Theodor-Heuss-Allee: Fahrradfahrer flüchtet von Unfallstelle – Zeugen gesucht

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Symbolfoto. Nahaufnahme eines Blaulichts von einem Polizeiwagen für den Bericht
Symbolfoto

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

TRIER. Am heutigen Montag, gegen 8 Uhr kam es in der Trierer Theodor-Heuss-Allee zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer. Beide befuhren die Allee vom Bahnhof kommend in Richtung Porta-Nigra, wobei der Radfahrer verbotswidrig den Gehweg benutze. Als der Autofahrer auf einen Kundenparkplatz in Höhe der Hausnummer 14 nach rechts abbog, kam es zu einer seitlichen Kollision. Der Radfahrer stürzte, stand auf und verließ unerlaubt die Unfallstelle in Richtung Innenstadt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Der gestürzte Radfahrer soll circa 40 Jahre alt und etwa 170cm groß sein. Er trug einen grauen Fahrradhelm.

Bei dem Rad handelt es sich um ein älteres, graues Rennrad. Unfallzeugen werden gebeten, sich mit  der Polizeiinspektion Trier, Tel.: 0651/9779-3200, in Verbindung zu setzen. (red)

13 KOMMENTARE

  1. ja und? Keine Meldung wert. In Trier Alltag. Die armen, armen Radfahrer machen doch was sie wollen. Trier ist doch für Radler ein Quasi Rechtsfreier Raum.
    Solange die Polizei auch noch an Zebrastreifen anhält , damit Radfahrer da bequem drüber fahren können(erst letzte Woche in der Saarstr. gesehen) und sich weigert die Radfahrer zu sanktionieren, solange ändert sich nix. im Gegenteil. Als ganz besonders frech fällt mir immer wieder der Radkurier mit dem Roten Rucksack auf. Den hätte ich ja mal gerne vorm LKW.

    • Die Radkuriere holen sich doch raus was sie wollen. Fahren wie die Wahnsinnigen und nehmen die Gesundheit von Passanten, Fußgängern und natürlich auch den Autofahrern in kauf, die aus Rücksicht und not am Mann häufig stark in die Bremse treten müssen.

  2. Morgen frueh zwischen 7:30 Uhr und 9:30 Uhr sollte der Radfahrer ja wohl gefunden sein.

    Erkennen kann man ihn an einem aelteren grauen Rennrad und/oder einem grauen Fahrradhelm. Alternativ an einem nagelneuen Helm und anderem Fahrrad.

    Oder aber er faehrt, wenn er denkt da wuerde tatsaechlich ermittelt, morgen mit dem Bus.
    Hoffentlich kommt er dann nicht auf die Idee eine Monatskarte zu kaufen…

  3. „…den hätte ich ja mal gerne vorm LKW.“: Einfach eine unglaubliche Aussage. Leider aber spiegelt diese Aussage meinen Erfahrungen nach die Meinung der Mehrheit der Trierer Autofahrer. Eigentlich sind es ja gerade die Radkuriere, die flott unterwegs sind und den Autoverkehr am wenigsten „beeinträchtigen“. Was also wollen Sie? Sind Sie vielleicht ein klein wenig neidisch, weil insbesondere die Radkuriere – ja deshalb gibt es diese ja überhaupt – auf einem Fahrrad vielleicht innerhalb der Kernstadt schneller als im Auto unterwegs ist? Bitte scheren Sie doch nicht alle Fahrradfahrer über einen Kamm.
    „sich weigert die Radfahrer zu sanktionieren, solange ändert sich nix“: Autofahrer (Raser, insbes. Falschparker) werden in Trier genausowenig sanktioniert. Beides (Kontrolle Bürgersteigradler / Raser / Falschparker) würde einen Gewinn in die Stadtkasse spülen, folglich sieht man in Trier davon ab und läßt alle fahren/parken wie sie wollen. Sonst würde nachher ein Amt der Stadt noch Gewinn abwerfen. Dies steht aber nicht im Beamtenleitfaden der Stadtverwaltung.
    Man sollte sich vonseiten der Stadt aber auch fragen, warum fährt ein erwachsener Mann auf dem Bürgersteig. Kann natürlich an den Geschwindigkeiten, die in dieser Straße gefahren werden liegen, sowie an dem Radweg, der irgendwo im Nichts endet. Aber trotzdem, Fahrräder gehören definitiv nicht auf den Bürgersteig, solange der Fahrradfahrer kein kleines Kind mehr ist. Auch wenn ich auf dem Rad unterwegs bin und andere auf dem Bürgersteig fahren sehe, finde ich das alles andere als in Ordnung.

    • Danke Eumel für eine ausgewogene Stellungnahme.
      Als ich vor 3 Jahren teilweise aufs Rad umgestiegen bin , habe ich mich zunächst nicht auf die Straße getraut, sondern bin bspw. in der Ostallee
      auf den breiten Bürgersteig ausgewichen. Das mache ich inzwischen wegen der Gefahr für Fußgänger nicht mehr. Ich traue mich trotz Lebensgefahr auf die Straße. Und es geht. Manchmal haarscharf. Manche Autofahrer, nein einige verhalten sich Radfahrern gegenüber sehr rücksichtsvoll. Einige wenige sind richtig aggressiv und die Hälfte etwa verhalten sich ablehnend bis gleichgültig.
      Aber der Urlaub in Holland ist immer wieder schön, gell?

  4. Matthias Fischer: „Den hätte ich ja mal gerne vorm LKW.“

    Jawoll!

    Autos zu WAFFEN der Selbstjustiz und Verkehrs„erziehung“:
    Ich bin zuhause, in TRIER!

    • Jedem steht es frei sich sein Zuhause frei zu wählen..
      Freiburg zum Beispiel – soll auch eine schöne Stadt sein, sogar Fahrradhauptstadt mit Ampelblitzern, verkehrsberuhigt und ländlich mit genügend Raum zum frei durchschnaufen =)

      • Och Herr Klaffenberg! Wer wird denn vor dem Stumpfsinn kapitulieren und die Flucht ergreifen?

        Ampelblitzer z.B. können eine feine Sache sein. Möglicherweise wäre ja auch Ihnen lieber, so ein Sportsfreund würde an der Haltelinie stehen, anstatt in Ihrer Beifahrerseite. Vielleicht wäre Ihnen ja in dem Fall sogar egal, ob aus tiefer innerer Überzeugung oder schlicht durch Zwang.

        Ich gebe also vorerst mal die Hoffnung nicht auf, dass auch in Trier irgendwann die Erkenntnis siegt. Vielleicht ja mit Hilfe von Fremdgenen in der nachwachsenden Generation. Und seien Sie versichert, woran ich gewiss den geringsten Mangel leide, ist „Ländlichkeit“!

        • Man merkt´s. man merkt´s …und mit welcher Inbrunst versucht wird, dass der Bauerntum im Moselland erhalten bleibt.
          Manch anderer lässt sich hier lediglich gern bespaßen und nimmt die Aufreger dieser Ländlchkeit zur Kenntnis =)

      • Da sollte wirklich mal härter durchgegriffen werden, diese ganzen Fharradfahrer dir mit ihren Eingangrennrädern in der Stadt fahren sind eine Bedrohung für die Menschen. Völlig rücksichtslos und auch unfreundlich baffen sie einen an, der mal was gegen dieses grobe Verhalten sagt.

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