Spee’ler schwitzen für Äthiopien – Spendenmarathon bei Kordel

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Geschafft! Der Spendenmarathon des FSG am Montag in und um Kordel war ein voller Erfolg.

Bildquelle: FSG Trier

TRIER/KORDEL. Eine ganze Schule war am Start – für den guten Zweck. 520 Schülerinnen und Schüler des Trierer Friedrich-Spee-Gymnasiums haben sich am Montag in und um Kordel zum großen Spendenmarathon aufgemacht. Es wurde geschwommen, gelaufen und Rad gefahren. Mit jedem Kilometer, mit jeder Stadionrunde und jeder Bahn im kühlen Nass sammelten die Spee’ler Geld von Sponsoren. Das kommt zur Hälfte einer Don-Bosco-Schule der Salesianer in Äthiopien zugute. Die andere Hälfte fließt in hausinterne Projekte des FSG.

„Das waren teils wirklich beeindruckende Leistungen, die unsere Schülerinnen und Schüler da vollbracht haben“, so Kajo Hammann, der Schulleiter des FSG. 140 Bahnen im Schwimmbad, 55 Stadionrunden − das waren die Höchstleistungen am Montag in und um Kordel. Organisiert worden war der Spenden-Marathon von Sportlehrer Michael Backes und der Fachgruppe Sport am FSG. Backes hatte dafür gesorgt, dass die Spee’ler das Kylltalbad nutzen konnten, dass viele ehrenamtliche Helfer der DLRG, der Feuerwehr und sogar eine Notärztin − die Mutter eines Schülers − vor Ort waren. „Sie haben wir Gott sei Dank nicht gebraucht, weil alles wunderbar abgelaufen ist“, so Hammann.

Auch im Kylltalbad wurde am Montag für den guten Zweck geackert - im kühlen Nass.
Auch im Kylltalbad wurde am Montag für den guten Zweck geackert – im kühlen Nass.

Die Eltern waren aber nicht nur Helfer, sondern − neben vielen anderen − auch Sponsoren. Wie hoch die Spendensumme ist, konnte der Schulleiter am Mittwoch noch nicht sagen. „Die müssen die Lehrerinnen und Lehrer jetzt erst einmal ausrechnen“, sagte Hammann. Die Hälfte des Geldes wird auf jeden Fall nach Äthiopien gehen. Dort ist Hammanns Stellvertreter Raimund Stehmann geboren. Er hatte den Kontakt zu einer Don-Bosco-Schule der Salesianer hergestellt. „Diese Schule wollen wir nicht nur mit dem Geld aus diesem Spendenmarathon, sondern auch in den nächsten Jahren weiter unterstützen“, so Hammann. Die zweite Hälfte der Spendensumme fließt in Projekte am FSG selbst.

„Für uns als Ganztagsschule ist es sehr wichtig, dass wir mit unserem Konzept auch nach außen gehen und es vorstellen“, so Hammann. Ein solcher Spendenmarathon verbinde demnach zwei Aspekte: „Wir engagieren uns für einen karitativen Zweck und präsentieren uns dabei auch als Schule.“  (red/et)

DAS VIDEO ZUM SPENDENMARATHON DES FSG

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