Frohes Stauen im Städtschi – Nichts geht mehr

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Selbsthilfe: Die Schranke am Kaufhof-Parkhaus taugt nur noch für den Plastik-Müll. Weitere Bilder in der Fotogalerie am Ende des Artikels.

Bildquelle: Eric Thielen, Bastian Lütge

TRIER. Wer derzeit um den Trierer Pferdemarkt herum mit dem Auto unterwegs ist, braucht nicht nur viel Geduld, sondern auch jede Menge Sitzfleisch. Am Montag brach der Verkehr in Mosel- und Walramsneustraße komplett zusammen. Dort regiert derzeit die Großbaustelle den Verkehr. Zeitweise staute sich die Blechlawine über den Simeonstiftsplatz die Nordallee hinauf bis weit in die Paulinstraße hinein. Drei Faktoren sind wohl maßgeblich für das Chaos verantwortlich: die Uneinsichtigkeit vieler Autofahrer, den Bereich weiträumig zu umfahren; die Schaltung der Ampelanlage an der Kreuzung des Nikolaus-Koch-Platzes; die fehlenden Hinweise auf den Zubringerstraßen zum Pferdemarkt – vor allem auswärtige Autofahrer wissen nichts von der Großbaustelle dort.

Am vergangenen Donnerstag kündigte die Stadtverwaltung gegenüber lokalo an, die Ampelschaltung am Nikolaus-Koch-Platz zu optimieren. Doch auch am Montag wirkte sie immer noch wie ein Bremsklotz für den Verkehr, der sich über die Walramsneustraße schob. Kritiker wie der Verkehrsexperte der CDU-Fraktion im Trierer Stadtrat, Thomas Albrecht, bemängeln, dass die Verwaltung trotz der Großbaustelle nach wie vor auf die Ampelanlage setze – statt auf einen Kreisel.

In E-Mails an die Redaktion beklagen genervte Autofahrer und Anlieger, in Trier werde eine Maßnahme durchgeführt, ohne zuvor über die Konsequenzen nachzudenken: Die Optimierung der Ampelanlage hätte vorher geplant werden müssen und nicht erst, wenn die Bauarbeiten angelaufen seien – immerhin sei die Großbaustelle in der unmittelbaren City für ein Jahr eingerichtet, nicht nur für wenige Wochen. Hinzu komme, dass vor allem auswärtige Besucher nicht weiträumig auf die Problematik um den Pferdemarkt herum hingewiesen würden – etwa durch Schilder in der Paulinstraße und Nordallee. Zudem würden Autofahrer nach wie vor ins Kaufhof- und City-Parkhaus an der Treviris-Passage gelockt.

Das Ergebnis: Der Verkehr fließt nicht, die Motoren laufen dennoch. Und die Nerven liegen blank: Im Kaufhof-Parkhaus griffen abgenervte Autofahrer am Montag zur Selbsthilfe und rissen kurzerhand die Schranke am Ende der Ausfahrt ab. Weil sich die Blechlawine über alle Etagen erstreckte, kein Auto aus dem Parkhaus fahren konnte, versagte die Technik der Schranke immer wieder – bis es einigen zu bunt wurde. (red/bas/et)

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32 KOMMENTARE

  1. Die „bösen Autofahrer“könnten doch aufs Fahrrad ausweichen! Oh ich vergaß ,sind ja auch viele Auswärtige und Touristen dabei.

  2. Nachricht verstanden…!

    Trier will mich nicht mehr als Konsumenten, Besucher oder Dienstleister.

    Kundenbesuche in der Stadt…schon jetzt nur noch sehr ungern; etwas weniger ungern vielleicht wenn ein Parkplatz gestellt wird aber auf jeden Fall gegen Aufpreis. Das ist aber zum Glück auch ein abnehmendes Problem, da auch hier eine gewisse Flucht aus der Stadt festzustellen ist 🙂

    Einkäufe verlagere ich auf die ‚grüne Wiese‘, in Nachbarstädte wie Hermeskeil, Zweibrücken etc. oder gleich ins Internet. Das kulturelle Angebot ist im Umkreis auch nicht schlecht…für !gutes! Theater kann es dann auch gerne mal ‚die alte Heimat‘ Düsseldorf sein, Musik wissen die in Lux. auch zu spielen…da bleibt kein Wunsch offen.

    Der Letzte macht das Licht aus!

    • Halten Sie durch Herr Dahmen,es sind ja nur noch 8 Monate ,dann ist die schlimmste Zeit, die Trier jemals erlebt hat, vorbei.

    • Ach so, und, was den Kulturgenuss angeht:

      Mag sein, dass der in Luxemburg dem in Trier in nichts nachsteht. Für’s Parken sollten Sie hier allerdings in etwa den doppelten Etat einplanen:

      http://www.wort.lu/de/lokales/grossregion-nirgendwo-ist-parken-so-teuer-wie-in-luxemburg-50eec890e4b034d98bfcd56d

      Und SEHR DRINGEND muss ich Ihnen davon abraten, dort „trierisch“ zu parken. Sonst könnte das unter Umständen ein SEHR teures Konzert werden.

      Luxemburg ist also auch eher nix für Sie. Bleiben – als rundum-glücklich-Paket – „Autoparadiese“ wie Hermeskeil, Wittlich und Bitburg.

      Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen!

      • Ich weiß ja nicht, was Sie gelesen haben…aber wie kommen Sie jetzt auf das Thema „Parkkosten“? Welches „Kopfkino“ spielt denn da bei Ihnen? Die Kosten des Parkens stören mich eigentlich nicht…weder in Trier noch in Luxembourg. Was mich umtreibt ist der Zeitverlust und die klare Ansage, dass sich die Stadt am liebsten in einen Kokon einspinnen würde.

        • „Ich weiß ja nicht, was Sie gelesen haben…aber wie kommen Sie jetzt auf das Thema “Parkkosten”?“

          Öhh, diesen Satz vielleicht?

          „Kundenbesuche in der Stadt…schon jetzt nur noch sehr ungern; etwas weniger ungern vielleicht wenn ein Parkplatz gestellt wird…“

  3. Jajaja……!!!
    Und wieder hat unser „liebes“ Baudezernat seine Leistungsfähigkeit und Fähigkeit unter Beweis gestellt. So langsam ist das nicht mehr lustig was die “ Närrin“ und ihr „Narr“ da so (fehl)planen.
    Als Trierer muss man sich wirklich langsam schämen über dieses Unvermögen und planlose Getue. Jeder gewissenhafte Mensch würde sich nicht mehr auf die Strasse trauen, aber die beiden geben noch „närrisch“ lächelnd Pressegespräche.
    Der heutige Tag hat mal wieder gezeigt das schnellstens was auf personeller Ebene passieren muss.
    Vorschläge:
    KT- sollte sich in einen schönen Kochkurs suchen oder vielleicht ein Kaffeekränzchen (bin ich wieder böse und „Nein“ ich habe keine Vorurteile)
    vB – Kleingartenarbeit wäre nicht das schlechteste Hobby, vielleicht noch Briefmarkensammeln…

    Es ist auch nicht sehr verwunderlich das einige Autofahrer Initiative ergriffen und defekte Schranken deinstalliert haben.

    Lieber OB Klaus Jensen, „Mach endlich was“!

    • @nörgeler: was kann denn VB für seine Dezernentin? Er ist mit Sicherheit einer der fähigsten Amtsleiter die ich kenne! Also Ball flach halten.

      • @Rudi Altag: In der Theorie ist seine Fähigkeit als Amtsleiter unbestritten; nur zwischen Theorie und Praxis liegen Welten. Ich kann mir hier auch einen schönen großen CAD-Plan ausdrucken, an die Wand hängen, die Presse und Bürger einladen und dann mit dem Zeigestock das Projekt vorstellen. Das mache ich aber nur wenn mir alle Beteiligten bestätigen das dies alles so reibungslos klappt. Bei diesem Projekt gabs schon im Vorfeld ein langes …..mmmhhhh. Wir sind schließlich eine „Römerstadt“.
        Warum, glauben Sie, haben KT und vB den Herrn Wolff mit ins Boot geholt? Bestimmt nicht weil er es geschafft hat die „Bitburger“ termingerecht fertig zu stellen! Die „Zwei“ waren wohl eher davon ausgegangen das mit Herrn Wolff eine minimale Möglichkeit bestand dieses bereits vermutete Chaos möglichst klein zu halten. Wie man ja deutlich lesen und hören kann war das ja letztendlich nur eine „schöne Seifenblase“ die da im richtig großen Chaos zerplatzt ist.

  4. Na, in Freiburg klappt Innenstadt doch auch nur mit Bahn und Rad befahrbar. Es dauert nunmal eine Weile, bis die Bequemlichkeit, ab besten direkt vor dem Laden zu parken, aus den Köpfen weicht. Hauptsache, nicht bewegen, keinen Meter gehen… Aber jammern über eine (ist nunmal so) enge Innenstadt ist einfacher, dass räumliche Begebenheiten nunmal nicht so viel hergeben ist irrelevant. Also liebe Mitmenschen: Rad, zu Fuß oder öffentliche Verkehrsmittel, seid doch nicht so bequem!!!

    • genau!!!! Ab sofort zwingen wir unser Besucher aufs Fahrrad oder die Bahn oder den Bus. Sehr intelligenter Vorschlag.

      • typische trierische Engstirnigkeit – warum zwingen? Ist doch erholsam 🙂 Und es spart Sprit, Nerven und Abgase…

      • So ein Blödsinn! Der Trierer Einzelhandel ist auf den Einkaufstourismus angewiesen, die Stadt ist auf die Gewerbesteuern des Einzelhandels angewiesen. Eigentlich müsste daran gelegen sein, den Handel zu fördern, und eigentlich müssten sich die Trierer Händler gegen diese grüne, weltfremde und ideologische Radfahrer-Politik zusammenschließen, die in Trier regiert.

        Trier wird schon aufgrund seiner geografischen „Kessel-Lage“ nie zur Fahrradstadt werden. Mal ganz abgesehen davon, dass der Handel ohne die Einkaufstouristen aus der Umgebung & Luxemburg ziemlich alt aussehen würde. Mit der vorherrschenden Fahrradpolitik werden Arbeitsplätze & Geschäftsexistenzen gefährdet. Aber das ist ja völlig egal, solange die dann mit dem Fahrrad zum Arbeitsamt fahren, oder?

        • Ich weiß nicht was alle autoverkehrsverfechtenden Mitbürger hier meinen. Schauen Sie sich doch mal genannte Beispiele an: Freiburg ist im Zentrum quasi autofrei, und trotzdem strömen die Leute dahin. Schauen Sie sich Strasbourg in Frankreich an. Auch hier wird sogar damit geworben, in der Innenstadt quasi autofrei zu sein. Gehen sie nach Luxembourg, schauen Sie mal auf die Preistafeln fürs Parken. Bzw. suchen sie mal große Parkhäuser in der Innenstadt wie es in Trier der Fall ist. Fahren Sie mal nach Skandinavien und vergleichen die Parkkosten in der Innenstadt von Stockholm oder Helsinki mit denen deutscher Städte.
          Aber am besten wäre es sicher, wenn man die Fußgängerzone wieder auf Stand der 60er Jahre zurückbaut, sodaß die Touristen und Auswärtige mit ihren Autos in noch größeren Scharen kommen können (und bloß nicht in autofreundlichere Mittelzentren wie Wittlich oder Bitburg abhauen), mit dem Auto durchflanieren können und bis vor die Eisdiele fahren dürfen. Parkhäuser auf dem Domfreihof, dem Stockplatz und der Mitte des Hauptmarktes dürften das Parkplatzproblem ein wenig mindern.
          Die Busse halten wir besser aus der Innenstadt raus. Dadurch, daß sie ständig anhalten, wird nur der sicher gut abfließende Verkehr behindert.

          • begreifen sie eigentlich garnix? ohne Autos keine kunden,ohne kunden keine arbeit,ohne arbeit hartz 4!!!!! so, jetzt verstanden?

          • Ich frage mich, in welcher Welt Sie leben:

            -Trier mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten lebt vom TOURISMUS. Das Hotelgewerbe u.v.m. sind auf Touristen angewiesen, die die Möglichkeit haben müssen, auch mit ihrem Fahrzeug die Innenstadt zu erreichen.

            -Trier ist hoch verschuldet und kann es sich absolut nicht leisten, auf Einnahmen aus der Gewerbesteuer etc. zu verzichten. Dementsprechend ist Trier auch hier wieder auf (Einkaufs-)Touristen angewiesen. Theoretisch müsste man dankbar sein und für jeden Einkaufstouristen, der Geld nach Trier bringt, den roten Teppich ausrollen.

            -Der ÖPNV ist zu teuer. 30% Preissteigerung in 5 Jahren! Wo soll da der Anreiz entstehen, das Auto am Stadtrand zu parken und auf den Bus umzusteigen? Es ist mittlerweile günstiger, von Trier-Süd nach Trier-Nord mit dem Auto zu fahren, statt mit dem Bus. Wo ist da der Anreiz?

          • Warum haben die städt. Bediensteten eigentlich immer ihre eigenen Parkplätze ?kann mir das mal jemand verständlich erklären!

          • Ich gebe Ihnen in fast allen Punkten recht:
            – Trier lebt unter anderem zu einem großen Teil vom (Luxemburger Einkaufs-)Tourismus. Aber ist eine Stadt nicht viel attraktiver, wenn der Ort auch zum Verweilen einlädt, und man nicht ständig um Autos herumlaufen muß? Die Touris sollen freilich auch mit dem Auto zum Hotel fahren können. Aber dieser Verkehr ist nun wirklich nicht Auslöser der Staus, sondern innerstädtische Kurzfahrten.
            – Ich bin für jeden Touristen dankbar. Es sind die uneinsichtigen Kurzstreckenfahrer aus der Stadt, welche hier alles zustauen und zuparken weil unbedingt bis möglichst vor die Ladentheke gefahren werden muß. Wären diese mit Bus/Rad/Fuß unterwegs, würden die Leute aus dem Umland, die in der ÖPNV Diaspora wohnen und auf das Auto angewisen sind, besser durchkommen. Daß es aber auch ganz anders geht, zeigen u.a. genannte Städte Freiburg und Strasbourg, wo der Autoverkehr außerhalb der Stadt aufgefangen, geleitet und geparkt wird und die Leute mit einem attraktivem ÖPNV in die Stadt und zurück fahren können. Hier ist dringender Handlungsbedarf bei uns. Denn sonst geht das auch nicht.
            – Richtig. ÖPNV ist zu teuer in Trier. Dazu noch von der Taktung her auf vielen Linien wenig attraktiv. Aber von Nord nach Süd oder umgekehrt brauche ich mit dem Rad 10-15 Minuten. Das muß man nicht mit dem Auto zurücklegen.

          • @Eumel, das stimmt natürlich alles. Aber nichts davon fließt in die Planungen ein. Hier wird auf Gedeih und Verderb „Fahrradpolitik“ betrieben, ohne Sinn und Verstand und zu Lasten des KfZ-Verkehrs und damit des städtischen Handels – statt den Konsens zu suchen und für beide Verkehrsmittel einvernehmlich zu planen.

          • @Mario

            Es gibt gar keine „Fahrradpolitik“. Und auch keine „Autopolitik“. Eigentlich gibt es nur Verkehrspolitik. Gute und Schlechte.

            Dass Gute bei dem Platzangebot in modernen Stadtzentren – zumindest für innerstädtische Kurzstrecken – beinahe zwangsläufig Fahrrad- oder Fußgänger„politik“ sein sollte, liegt auf der Hand. Unter dem Strich wäre das dann nämlich, sowohl für die Berufspendler als auch für die so gerne zitierten Einkaufs- und sonstigen Touristen die bessere „Autopolitik“.

            Das setzt natürlich voraus, dass – neben der „Politik“ – auch jeder Einzelne in minimalem Maße bereit ist, das große Ganze zu sehen und nicht nur primitiv und kurzsichtig den ausschlißlich eigenen Vorteil. Und genau da liegt in Trier der Hund begraben. Es gibt ein russisches Märchen, das den hiesigen Menschenschlag perfekt beschreibt: http://einklich.net/person/betrieb5.htm

            Die in der Hölle sind die Trierer. Sie wollen halt alle nur selbst fressen, mit ihren metallic lackierten langen Blechlöffeln. Und deshalb verhungern sie. Vor vier Wochen im Gartenfeld. Und im Moment eben gerade rund um den Pferdemarkt.

          • Es ist nunmal Fakt, daß die 60er Jahre Verkehrsplanung in den Städten dem Autoverkehr anteilsmäßig zuviel Raum gegeben hat; auf Kosten von allen anderen Verkehrsmitteln. Einer der größten Fehler war es, die Straßenbahn abzuschaffen. Wenn ich denke, wieviel mehr attraktiv die Innenstadt mit gut ausgebautem Straßenbahnnetz wäre, dann müßten wir heute nicht über das hier diskutieren.
            Daß eine jetztige Änderung nur auf Kosten eines Teils der Verkehrsflächen fürs Auto geht, ist die logische Konsequenz der Fehlplanungen der Vergangenheit.
            Probleme bereitet dies in erster Linie, weil sich der typische Trierer Autofahrer einfach nicht an Änderungen gewöhnen will oder kann, und stur das macht, was er schon immer gemacht hat. Wahrscheinlich würde man auch weiterhin in der Mustorstraße (Westseite) parken, selbst wenn die Erde eine Scheibe wäre und hinter dem Radweg der Abgrund anfinge 😉

  5. „…da auch hier eine gewisse Flucht aus der Stadt festzustellen ist :-)“

    Ja, Herr Dahmen, brilliant erkannt! Die STADTFLUCHT ist eines der großen, drängenden Probleme der Zukunft! Fragen Sie mal in der Immobilienbranche. Schon jetzt sind Häuser und Wohnungen in Innenstadt-Lage und den direkt benachbarten Quartieren wie Ost und Süd kaum noch verkäuflich!

    *looooooool*

    • …mal wieder zu wenig gelesen und zu viel geschrieben…deshalb noch mal ganz ausführlich -extra für Sie-:
      Die Tendenz zur Abkehr von der Stadt beobachte ich nicht im Bereich des privaten Wohnens, da habe ich keine Erfahrungen. Bei meinen Kunden fällt mir aber deutlich auf, dass auch der Petrisberg schon fortschreitend als „zu eng“ empfunden werden. Wer ein Geschäft betreibt, dass nicht auf „Laufkundschaft“ basiert, dem wird es immer schwerer fallen, der Stadt etwas abgewinnen zu können…bei Beibehaltung des aktuellen Irrsinns gilt dies im sich verstärkenden Maße.

      • Da haben wir doch vollständigen Konsens, Herr Dahmen!

        Oder sind Sie der Ansicht, dass die Ansiedlung von Geschäften, für die die direkte Erreichbarkeit per LKW oder PKW ein erfolgsrelevanter Faktor ist, in Innenstädten oder dicht besiedelten Wohngebieten im Jahre 2014 noch zeitgemäß ist?

  6. „…Im Kaufhof-Parkhaus griffen abgenervte Autofahrer am Montag zur Selbsthilfe und rissen kurzerhand die Schranke am Ende der Ausfahrt ab.“

    Aber nett, dass sich der uneigennützige Partner im Verkehr aus Bitburg(?) ein Herz gefasst hat und dem Kaufhof Parkhaus Ersatz für die möglicherweise nicht mehr ganz intakte Schranke spendieren möchte!

  7. Lahme Story.
    Seit Monaten ist bekannt, dass hier gebaut wird. Seit Wochen wird darüber berichtet und wer da jetzt dennoch überfordert im Stau steht, sorry, pech gehabt.
    Das ist sowieso nicht nur in der City so, auch oben in der Kohlenstraße geht manchmal gar nicht mehr viel bis runter in die City, hoch/runter via Olewig ist auch eine Baustelle mit extrem vielen Autos.

    Die Trierer und ja, auch die Besucher sollten vielleicht endlich mal einsehen, dass niemand alleine mit dem Auto rumfährt sondern eben ganz viele Leute. Wir wohnen hier nicht an einer Schnellstraße mit individuellen Auffahrten, sondern in einer der ältesten Städte Deutschlands, das Römer und die Bischöfe sich einst nicht drum scherten wie wir heute alle einzeln mit dem Auto durch die City bis an die Kassen tuckern, darf man ihnen jetzt aber nicht verdenken.

    Wären die ÖPNV-Tickets aber einen ganzen Tick billiger, Rad und v.a. Fußwege endlich mal mindestens so gut passierbar wie die Straßen für Autos könnte sich vielleicht herumsprechen, dass jene anderen Verkehrsarten auch Vorteile bringen. Eine überschaubare Reduktion der Autoverkehrs, würde den übrigen Autoverkehr dafür endlich mal wieder Platz geben sich auch zu bewegen.
    Und jetzt kommen wir zu Wittlich, Hermeskeil, Bitburg und Co, denn wegen jener Umlandlandkreise sinken die ÖPNV-Preise bei uns eben nicht sondern steigen sogar, es sei hier an die Sache mit dem VRT-Verbund erinnert und dem Druck der Nachbar-Mitgliedskreise.

    Wer aus diesen mit den Autos hier in die Stadt will und dann jammert, dass es nicht vorangeht sollte sich bitte direkt bei seinem Heimat-Landrat beschweren, an unseren Baustellen alleine liegt das nicht.

      • Haha, „Fundi“! Sooo Eighties!

        Merci für die grobe Datierung der Weltsicht. Passt ja denn ganz gut…in Trier.

    • Macht sich ja auch gut, so mal eben mit dem Fahrrad , das Kind vor der Brust, den Kinderwagen aufm Gepäckträger , von Tarforst in die Stadt zum Arzt zu fahren.
      Aber mit den Buspreisen haben Sie recht.
      Die Baustelle in Olewig würde, außer den Olewigern selbst, jemanden richtig auffallen, wenn man die Erschließung der Höhe VOR deren Bebauung geplant UND umgesetzt hätte. Ein Stichwort: Spätestens im Oktober 2004 ist die Umgehung fertig.

  8. Höchste Zeit, in den Dezernaten mal ein paar Köpfe auszutauschen! Wie war das mit dem Fisch???
    Und einige Kommentare hier … da hört man vor Monaten auf, Jörickes Onlinemedium zu lesen und dann verschlägt´s den Oberlehrer, Fahrradguru, Autofahrer- und FWG-Hasser Jäger zu lokalo … das darf doch nicht wahr sein!

    • Och Herr „B“!

      Hamm wir nicht gelesen, um was die Redaktion an anderer Stelle, betreffend dümmliche persönliche Angriffe aus kindischer anonymer Deckung bittet?

      Ansonsten darf ich Ihnen versichern, dass ich keine „Autofahrer“ hasse. Da brauchen die mich auch nicht für. Weil die das in Trier prima untereinander können. Manchmal bin ich sogar selbst einer.

      Was ich nicht besonders mag, sind Idioten, die sich asozial benehmen. Das ist an sich schon alles.

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