Der Kommentar: Das grüne Imperium schlägt zurück

33
Der lokalo-Kommentar.

Bildquelle: lokalo

Das hat er nun davon, der Klaus Jensen. Kurz gesagt, lässt sich die ablehnende Haltung der Trierer Skater auf einen einfachen Nenner bringen: Undank ist der Welten Lohn. Doch es steckt weit mehr dahinter. Denn der Affront der Gruppe um Axel Reichertz ist nicht anderes als die grüne Retourkutsche auf die Entmachtung von Angelika Birk, der grünen Dezernentin, durch den Oberbürgermeister. Jensen hatte das Thema zur Chefsache gemacht, der Sozialdezernentin Birk die Regie entzogen und erst jüngst in Trier-West erklärt, er habe dafür gesorgt, dass die Skater eine neue Halle bekommen. Die Ansage war klar: Birk hat nichts mehr zu sagen. Die Quittung bekommt Jensen jetzt – das grüne Imperium schlägt zurück.

Ein Kommentar von lokalo-Chefredakeur Eric Thielen

Bei der letzten Kommunalwahl kandidierte Skater-Chef Axel Reichertz auf Platz 37 der grünen Liste. Jetzt werden er und die Skater aus Parteitaktik in den Machtkampf hinter den Rathaus-Kulissen zwischen Jensen und Birk, zwischen SPD und Grünen hineingezogen. Im großen Interview mit lokalo hatte sich Jensen zwar bedeckt gehalten. Er wollte Birk nicht öffentlich an den Pranger stellen. Doch es ist längst mehr als ein offenes Geheimnis auf der politischen Bühne am Augustinerhof, dass der Oberbürgermeister die grüne Sozial- und Schuldezernentin de facto kaltgestellt hat.

Jensen hat die Projekte „Stadtumbau“ und „Soziale Stadt“ in Trier-West zur Chefsache gemacht. Er gab die Pressekonferenz – zusammen mit seiner Ehefrau, der Ministerpräsidentin. Jensen hatte auch das „Projekt X“ zur Chefsache erklärt. Er hatte die Regie übernommen, nachdem Birk kläglich versagt hatte. Jensen hatte ferner dafür gesorgt, dass die Eiszeit zwischen den beiden Intimfeindinnen im Stadtvorstand, Birk und der Bauzernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU), sich eben nicht auf die Zukunft des Skater-Projektes auswirkt.

Was jetzt folgt, ist so erbärmlich, dass es eine Schande für die politische Kultur in dieser Stadt ist. Die Grünen mussten schon in Trier-West die eklige Kröte schlucken, dass Jensen und eben nicht Birk Lob für die Arbeit einheimste. Zurecht, weil der Oberbürgermeister und nicht die Sozialdezernentin die Arbeit geleistet hatte. Alle Fäden laufen in seinem Büro zusammen, hatte Jensen betont. Birk hatte auch hier versagt – wie in der Schulpolitik. Die zweite Kröte „Skaterhalle“ wollten die Grünen nun nicht schlucken. Also wurde Reichertz mit fadenscheinigen Gründen als nützlicher Idiot nach vorne geschickt, die Arbeit des Stadtchefs, der Stadtwerke und der Reh-Stiftung zu torpedieren, damit Jensen als der Dumme dasteht. Weil die Grünen genau wissen, dass der Sozialdemokrat als Oberbürgermeister nicht sagen darf, was er gerne sagen möchte, weil ihm der Mund wegen seiner Fürsorgepflicht verschlossen ist.

Das ist nicht nur erbärmlich. Das ist skandalös.

Klaus Jensen ist für die Grünen, die ihn bei seiner Wahl unterstützten, längst zum Feindbild Nummer Eins geworden. Er hatte angekündigt, dass der dritte Block in der Gneisenaustraße saniert wird. Er hatte angekündigt, dass die Skater eine neue Halle bekommen. Er sorgt dafür, dass in der Schulpolitik zumindest etwas Bewegung zu erkennen ist. Jetzt haben die Grünen Jensen mit voller Wucht auflaufen gelassen.

Triers Oberbürgermeister zahlt nun auch die Zeche dafür, dass SPD-Chef Sven Teuber Birk im Wahlkampf öffentlich angegriffen und so die Diskussion um eine mögliche Abwahl der Dezernentin eröffnet hatte. Dass die CDU bereits Monate zuvor vom Versagen Birks gesprochen hatte, spielt da keine Rolle. Der Gegner der Ökos ist jetzt die SPD – und auch Klaus Jensen. So hoffen die Grünen in ihrer Gier nach Posten und Macht darauf, die CDU für ein Bündnis zu gewinnen. Und sie hoffen ferner darauf, ihre Dezernentin halten zu können.

Das alles wird auf dem Rücken der Trierer Bürger ausgetragen. Denn dass Birk und die Grünen hinter den Kulissen nicht vor unsauberen und erbärmlichen Methoden zurückschrecken, um ihre doktrinäre Politik durchzusetzen, war schon vor knapp zwei Jahren deutlich geworden. Damals hatte Birk einen Tag vor der entscheidenden Abstimmung über die Aufhebung der Gemeinsamen Orientierungsstufe (GOS) am Friedrich-Spee-Gymasium versucht, den Beirat für Migration zu ihren Zwecken zu instrumentalisieren und zu missbrauchen – und ein Votum für die Aufhebung der GOS zu verhindern. Das sind die Methoden Birks und der Trierer Grünen.

Klaus Jensen hat einen großen Fehler gemacht. Er hätte sich schon vor Monaten hinstellen sollen und sagen, dass Birk an ihren Aufgaben gescheitert ist. Damals, zu Beginn des Jahres, als Teuber und CDU-Fraktionschef Ulrich Dempfle ihm die Vorlagen geliefert hatten. Doch Klaus Jensen ist Klaus Jensen. Er kann nicht aus seiner Haut. Die Quittung für seine Toleranz, für den Versuch, stets ausgleichend zu wirken, sich vor seine Leute zu stellen, deren Fehler zu bereinigen, ihnen zu helfen, hat er jetzt bekommen. So hat die Rache der Grünen nicht nur das „Projekt X“ torpediert, sondern auch Klaus Jensen erschüttert. Das ist eine Schande für die Politik in dieser Stadt.

ZUM ARTIKEL VON Yvonne Romes

Jetzt lokalo liken und keine News verpassen!

33 KOMMENTARE

  1. Die Zusammenhänge sind … erschreckend. Unglaublich, aber das alles macht einen Sinn.
    Die machthungrigen Grünen sollten sich schämen!

  2. Richtig so, Herr Jensen!
    Dass die Trierer Grünen Schach- statt Sachpolitik betreiben, wird an diesem Beispiel zwar nicht zum ersten Mal, aber besonders deutlich. Dass dabei ein vielversprechendes Jugendprojekt an die Wand gefahren wird, das ist den Grünen in Trier egal. Hauptsache Birk geht nicht über Bord.

  3. Wenn man das so liest fragt man sich, ob das ein Scherz sei, aber ich fürchte Herr Thielen meint das ernst.

    Liebe Leser, sie sollten sich folgendes fragen:
    Glauben Sie wirklich, dass sich Axel Reichertz, der sich seit Jahren mit Herzblut und viel privatem Engagement für die Trierer Skater einsetzt, von irgendwem als „nützlicher Idiot“ ausnutzen lässt und sein Werk den Bach runter gehen lässt?
    Ich denke Herr Reichertz besitzt genug Integrität um sich nicht instrumentalisieren zu lassen und da dem so ist: Für wie glaubhaft kann man vor diesem Hintergrund die Machtkampftheorien halten, die hier gesponnen werden?

    Kann es sein, dass hier die Fantasie mit dem Autor durchgegangen ist?
    Dieser Kommentar ist absurd und beleidigt alle, die seit Jahren Zeit und Energie investieren um die Stadt für alle zu einem lebenswerten Ort zu machen.

    • Trier zu einem lebenswerten Ort machen? Dass die Grünen Trier lebens- oder liebenswerter machen ist nicht mehr als ein Gerücht und zeigt die Verblendung innerhalb der Partei.

      Wo die Grünen Hand anlegen, herrscht Chaos. Ob Radwege in Trier-Mitte und anschließendes Park-Chaos wegen fehlender Parkplätze, desaströse Schulpolitik oder eben misslungene Jugendprojekte wie die Skaterhalle. Wenn Birk in die Schusslinie gerät, sucht man nach Formfehlern – so wie beim HGT-Antrag der AfD. Und anschließend lässt man Birk gut aussehen, indem sie sagen kann „Ich werde eine Überprüfung einleiten“.

      Für ein Gebäude, das nach Stadtratsbeschluss überhaupt nicht genutzt werden darf, und das nach erfolgreicher „Formfehler-Suche“ auch nach wie vor rechtlich gesehen aus dem Schulbetrieb ausgegliedert wird. Hauptsache die Grünen stehen gut da. Bürgerorientierte Politik? Fehlanzeige.

      Gut, die Skaterhalle war ein tolles Projekt, bis es jetzt unter die parteipolitischen Räder kam. Ich würde gerne wissen wie viel Steuergeld die Grünen mit dem heutigen Tag unwiederbringlich aus dem Fenster geworfen haben, nur für die Überprüfung und langjährige Bearbeitung des Projekts „Skaterhalle“ durch die Verwaltung und die dadurch verursachten Kosten. Ohne Nutzen, ohne Mehrwert für die Bürger, einfach verpulvert. Und das macht Trier zu einem lebenswerten Ort?

      Der Autor muss sich hier auch nichts aus den Fingern saugen, wie grüne Politik in Trier funktioniert wird immer offensichtlicher. Nur schade, dass das in der Form erst jetzt zu Tage tritt und nicht schon vor 8 Wochen.

    • ‚Glauben Sie wirklich, dass sich Axel Reichertz, der sich seit Jahren mit Herzblut und viel privatem Engagement für die Trierer Skater einsetzt, von irgendwem als “nützlicher Idiot” ausnutzen lässt und sein Werk den Bach runter gehen lässt?‘

      Antwort: Ja.
      Herr Reichertz hat auch zugelassen, dass linksextremistische Gruppen sein Projekt infiltrieren.

      • Linksextreme? die Skatehalle ist ein politisch neutraler Ort. DAS müssen Sie mir mal bitte genauer erklären, wo Sie Linksextreme gesehen haben wollen. Mal ganz davon abgesehen, dass Sport im öffentlichen Raum, den so eine Halle darstellt, unabhängig von der Person betrieben wird. An der Kasse wird nicht nach Religion, politischer Einstellung, Nationalität und Gehaltsscheck gefragt. Dort darf sich jeder sportlich betätigen, der keine Gefahr für andere Personen darstellt, die sich dort aufhalten. Falls Sie solche rechtspopulistischen Praktiken wünschen, stellen Sie eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit dar.

  4. Och das ist noch nicht alles. Am 22.7. haben die Grünen den Antrag der AFD zum Humboldt Gymnasium verhindert. Die AFD wollte den Beschluss, dass das Gebäude der Robert-Schuman-Realschule nicht mehr als Schule benutzt werden darf, revidieren lassen. Die Grünen haben es mit der blödsinnigen Begründung, dass in einem halben Jahr nicht über das gleiche Thema diskutiert werden darf. dann geschafft, dass OB Jensen den Antrag absetzen musste. Wäre der Antrag auf der TO geblieben, hätte ihre Dezernentin wieder alt ausgesehen.

  5. Interessanter Kommentar…

    …und ein Gedankenkonstrukt, das jemandem, der Axel Reichertz auch nur ein ganz klein wenig kennt, und, der sich länger als 10 Minuten mit dem Projekt, dass er betreibt, beschäftgt hat, auch nicht am Ende der Zeit und am Rand der Erdscheibe in den Sinn gekommen wäre.

    Ich kenne Axel Reichertz seit über 30 Jahren persönlich und ich kenne ihn seit dem als jemanden, der für seine Sache steht.

    Man mag seine Position in dieser Angelegenheit teilen oder nicht. Ich hätte mir auch gewünscht, dass er hier vielleicht – entgegen seinem Naturell – etwas kompromissbereiter und diplomatischer hätte sein können.

    Aber, wenn ich jemanden kenne, dem wirklich nichts auf dieser Welt ferner läge, als sich vor irgendeinen Parteikarren, gleich welcher Farbe, spannen zu lassen, dann ist es Axel Reichertz.

    Daran ändert auch eine Mitgliedschaft bei Bündnis 90 / die Grünen und ein Listenplatz 37(!) bei irgendeiner Kommunalwahl hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen ganz sicher nichts.

    Und ich schätze, der „nützliche Idiot“ sollte schnellstens mit einer persönlichen Entschuldigung aus der Welt geschafft werden.

  6. Lieber Herr Thielen, ich bin traurig. Gerade fing ich an, lokalo als lokalen Berichterstatter ein paar Plätze in meiner Favoritenleiste nach oben zu ziehen und dann so ein entgleisender Kommentar. Ich bin selbst in keiner Partei, aber gerade deshalb würde es mich freuen, wenn es einen wirklich guten, fairen und investigativen lokalpolitischen Journalismus in diesem Örtchen gäbe. Leider ist aber hier oofenkundig mit dem Kommentator und wohl auch mit einigen seiner Leserbriefschreiber der Gaul durchgegangen. Wenn Sie zudem tatsächlich der Meinung sind, bei Herrn Reichertz handele es sich um einen „nützlichen Idioten“, dann wünsche ich mir, dieses Land hätte mehr solcher Idioten.

  7. D’accord, Herr Mock! Genau dies waren auch meine ersten Gedanken, als ich das hier gestern gelesen habe.

  8. bis auf“nützlicher idiot“ , finde ich den Kommentar sehr gut! sehr realistische Einschätzung.

  9. „Reichertz sieht dies anders als der OB. Jensen präsentiere sich ungerechtferigterweise als “Retter der Skaterhalle”.“
    Alles gesagt: q.e.d.

  10. ……ist wohl nicht nur die Meinung von Eric Thielen . Wahrscheinlich resultiert sie aus vielen Gesprächen mit den entsprechenden Akteuren.

  11. Offenbar hat Herr Thielen den Flurfunk am Rathaus angezapft. Bin froh, dass so was endlich mal über den Augustinerhof hinaus Gehör findet. Was diese Menschen mit unserem Städtschi machen, ist nicht mehr feierlich.

  12. Das Hauptproblem in Trier ist die geringe Wahlbeteiligung. Zwei Faktoren haben die Grünen in ihre Positionen gehoben: Zum einen schaffen sie es, ihre studentische Klientel zu mobilisieren, zum anderen spielt ihnen die geringe Wahlbeteiligung in die Hände. Eigentlich haben die nur einen Bruchteil der Stimmen aller Wahlberechtigten erhalten, inbesondere aus bei Studenten beliebten Bezirken. Dazu die geringe Wahlbeteiligung, fertig ist die grüne „Erfolgsgeschichte“.

    Hier bei lokalo.de Frust abzulassen, ist natürlich eine Möglichkeit, bringt aber Trier nicht wirklich weiter. Mit Lokalo berichtet zwar endlich ein Trierer Medium objektiv und wahrheitsgemäß über die Verhältnisse im Rathaus, um wirklich etwas zu verändern, braucht es aber noch mehr.

    Zum Beispiel mit Freunden, Verwandten, Nachbarn und Bekannten das Gespräch zu suchen, vielleicht selbst politisch aktiv zu werden, wäre da schon vernünftiger. Der Frust und die Erkenntnis müssen raus aus der Kommentarspalte und rein in die Stadt. Vielen muss man die Augen noch öffnen, bevor sich in Trier etwas verändern kann und vor allem die grüne Ideologie gestoppt wird.

  13. „Trever“ ….um wirklich etwas zu verändern, braucht es aber noch mehr.

    Vielleicht fängt ja „etwas verändern“ auch ganz einfach damit an, zumindest mal den A… in der Hose zu haben, mit einem Namen und einem Gesicht zu einer Meinung zu stehen, werter „Treverer“?

    • Werter Herr Jäger, ich glaube kaum dass meine Aussage dadurch richtiger oder falscher wird, dass ich hier im Klarnamen poste.

      Aber Ihr Einwand belegt einmal mehr, dass die Suche nach Formfehlern, und sei es das Fehlen eines Klarnamens, eher im grünen Interesse liegt als eine tatsächliche Auseinandersetzung mit dem Problem. Deshalb: Vielen Dank für diese Demonstration!

      • Es hat nichts mit „Formfehlern“ zu tun, sondern mit Glaubwürdigkeit!

        Es ist einfach die typische hässliche Kehrseite der Trierer Mentalität, die Sie hier par Excellence präsentieren. Immer fein hintenrum aus der Deckung schießen und Öl in Feuer gießen, von denen man erkennbar nicht den blassesten Dunst hat. Deshalb danke für den maximal trefflich gewählten „Kosenamen“.

        Wen möchten Sie denn überzeugen, wenn Sie sich mit Ihrer „Überzeugung“ selbst nicht einmal an’s Licht trauen?

        • @jäger : ….und mit welchem namen haben sie früher aus der Deckung online beim TV gefeuert? na wie war der name noch mal ? fing der nicht mit f.. an?

  14. Solch einen Kommentar kann nur jemand schreiben der glaubt, Leben und Politik bestehen nur aus Intrigen.
    Vielleicht hat der Autor ja solche Erfahrungen gemacht. Den Tatsachen entsprich dies nicht.
    Von daher muss man dem Autor wenig Sachkenntnis unterstellen.

  15. Lieber Herr Thielen,

    wen, sieht man einmal ab von AfD-Wählern, soll Ihre ‚Argumentation‘ überhaupt überzeugen? Vielleicht ist sie verständlich ausschließlich für Menschen, die ebenfalls „den Flurfunk am Rathaus angezapft“ (Kommentar „Verwaltungsmään“) haben?

    Bedauernswerterweise, wie ich nun feststellen muss, bin ich mit den Details der Kriege, die ja anscheinend, wenn man Ihrer Einschätzung Glauben schenken darf, im Rathaus ausgefochten werden, nicht allzu vertraut – der Unterhaltungswert scheint enorm. Für mich liest sich Ihr Kommentar so, als wollten Sie sich einfach mal richtig Luft machen – gerne doch, das ist Ihr gutes Recht. Davon zeugt ihr offensichtlicher – in Teilen sicher verständlicher – Groll gegen die Grünen, denen Sie hier ja so einiges vorwerfen.

    Wenn ich Ihren Artikel aber richtig lese, dann liegt „der wahrste Grund“ (Thukydides) für die Ablehnung des Umzugs der Skaterhalle in der Absicht der Grünen, Herrn Jensen nicht als den Retter des Projekt X sich präsentieren zu lassen? Und Herr Reichertz – den ich nicht kenne – hat also die jahrelangen Bemühungen um das Projekt, all die Arbeit, die vielen Stunden, das ganze Engagement, mal eben kurz vergessen, nur um Herrn Jensen mal richtig eins reinzudrücken? Warum?
    Hat er keine Lust mehr, Skateboard zu fahren, weil Frau Birk eher auf, sagen wir mal, Kletterer steht? Ist er heimlich verliebt in sie, und will er sie bei der nächsten Wahl mit einer Kandidatur auf Listenplatz 36 (Ein Dasein als „nützlicher Idiot“ soll sich wenigstens ein bisschen lohnen) beeindrucken? Oder geht es darum, die Grundlage für das „grüne Imperium,“ mit dem Sie hier schlagzeilen, erst zu schaffen?

    Bitte denken Sie doch mal darüber nach. Es würde der Verschwörungstheorie, die sie uns hier präsentieren, eine romantische oder eine noch bedrohlichere Note geben. Und sie nebenbei noch untermauern.

  16. Hallo Herr Thielen,

    erst einmal, hervorragender Bericht. Ich bin der sowieso der Meinung das die grüne Minderheit in Trier schon lange genug viel zu viel Einfluss in der Kommunalpolitik hat. Zudem ist Frau Birk schon lange untragbar für das Ansehen der Stadt Trier, leider hat der OB hier zu spät reagiert aber selber schuld. Ich hoffe nur das die teilweise irrsinnigen Entscheidungen der Grünen im Stadtrat nicht mehr die Unterstützung finden und sich in Trier wieder sinnvolle Politik etabliert.

    • Und jetzt mal alle anonymen Bundestrainer, die einen Kommentar nicht von einem „Bericht“ unterscheiden können, ab dahin, wo „sinnvolle Politik“ gemacht wird!

      Trier hätte dann vielleicht nur noch 50.000 Einwohner. Aber was wär’ das schön, in dieser Stadt!

  17. Es wird dringend, dringend! Zeit für einen OB-Wechsel.
    Frau (heute sind wir alle toll motiviert und happy) Zock bringt sicher Farbe in den Sumpf, allerdings wird das eine Husarenaufgabe, die wirklich nur mit mehreren Händen hauend auf jeden Tisch im Stadtvorstand gelingen kann. Da muss so richtig aufgeräumt werden. Vielleicht kann Herr Leibe das, wahrscheinlich sogar. Ich fürchte nur, Teuberlein wird ihn an kurzer Leine führen und das ist das letzte, was der Stadt passieren darf. Dem zugezogene Lehrer wünsche ich nichst mehr, als einen Posten in Mainz, damit er hier aus den Füßen kommt…

    Zum Thema „was die Grünen hier stark machte“. Das ist sicher nicht die geringe Wahlbeteiligung und die Studentenklientel. Nein. Es ist die katastrophale Darstellung von SPD, FDP und leider auch CDU; die anderen muss man gar nicht erwähnen…

    Wie soll irgendwer kapieren, dass im Theater mit vollen Händen die nciht vorhandene Kohle ausgekippt wird – für Abos von Moselanern und Eifelaner und Menschen, die sonst gerne 120 EUR für die Philharmonie in Luxemburg ausgeben und dafür Stolz sind, auf der anderen Seite aber die Schulen vergammeln? Gut – da sind alle Parteien einig schwach… Nun wirklich: wen kann man da denn wählen? Für den Stadtrat? Als OB? Reiner Fatalismus

  18. Ich wusste es und im Gespräch mit CDU´lern in Trier am Stand sagte ich:“ Was wollen sie von mir, ihr seid doch nicht wählbar.“ Gegenfrage des Parteimitglieds am Stand“ Warum?“ Ich:“ Weil ihr mit den GRÜNEN koalieren werdet und wir die Birk und die Käse ( wortwörtlich) am Hals haben werden. Er dann:“ ja die Birk muss weg, kein Thema:“ Aber ich traute dem Braten nicht und habe Recht gehabt, Ich habe AFD gewählt, ja und das ist auch gut so. Der weiche Klaus geht als erfolgoser OB, suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper, die Käse wird gehen nach ihrer Amtszeit aber die Birk wird bleiben. Welcher Chef schleppt einen Angestellten z.B im Malergewerbe mit sich rum der keinen Pinselstrich gerade hin bekommt Trier, du bist nicht mehr meine Stadt, nicht mehr das was ich liebte, du wurdest zerlegt, kaputtgemacht, was waren das für Kanten, Josef Harnisch, Felix Zimmermann, Helmut Schröer…………ich fühle mich hier nicht mehr Wohl

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.