Grüne: Nabinger kritisiert Uran-Transport durchs Land

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Bildquelle: Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz

TRIER/MAINZ. Stephanie Nabinger, Sprecherin für Atompolitik der Landtagsfraktion der Grünen, kritisierte im Landtag die Durchquerung des Uran-Transportes durch Rheinland Pfalz am heutigen Morgen.

Es habe keine Mitteilung an die Landesbehörden gegeben, obwohl dies 48 Stunden vor Durchführung geschehen müsse, gab sie in einer Pressemitteilung bekannt.Niemand wusste laut Nabinger Bescheid, dabei seien das Bundesministerium für Umwelt sowie die Deutsche Bahn verpflichtet, solchee Transport mindestens 48 Stunden vor seiner Durchführung den zuständigen Landesbehörden zu melden.

Ein solches Versäumnis sei nicht hinnehmbar. Weiterhin warf die Landtagsabgeordnete die Frage auf, warum ein Urantransport, der von Kasachstan nach Frankreich unterwegs sei, unbedingt durch Rheinland-Pfalz rollen müsse. Dies sein ein nicht hinnehmbares Risiko für die rheinland-pfälzische Bevölkerung, da die Ladung ab Hamburg auch auf dem Seeweg hätten verschifft werden können.

Nabinger kündigte an, dass man prüfen werde, wie viele unangekündigte Uran-Transporte jährlich durch Rheinland-Pfalz rollen und ob es keine alternativen Routen gab. (red)

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