„Rack im Park“

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Gleich zweimal mussten Polizei und Notarzt heute zum Rautenstrauch-Park, um alkoholisierte Personen abzuholen

Bildquelle: lokalo.de

TRIER. Die Parkanlagen in Trier werden immer öfter Schauplatz von Polizei- und Notarzteinsätzen. Auch heute mussten wieder zwei stark alkoholisierte Mitbürger von Notarzt und Rettungswagen auf einer Trage abtransportiert werden. Die Polizei war mit einem Streifenwagen vor Ort.

„Eigentlich wollten wir mit unserer Tochter auf den Spielplatz, aber das hat sich dann wohl vorerst erledigt“, berichtete Marie S. (32 Jahre) aus Trier.

Die Polizeibeamten hatten derweil weniger mit dem eigentlichen Auslöser des Einsatzen zu tun, als vielmehr mit den umstehenden Saufkumpanen. Diese beleidigten die Beamten verbal und zeigten den Mittelfinger.

Nur ein paar Stunden später dann der nächste Einsatz im Rautenstrauch-Park. Gleicher Platz, gleiche Situation. Sonne und Alkohol sind eine gefährliche Kombination. Auch Nachfrage von lokalo sagte eine anwesende Polizistin: „Er wird ins Krankenhaus gebracht, bekommt eine Infusion. Aber morgen wird er wieder da sein.“

Ein vorbeigehender Passant ruft dem lokalo-Redakteur noch zu: „Die sind jeden Tag total rack! Und daneben direkt der Spielplatz. Vorbilder sind das nicht!“

7 KOMMENTARE

  1. Das glaube ich nicht. Das ist bestimmt gestellt. Unser Ordnungsamt(Kommunaler Vollzug) würde so was gar nicht zulassen.

  2. Ich glaube das schon, denn bei uns in Traben-Trarbach dieses Phänomen genauso täglich auftritt und alle schauen weg! Also Polizei und Ordnungsamt. Alkoholiker und Junkies konsumieren und pöbeln voll-gesoffen oder vollgedröhnt ganz ungeniert am Moselufer herum. Ob da Kinderspielplätze sind oder nicht! Es wird öffentlich uriniert und auf Gullideckel gekotet oder besoffen auf der Kirchenbank geschlafen…. ich könnte diese Geschichte endlos fortsetzen! So sieht die Realität aus!

  3. Ich glaube Herr Fischer spielt mit dem Stilmittel der Ironie, ja fast schon Sarkasmus 😉

    Traurig was da passiert. Und die Stadt reagiert immer erst zu spät. Ich würde mein Kind da nicht spielen lassen, neben den „Rackis“

    • Letzteres. Was anderes bleibt einem ja nicht übrig.
      Und bei dem neuen Stadtrat besteht wenig Hoffnung, das er mal seiner Pflicht nachkommt, die Verwaltung auch zu kontrollieren. Denn die macht ja , was sie will. Oder eben nicht.

  4. Wo war denn mal wieder der komm Vollzug ,dass die Polizei dort wieder eingreifen musste ?wäre es nicht deren aufgäbe hier für Abhilfe zu sorgen? Aber einige dieser Herren sind zu sehr mit privatgeschäften ausgelastet ,dass dafür keine Zeit mehr bleibt! Herr Dezernent Egger es wird langsam zeit ,dass sie sich darum kümmern!

    • Aber aber, H. Leier, Herr Egger und Fr. Simone Kaes-Torchiani haben doch von dem neuen Stadtrat ihre neue „Salbung“ erhalten. Wenn auch nur aus Parteipolitischenpokerspielen, was solls sie sitzen weiterhin die Zeit ab.

  5. wenn se denn nur da abhängen würden, gibt doch unzählige „hotspots“ in Trier, unter anderem beim Karl-Marx-Haus, wenn ich da morgens fürn Bus steh und neben mir schon eine mit dem ersten Bier steht geht ja auch nicht… Und dann Treveris an den Bänken …. sollen se sich irgentwo hinsetzen wo man se nicht sieht muss innerlich immer „kotzen“ wenn ich seh wie se da rack rumtrollen und weitersaufen morgens-mittags-abends

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