Universität Trier: Fünftes Treffen „Pi and More“ gut besucht

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Zum fünften Mal hat "Pi and More" die Begeisterung für den Minicomputer aufgenommen und Besuchern aus Deutschland und dem Ausland ein spannendes Programm geboten.

Bildquelle: Universität Trier

TRIER. Mit „Pi and More“ hat der Verein „Computer, Menschen, Dinge“ (CMD) ein besonderes Veranstaltungsformat geschaffen: Halb Konferenz, halb Ausstellung, treffen hier Einsteiger auf Experten, Lehrer und Schüler auf Hobbyisten und Studenten. Dabei dreht sich alles um den besonderen (und besonders kleinen) Computer: den Raspberry Pi.


Zum fünften Mal hat „Pi and More“ am vergangenen Samstag, 28. Juni, an der Universität Trier die Begeisterung für den Minicomputer aufgenommen und Besuchern aus Deutschland und dem Ausland ein spannendes Programm geboten. Workshops für Einsteiger halfen bei den ersten Schritten mit dem kleinen Computer und dem Linux-Betriebssystem. Fortgeschrittene konnten erfahren, warum man besser gleich zwei Raspberry Pis in eine Forschungsrakete steckt und wie man einen Tischkicker mit dem Internet verbindet.

Der Raspberry Pi ist gerade mal so groß wie eine Scheckkarte und eignet sich besonders gut zum Basteln und Lernen mit und über Computer und Elektronik. Weniger als 50 Euro kostet die Grundausstattung. KeinWunder, dass sich die kleine Platine wie „geschnitten Brot“ verkauft, viele Nachahmer findet und eine neue Begeisterung für Elektronik ausgelöst hat.

Vielen der über 150 Teilnehmer besonders in Erinnerung geblieben ist das Projekt „HASI“, bei dem Jens Krüger sein ganzes Haus mit dem Raspberry Pi verbunden hat und steuert. 5 000 Euro hat er dafür in die Hand genommen, erzählte er dem staunenden Publikum. Dann griff er zum Handy und bat seine Frau zu Hause in Duisburg das Licht einzuschalten – sofort erschien eine Meldung auf dem Bildschirm im Trierer Hörsaal. Lehrer, Bastler und Profis aus der Großregion und ganz Deutschland zeigten in der Projektausstellung ihre Ergebnisse. So präsentierte Margrit Höhme ihr Projekt „FishCam“, bei dem ein Raspberry Pi mit einer Kamera Bilder von Fischen und Pflanzen aus den Tiefen des Gartenteichs liefert. Marc Teusch, Lehrer am Lycée Technique Ettelbruck, präsentierte einen Arcade-Automaten, dem er zusammen mit seinen Schülern und einem Raspberry Pi neues Leben eingehaucht hat.

Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung: „Die vielen Besucher, Aussteller und Referenten sind ein Beleg dafür, dass Pi and More sich etabliert hat, in der Region und darüber hinaus“, sagte Daniel Fett, Vorsitzender des gemeinnützigen CMD. Guido Schmitz, zweiter Vorsitzender, ergänzte: „Weil die Veranstaltung deutlich gewachsen ist, konnten wir gerade Einsteigern noch mehr bieten als bei den letzten Malen. Das war uns sehr wichtig.“ Die Veranstalter beginnen jetzt mit der Planung von Pi and More 6, das in etwa einem halben Jahr stattfinden soll.

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