Der tägliche Wahnsinn – Wildparken in Trier

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Tatort Mustorstraße: Soeben quetscht sich ein Fahrzeug auf den Gehweg - dorthin, wo längst keine Parkplätze mehr sind. Weitere Bilder in der Fotogalerie am Ende des Artikels.

Bildquelle: Eric Thielen, lokalo

TRIER. Es ist der tägliche Wahnsinn: Wildparken gehört in Trier zur Normalität. Ob Rindertanzplatz, Koch- oder Sichelstraße, Behindertenparkplätze − oder wie aktuell in der Mustorstraße in Richtung Weberbach: Bürgersteige, Radwege oder auch Anwohnerplätze interessieren kaum einen der vielen Parkplatzsuchenden. Es sind Trierer, die sich nicht an die Vorschriften halten. Es sind aber vor allem Auswärtige, die kreuz und quer in der City parken – aus dem Umland, vor allem aber aus Luxemburg. Die Kontrollen sind lax und nur sporadisch und werden in Trier zudem mit einer sonst kaum geübten Toleranz durchgeführt − wie etwa das Beispiel der Behindertenparkplätze in der Kochstraße umittelbar vor dem „Haus Franziskus“ zeigt.

Tatort Mustorstraße: In Richtung Weberbach wurden während der Umbaumaßnahmen auch die Parkplätze am rechten Fahrbahnrand entfernt. Die Folge: dort kann nicht mehr geparkt werden. Das neue Parkverbot hält viele Autofahrer jedoch nicht davon ab, ihr Fahrzeug wie gewohnt dort abzustellen. Viel schlimmer noch: Sie parken so, dass Menschen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen keine Chance haben, den Fußweg zu benutzen. Anwohner versuchten in der letzten Tagen, den Autofahrern durch Nachrichten an der Windschutzscheibe klar zu machen, dass ihr Parkverhalten auch zu einem Problem für die Fußgänger geworden ist.

Ortsvorsteher Dominik Heinrich (Grüne) auf lokalo-Nachfrage: „Ich habe schon länger Kenntnis darüber und habe vor etwa zehn Tagen eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, in der ich mehr Kontrollen und eine bessere Beschilderung gefordert habe. Bis jetzt kam allerdings noch keine Reaktion. Es ist eine Dreistigkeit der Leute, so zu parken. Für die Parkplätze, die an dieser Stelle weggefallen sind, wurden auf der anderen Seite neue geschaffen. Für die Anwohner wurden laut meiner Kenntnis Parkplätze am ‚Roten Turm‘ geschaffen. Es gibt mehr als genug Parkplätze. Dass Familien mit Kindern auf die Straße ausweichen müssen, da sie nicht mehr an den Autos vorbeikommen, kann ich nicht verstehen. Es geht aber nicht nur um die Mustorstraße. In der gesamten Innenstadt gibt es diese Probleme.“

Was Heinrich meint, wird bei einem Blick durch die übrige City deutlich: In der Sichelstraße zwischen Dewora- und Kochstraße interessiert kaum einen, dass dort auschließlich Anwohnerparken erlaubt ist. Ganz extrem ist die ruhende Verkehrssituation dann, wenn Veranstaltungen im Doppelgymnasium MPG/AVG stattfinden – etwa Sportveranstaltungen. Dann sind auch hier die Gehwege in diesem Quartier zugeparkt. Und das, obwohl keine 50 Meter Luftlinie entfernt das Parkhaus am Alleencenter vor Leere gähnt. Dort darf sogar zwei Stunden kostenlos geparkt werden. Kontrollen, vor allem in den Abendstunden und am Wochenende: meistens Fehlanzeige.

Kein Durchkommen: Fußgänger müssen auf die Straße ausweichen.
Kein Durchkommen: Fußgänger müssen auf die Straße ausweichen.

Ein paar Meter weiter das gleiche Bild: Auch um den Rindertanzplatz herum sind die Gehwege ständig zugeparkt – Fußgänger, Menschen mit Kinderwagen, sie alle müssen allzu oft auf die Fahrbahn ausweichen. Am Ende der Kochstraße in Richtung Christophstraße sind vor allem am Wochenende und in den Abendstunden bei Veranstaltungen im MPG/AVG sogar die Behindertenparkplätze vor dem „Haus Franziskus“ zugeparkt − von Autos ohne entsprechenden Ausweis.

lokalo hat die Probe gemacht und deswegen bei der Polizei angerufen. Der freundliche Beamte stellte die Verbindung zum Trierer Ordnungsamt her. Abschleppen? Nein, so einfach sei das nicht! Da müsse man erst eine Halterabfrage durchführen – und bei Luxemburgern sei ohnehin nichts zu machen. Städte wie Heidelberg etwa schleppen schon seit Jahrzehnten konsequent ab, werden Behindertenparkplätze vorschriftswidrig genutzt. In Trier ist das anders.

Der zuständige Dezernent schweigt zu alledem beharrlich. Am 6. Juni hatte lokalo Thomas Egger (parteilos) per E-Mail um eine Stellungnahme gebeten – oder um einen Gesprächstermin, um die Probleme des Trierer Wildparkens zu erörtern. Bis heute ist keine Antwort von Egger eingegangen. Dafür erhielt die Redaktion vom städtischen Presseamt mündlich den Hinweis, man möge doch zuvor entsprechende Fragen einreichen – trotz der Bitte um ein persönliches Gespräch mit Egger. Der Dezernent war am heutigen Donnerstag auch telefonisch nicht zu erreichen.

Bei einem Selbstversuch hatte lokalo bereits Anfang Juni auf die schwierige Situation für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen hingewiesen. (bas/et)

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29 KOMMENTARE

  1. das ist nicht alles …… noch besser geht es dann runter zum C&A Konstantinstrasse ,da wird halt sogar auf der Fahrbahn geparkt, die ja immerhin noch von Anwohnern und Zulieferern benutzt werden dürfen, und trotz des Hinweises am Anfang, das keine Öffentlichen Parkplätze existieren, ist die gangolfstrasse der reinste Dreh und Angelpunkt ab und an Verkehr wie auf der Hauptstrasse , abgesehen davon das unsere Einfahrten( Anlieger ) skrupellos zugeparkt werden .
    MFG Th.Fritz

  2. Ja ne is klar, „Halterabfrage“, zum totlachen. Abschleppen, aus, Ende, fertig. was die Luxemburger sich erlauben, geht sowieso auf keine Kuhhaut mehr. Aber wehe wehe die dicken SUVs sind nacht der Einkaufstour nicht mehr da, dann kommt ja keiner mehr zum einkaufen nach Trier. Alles Politik von oben, nur keinen verärgerm schon garnicht die mit dem dicken Geldbeutel

  3. Wie wäre es mit ausreichend bezahlbaren Parkraum? Bei der Steuerlast mehr als zumutbar! Ich halte inzwischen sowohl den Stadtrat, aber insbesondere die Stadtverwaltung für übertfordert.

    • Die Umsätze aus den Verwarnungen könnten geradezu explodieren, wenn die wirklichen Delikte geahndet würden, wie Parken in Kreuzungen, Parken in der Fußgängerzone, Parken auf Grünflächen (Arena) und nicht so ne Pillepalle wie bei abgelaufenen Parkscheinen, nur weil Mutti beim Arzt mal wieder länger warten muss als geplant.
      Alleine am letzten Samstag haben mal wieder ca. 40-50 PKWs alleine in der ausgewiesenen Fußgängerzone an der K.-A.-Brücke(Eingang Messepark) geparkt . Das wären mal eben ein Stundenumsatz von locker 1000 Euro!

    • Ach ja, Herr Heibel, und wie wäre es, wenn der mehr als ausreichend in absolut zumutbarer Entfernung von der Innenstadt verfügbare LEGALE Parkraum erstmal ansatzweise ausgelastet würde?

      Ich weiß ja nicht, was sie unter „bezahlbar“ verstehen. Aber, wer in Zeiten, in denen ein Liter Benzin 1 Euro 60 kostet, trotzdem meint, jeden Meter mit dem Auto fahren zu müssen, wird sich wohl auch noch 3 Euro für zwei Stunden parken leisten können, oder? Ansonsten möge er sich und seinen Mitmenschen einen gefallen tun und zuhause bleiben.

      Und die Stadt wird nicht jedem Einzelnen da, wo er gerade hin will, einen Privatparkplatz direkt vor die Tür bauen können. Egal, wieviel „Steuern er zahlt“.

      • Mal vom rein Wirtschaftlichen Standpunkt: Wäre es nicht günstiger, alle Parkautomaten und Uhren abzubauen und stattdessen Parken nur noch mit Scheibe zuzulassen? es werden enorme Kosten eingespart( Unterhaltung der Geräte) und das Kontrollpersonal könnte sich auf die wichtigen dinge konzentrieren.
        Und die Wirtschaftsförderung/Werbung für die Einkaufsstadt wäre unbezahlbar.
        Wenn wir ja schon dem Milliardenkonzern ADAC mal eben 140000 Euro Wirtschaftsförderung hinterherwerfen, dann können wir ja auch mal locker auf die halbe Million Parkgebühren verzichten.
        Das käme über die gesteigerten Kundenzahlen um ein vielfaches wieder rein.

        • @Clemens: „Und die Wirtschaftsförderung/Werbung für die Einkaufsstadt“

          Die Gleichung „Automobil erreichbare Innenstadt = attraktive Einkaufsstadt“ stimmt so einfach nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Die Attraktivität, Flanier-, Verweil- und Lebensqualität einer Innenstadt wird in hohem Maße gerade durch Befreiung von Autoverkehr erreicht. Und das kommt selbstverständlich auch der Wirtschaft zugute. Das haben nahezu sämtliche größeren Städte längst erkannt und selbst im (in vieler Hinsicht hinterwäldlerischen) Trier ist das ja über weite Strecken inzwischen Realität. Oder könnten Sie sich den Kornmarkt, den Viehmarkt und (von den paar Unverbesserlichen, die ihn dazu missbrauchen) den Domfreihof heute nochmal als Parkplätze vorstellen. Oder Autoverkehr rund um den Hauptmarkt? Städte sind für Menschen da, nicht für Autos!

          Fahren Sie mal in egal welche europäische Großstadt und schauen Sie, wo Sie dort im Stadtzentrum einfach so Ihr Auto hinstellen können. In viele werden Sie garnicht erst reinkommen. Und, wenn Sie trotzdem, wie in Trier, einfach so parken, dann schauen Sie mal, wo Sie ihr Auto danach wiederfinden und, was der Spaß kostet.

          Ich glaube nicht, dass sich dort irgendein Ladeninhaber nach den „Kunden“ sehnt, die mit dem Auto bis direkt vor die Tür fahren wollen und um 50 Cent für’s Parkhaus feilschen. Solche Klientel ist vielleicht tatsächlich in Städten wie Bitburg, Wittlich oder Hermeskeil besser aufgehoben. Und selbst Trier kann wohl recht gut auf sie verzichten. Es ist eben nicht alleine die ZAHL der Kunden, die zählt…

    • Es gibt Zigtausende Parkplätze in den Parkhäusern, welche sich sogar INNERHALB des Alleenrings befinden und damit fußläufig um einiges näher an der Innenstadt sind als Parkhäuser in anderen Städten, wo diese (sinnvollerweise) außerhalb sind und über eine gute Bus/Tramanbindung verfügen.
      Wer sich ein Auto leisten kann, kann auch den (meiner Meinung nach günstigen) Parkschein bezahlen.
      Schon mal geschaut was das Parken in Skandinavien kostet? Da ist das hier mal gar nichts.

  4. Also, Herr Heinrich braucht sich wahrlich nicht über mangelnde Kontrollen zu beschweren. Nach aussage des Ordnungsamtes finden ca. 3/4 aller Kontrollen in der Innenstadt statt. Was im Umkehrschluss bedeutet, das die anderen 18 Stadtteile, insbesondere die mit enger Bebauung, sich trotz erheblicher Probleme( wie in Kürenz, Ehrang, Süd, Nord, Euren, Pfalzel) die übrigen 25 % teilen müssen. Es gibt mal gerade 16 Beamte im Außendienst. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Menschen sterben oder zu schaden kommen, weil die Feuerwehr mal nicht durchkommt .
    Und wer den Bürgerhaushalt verfolgt, wird feststellen, das die fehlenden Kontrollen mit den größten Raum der Vorschläge einnehmen. Oft mit Ablehnung der Verwaltung.

  5. Das Ordnungsamt ist einfach überfordert und nicht gewillt auf Diskussionen, geschweige denn Konfrontationen und Gerichtsterminen einzugehen. Deshalb werden fast nur Parkuhren kontrolliert. Ist ja auch der einfache Weg und bringt auch Geld ins Stadtsäckel. U. A. müßte stündlich die Neustarße kontrolliert werden. Da könnte die Stadt Kohle machen, aber sie will ja nicht.

    • Das Problem ist, dass Straßen wie z.B. die Neustraße sehr wohl kontrolliert werden. Aber, wie Kuerenzer schreibt, eben nur dort, wo Parkplätze markiert sind. Anfang Januar konnte ich in der Neustraße beobachten, wie 2 Mitarbeiter genau dort die abgelaufenen Parkscheine kontrolliert haben, aber die Autos, die komplett falsch standen, also mitten in der Neustraße und nicht auf den ausgewiesenen Flächen, wurden ignoriert. Es waren damals drei Fahrzeuge.

      Gestern im Bauausschuss wurde die GRÜNE Anfrage zum Thema Karl-Marx-Straße beantwortet. Eine Frage war, wie es dort mit den Kontrollen des ruhenden Verkehrs aussehe. Die Antwort war ernüchternd: man sehe keine Auffälligkeiten und sei regelmäßig dort für Kontrollen. Da die Zuständigkeit für die Parkraumüberwachung jedoch nicht mehr bei Kaes-Torchiani, sondern bei Egger liegt, wollen wir bei ihm nun detailliert nachfragen, was bei den Kontrollen als Ergebnis herauskommt.

    • @ Kuerenzer: Frage an Sie: Wie oft haben Sie im letzten Jahr umfassende Kontrollen in Kürenz mitbekommen? Z.B. in der Rosenstraße, der Nellstraße
      oder der Schlossstraße? So richtig , mit Abschleppen und so?

  6. Naja, man könnte das Ordnungsamt auch mal direkt mit Hilfe bombardieren.

    Vor ein paar Wochen gab es doch in vielen Medien die Hinweise auf diese Wege Helden App. Damit kann man Falschparker die auf Behinderten-Parkplätzen oder Gehwegen stehen fotografieren und sie in eine Karte eintragen, ggf. twitern oder eben auch zum Ordnungsamt weiterleiten. Bislang gibt es dazu in Trier nur ein paar Einträge, aber auffällig viele direkt vorm Club Aktiv in der Pfützenstraße, wo bekanntlich nur Behindertenparkplätze sind.

    Hier der Link http://www.wegeheld.org

  7. Herr Jäger, es ist doch recht einfach! Trier generiert einen sehr hohen Ertrag aus der Fußgängerzone. Der Parkraum wir sukzessive verknappt. Wie lange werden das die zahlungswilligen noch hinnehmen? Es fehlt mindestens ein, wenn nicht zwei Parkhäuser, möglichst so gebaut, dass diese Kunden ihre SUVs quer parken können! Zusätzlich bedarf es der Wiedereinführung eines nutzbaren ÖPNVs, der von normalverdienern bezahlbar ist. Wenn ich mir das derzeitige Chaos jeden Abend und jeden Morgen ansehe, so scheint die derzeitige Lösung untauglich zu sein.

  8. Vielen Dank an die lokalo Redaktion für diesen Bericht!
    Genauso geht es in der Neustraße oder im Margarethengässchen zu, auch hier finden kaum Kontrollen statt. Die Treviris Bus/Radspur ist quasi ganz für den Verkehr freigegeben, auch hier keine Kontrollen. Stockplatz = Parkplatz. Alles aufzuzählen würde aber den Rahmen deutlichst sprengen.
    Wieso nicht abgeschleppt wird, wenn Gefahr besteht (und die besteht fast immer bei Falschparkern), wird wohl auf Ewig ein Geheimnis der Stadt bleiben.
    Ganz schwach auch, dass weder der Ortsvorsteher Mitte (!!) noch Journalisten auf Anfrage Antworten erhalten. Ich frage mich, wieso dafür meine Steuern verschwendet werden. In der Privatwirtschaft wären die alle längst geflogen oder man hätte denen mal den Marsch geblasen. Am besten sollte man das ganze zuständige Dezernat auflösen, ebenso die zuständigen Stellen im Straßenverkehrsamt, welches für die kaum stattfindenden Kontrollen verantwortlich ist, und durch eine Privatfirma ersetzen, die Arbeitssuchende einstellt. Selbst 1-€ Jobber würden sich hier mehr ins Zeug legen!
    Ein ARMUTSZEUGNIS der Stadt. Auch in dieser Beziehung hat OB Jensen leider NICHTS bewegt.

  9. Ich glaube Herr Egger hat i.M. mehr damit zu tun die Flurschäden seines neuen Intendanten im Theater zu B
    begrenzen. Für die wichtigen Sachen hat er also keine Zeit.
    Liebe SPD, CDU usw. usw. KT + Birk + Egger, bitte alle weg! Trier braucht keinen von dem Horrortrio.

    • Mich wundert am meisten,dass ich hier noch nie einen Leserbrief gesehen habe,bei dem jemand geschrieben hat;“bitte liebe Dezernenten bleibt“ !!! Offensichtlich ist l was dran an den negativen Beurteilungen !

  10. Herr Ortsvorsteher Heinrich von den Grünen führt klage über die Verkehrsmoral in Trier……ich lach mich schlapp!!!!
    Herr Heinrich ich wohne in der Weberbach…..und dort konnte ich zur Heilig-Rockwallfahrtszeit ein nettes Schauspiel am Fenster mit Ihnen beobachten…..Sie parkten Ihren fetten VW-Bus im absoluten Halteverbot. Aber sie wurden direkt von zwei Polizisten darauf angesprochen. Aber statt wegzufahren, äußerten Sie einfach im Auftrag der Stadt unterwegs zu sein und gingen „freundlich winkend“ von Dannen. Die Politisten riefen dann den Abschleppdienst und Sie kamen gerade nochmal angerannt, bevor Ihr Bus weg war.

    Ich möchte hier nicht falsch Verstanden werden. Auch ich bin für häufigere, vorallem auch zur Nachtzeit, von dreisten Falschparkern. Egal ob in der Fußgängerzone, in Kreuzugen, auf Behindertenparkplätzen oder auch am Südbad….wenn es nach mir ginge könnten noch drei Abschleppunternehmer mehr in Trier ihr Geschäft eröffnen!
    Warum führt die Stadt für unsere ausländischen Gäste und dreisten Falschparker nicht auch mal eine Parkkralle ein?!?!?!? Saarbrücken hat hiermit SEHR gute erfahrungen bei den französischen falschparkern gemacht. Wenn man will geht es also liebe Verwaltung!!!!

    Aber nun nochmach zu Herrn Heinrich…..erst mal selbst an die Nase packen und an die Verkehrsregeln halten, bevor man auf die Bösen Andren mit dem Finger zeigt. Aber das ist ja leider generell ein Problem bei vielen Grünen.

    Wünsche noch ein schönes Wochenende!

  11. Lieber „gebürtiger Trierer“ – oder soll ich Sie direkt bei dem mir bekannten Klarnamen ansprechen:

    Bevor hier durch Ihre Aussagen ein falscher Eindruck geweckt wird: ich parke weder Gehwege noch Radwege zu, noch stelle ich mein Auto in der Fußgängerzone oder in absoluten Halteverboten ab. Die Situation, die gemeint ist, betraf den Bus-Parkplatz an der Weberbach, der bereits einen Tag vor der Heilig-Rock-Wallfahrt gesperrt war – was jedoch für mich bei der Einfahrt nicht direkt ersichtlich war. Selbstverständlich habe ich das Verwarnunsgeld bezahlt.

    Ich wundere mich, was Sie „von Ihrem Fenster an der Weberbach“ über mindestens 60 Meter nicht nur beaobachtet, sondern auch an Gesprächen zwischen mir und den Polizisten aus der Ferne gehört oder mitbekommen haben wollen. Ich werde mich daher zu Ihren weiteren Behauptungen/Unterstellungen nicht äußern.

    Aber seis drum: Wir sind uns einig, dass PKW, die Geh- und Radwege derart zustellen, dass ein Passieren (insb. mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl) nahezu unmöglich ist, oder in der Fußgängerzone außerhalb der Lieferzeiten abgestellt werden (insb. auf dem Domfreihof und Stockplatz) umgehend abgeschleppt werden sollten.

  12. @ Clemens – ist nicht nur in Kürenz ein Problem.
    Am besten wir führen tokyoer Verhältnisse ein: nur wer einen eigenen Parkplatz nachweisen kann, darf ein Auto besitzen bzw in die Stadt rein fahren.

  13. noch kurz Was zur Neustraße:
    Für Fußgänger ist es die gefährlichste Straße in Trier.
    1. Trotz verkehrsberuhigte Zone hält sich kein Autofahrer an die Schrittgeschwindigkeit.
    2. Da die rechte Straßenseite völlig zugeparkt ist, machmal wird auch in zweiter Reihe geparkt, gibt es kaum Ausweichmöglichkeiten für Personen mit Kinderwagen, wenn ein Auto angebrettert kommt.
    3. wieso ist die mittlere Neustraße für den öffentlichen Verkehr freigegeben? Es gibt für Nichtanlieger keinen Grund dort durchzufahren. Hier ist die Straße so eng, das jedes Auto für Fußgänger eine Belästigung ist.
    4. Man muß vorsichtig sein, das man nicht von Radfahrern über den Haufen gefahren wird.

  14. Ich sehe jeden Tag Politessen an Falschparkern vorbei laufen, speziell in der Pfützenstraßen stehen eigentlich jeder Nacht Autos auf den Behindertenparkplätzen, meist auf tagsüber, die da nichts verloren haben. Nicht zuletzt Mitarbeiter angrenzender Geschäfte.
    V.a. aber parken noch viel öfters Autos vor dem abgesenkten bereich wo die Rolli-Rampe zum Club-Aktiv ist. Dort düfte es eigentlich nie Strafzettel geben sondern immer den Abschlepper, alles andere ist einfach nur assozial. Neulich schrieb die Stadt noch eine Inklusionsstelle aus, lieber sollte man mal die Parkraumüberwacher schulen was das bedeutet. tzz

  15. Nicht drüber meckern. Einfach einen Fotoapperat mitnehmen, ein aussagekräftiges Bild machen, evtl. nötige Informationen hinzufügen und alles als e-Mail an das Ordnungsamt schicken.

    • Das ist auch die offizielle Empfehlung der Polizei Trier.
      Trier bräuchte mal so was wie Knöllchen-Horst. Aber gemäßigter.

      • Wie gesagt: Die Wegehelden.org App ist da eine Notlösung.
        Zwar mag man sich wie ein Blockwart vorkommen, aber irgendwie gehts halt nicht anders, wenn man mit ansehen muss wir Rollis auf die Straße ausweichen und man selber mit dem Kinderwagen wieder rückwärts aus einem Gehsteig raus ziehen muss, weil dann doch eines der vielen Autos zu eng an der Mauer steht (mir und meiner Frau dieses Woche in der Mustorstraße passiert und 10 Minuten später direkt noch einmal in der Rahnenstraße).

        Ein Passant geiferte uns sogar noch nett an, nicht die Autos zu verkratzen (meinte er zwar wohl als Witz, aber irgendwie ist das alles nur noch krank).

        Heute in der Straße hinter der Porta gesehen: Die Busse konnten die Busspur nicht benutzen, weil die Autos dort standen um ins Parkhaus einzufahren. Und hinter der Sparkasse, stehen wie eh und je Autos auf dem gesperrten Bereich parkend.

        Auch trotz dieses Artikels hier waren vorhin in der Mustorstraße alle „Plätze“ besetzt und kein einziges Auto hatte einen Strafzettel dran.

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