Trierer Reifenstecher: Richtigstellung der Staatsanwaltschaft Trier

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Symbolbild.

Bildquelle: lokalo

TRIER. Die Trierer Staatsanwaltschaft bezieht zu der Berichterstattung in den lokalen Medien über die Anklage zu den Reifenstecher Stellung.

„Die Mitteilung der Staatsanwaltschaft Trier, wonach ein 73-Jähriger für eine Serie von 241 Beschädigungen an Kraftfahrzeugen verantwortlich sei, beruht auf einer unglücklichen Verquickung zweier verschiedener Sachverhalte. Bei der Staatsanwaltschaft Trier sind zwei Verfahren anhängig, die Serien von Kraftfahrzeug-Beschädigungen zum Gegenstand haben. Das eine dieser Verfahren betrifft den in der Pressemitteilung enthaltenen 73-jährigen Beschuldigten. Ihm wird zur Last gelegt, in der Zeit vom 20. März 2013 bis zum 5. Februar 2014 im Bereich der Zuckerbergstraße in Trier in insgesamt neun Fällen Autos zerkratzt zu haben. Diese neun Fälle hat der Beschuldigte eingeräumt. Deshalb war gegen ihn Anklage erhoben worden, die mittlerweile auf Anregung der Verteidigung zurückgenommen und durch einen Strafbefehlsantrag ersetzt worden ist, um ihm angesichts seines Geständnisses eine öffentliche Hauptverhandlung zu ersparen.

Dieser Beschuldigte stand auch im Verdacht, weitere Sachbeschädigungen begangen zu haben, die allerdings nicht nachweisbar waren. Der Umfang der weiteren Beschädigungen erreichte allerdings bei Weitem nicht die Anzahl von 241 Fällen, die dem zweiten hier anhängigen Verfahren zugrunde liegen.

In diesem Verfahren wird einem jetzt 43-Jährigen aus Trier zur Last gelegt, Ende August 2013 im gesamten Stadtgebiet zwischen der Römerbrücke und Trier-Ost insgesamt 241 Reifen zerstochen zu haben. In diesem Verfahren ist noch keine Anklage erhoben. Bei diesem Beschuldigten besteht der Verdacht der Schuldunfähigkeit. Diesbezüglich sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.“

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