiger wären, da mir als extensiver Fussgänger an fast allen Ampeln Rotlichtverstösse der Autofahrer auffallen. Und auch wenn ich mit dem Auto in Trier unterwegs bin, fahren viele Autos über die Kreuzung, wenn ich bereits grün habe (ach, bestimmt ne fehlerhafte Ampelschaltung (-: ).
    Auch nett in dem Zusammenhang: „Auch wer bei Grün die Haltlinie überfährt, dann jedoch zwischen Haltlinie und Lichtzeichenanlage staubedingt warten muss und erst in den Schutzbereich einfährt, wenn die Ampel schon Rot zeigt, begeht einen Rotlichtverstoß, der mit Fahrverbot bedroht ist.[1] Wurde bei Rot lediglich die Haltlinie überfahren, aber noch vor dem Beginn des Schutzbereiches der Lichtzeichenanlage angehalten, liegt lediglich ein Haltlinienverstoß vor, der zumeist weit weniger gravierende Sanktionen zur Folge hat.“(wikipedia) Wenn Wikipedia da Recht hat, würde Trier im Kreuzungsbereich Bitburger/K.W.-Brücke sehr viel Geld einnehmen ( und so manchen Rückstau nach Pallien vermeiden). Aber was weis gemeine Bürger schon liebe Verwaltung (-: Also nur weiter so….

    • Erklären sie mir bitte mal was ein extensiver Fussgänger ist oder meinten sie exzessiv oder intensiv, ich muss jetzt aber wirklich schmunzeln. Also sie standen gestern auf als Fussgänger und sind immer noch unterwegs…………Respekt. Oder externer Fussgänger, wäre auch nicht schlecht………………….lach

      • Lieber Metropolit….auch wenn das wirklich nichts mit der Thematik zu tun hat, schau doch mal im Duden nach…extensiv kann auch als Synonym zu ausgedehnt gesehen werden.
        Aber können gerne auch noch nen Germanistik-Thread aufmachen (-: ( och nö, lieber nicht)

    • “Auch wer bei Grün die Haltlinie überfährt, dann jedoch zwischen Haltlinie und Lichtzeichenanlage…“

      Das ist aber wichtig, lieber Trier-Wester, dass man, wenn man irgendwann mal grün hatte und nicht gleich fahren konnte, zumindest danach die Kreuzung blockiert. Sonst könnten am Ende ja die anderen fahren und der Stau würde sich irgendwann mal auflösen.

      Sozialverhalten, the Trier-Way.

  19. Da ich viel Motorroller fahre, muss ich immer bei Gelb oder Rot aufpassen, sollte ich in der fahrenden Schlange der erste sein der Rot hat und auch bremst ob mich nicht hinten einer abrasiert. Passiert das dann bist Du als Zweiradfahrer arm dran. Jedoch um ehrlich und fair zu sein, empfinde ich die Verkehrverstöße von Fussgängern und Radfahrern um ein Vielfaches höher als von KFZ – Verstössen

  20. Lieber Metropolit! Um die Radfahrer mach ich mir keine Sorgen…die fahren doch eh alle auf den Bürgersteigen.

    • Nein sie fahren auf der strasse aber auf den schnittstellen des verkehrs ( kreuzungen) fahren sie über die route de pietons…………… sprich fussgänger.

  21. Rischtisch, nein ohne Polemik wirklich wahr, ich schaue wirklich immer zurück um noch mal gasgeben zu können aber das ist kein trierer problem sondern überall das gleiche. ich dränge drauf, ich erflehe, ich appelliere: warum kann ich im ganzen land luxemburg 2 stunden für 2 € durch das ganze land fahren. man stelle sich vor ich wohne in wasserbillig, mag shoppen. trier oder lux die frage. ja sch… die wand an, die maler kommen natürlich luxemburg, das kostet mich hin und rück 4,00€ da packe ich mein auto mit verachtung nicht an. weidengraben 6 km porta nigra hin – und rück 5,40€

    • Bei einem Vier-Fahrten-Ticket kostet Hin- und Rückfahrt 4,05 € … Aber mal im Ernst, dies ist ja das Problem. Würden mehr Leute mit dem Bus fahren, hätten wir dieses Verkehrsaufkommen um unsere ehrwürdige Porta erst garnicht. Und würde der Bus mehr frequentiert, könnten die Fahrpreise auch sinken. Und die Ampelschaltungen lassen mitunter bei grün 3 – 4 Autos durch, dass dann ein -zwei Autos „nachschlüpfen“ verwundert wenig. Und so richtig Grüne Welle gibt es am Moselufer auch nicht, früher war dort ja 70 km/h erlaubt… und mir scheint, dass die Ampelschaltung noch auf diese Geschwindigkeit gemünzt ist. Mein Traum wäre ja eine autofreie Innenstadt, tausende von PKWs drängen sich täglich um die Porta über Moselstraße richtung Walramsneustraße/Viehmarkt. Würde man stattdessen vernünftige Park&Ride-Parkplätze ausserhalb anlegen und mit Bussen entsprechend bedienen, würde unsere alte Römerstadt eine enorme Aufwertung erfahren. Trier ist einfach nicht für Massenverkehr gebaut, leider werden aber Touristen durch die Innenstadtlage der Parkhäuser gerade dorthin gelockt. Ich weiß, man könnte meinen, ich verfehle das Thema, aber diese Innenstadt-Chaos-Situation verursacht in großerem Umfeld mitunter eben diese Rotlichtverstöße.

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