Nichts geht mehr: Verkehr in Trier zusammengebrochen

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Solche Bilder auch am heutigen Freitag?

Bildquelle: lokalo.de

TRIER. Die Stadt steht still. Totales Verkehrschaos rund um das Parkhaus „Hauptmarkt“.

„Das ist absolut chaotisch“, berichtet ein Besucher aus Luxemburg, der schon seit mehr als 40 Minuten im Parkhaus auf die Ausfahrt wartet. Dies verwundert nicht, denn der Rückstau aus der Walramsneustrasse geht bis zur dritten Etage des Parkhauses. Besonders grotesk mutet es an, wenn mehrere Autos in das Parkhaus einfahren möchten, jedoch durch den Rückstau der ausfahrenden Fahrzeuge nicht einfahren können.

Man muss sich schon fragen, warum die Ausfahrt des Parkhauses nicht wie ehemals die Möglichkeit bietet, den Verkehr nach rechts, in Richtung Bruchhausenstrasse und somit stadtauswärts abfließen zu lassen.

Ein weiterer betroffener Luxemburger sagte im Gespräch mit unserem lokalo-Redakteur: „Erst lassen sie uns über die Bitburger nicht rein und jetzt lassen sie uns nicht mehr raus. Da muss man schon starke Nerven haben, um in Trier einzukaufen.“

In der Ostallee dasselbe Bild: Der Verkehr staute sich ab der Kreuzung Mustorstrasse durch die Unterführung an den Kaiserthermen bis in die Südallee. Auch der Kreisel war verstopft. Der Stau resultiert wohl aus der Umstellung der Ampelschaltung, die die Stadtverwaltung bereits vor einigen Tagen angekündigt hatte.

 

 

 

25 KOMMENTARE

  1. Da fehlt noch mindestens ein Fahrradstreifen mitten drin!

    Grün-Rote Verantwortungslosigkeit ist auf dem Weg, Trier völlig zu ruinieren.
    Spätestens wenn sich ‚rumspricht, dass man in Trier offensichtlich nicht mehr willkommen ist und man die Trierer Stau-Wartezeit lieber in Bewegung verbringt, ist es um die (noch) so attraktive Trierer Innenstadt geschehen. So etwas tut sich doch keiner mit Verstand freiwillig an.

    • ach Herr Dahmen, erzählen Sie doch keine Märchen …

      Es gibt eine schwarze Verkehrsdezernetin und seit dem Ende der Ampel fast keine Mehrheit mehr ohne die CDU.

      • Bevor irgendein Stau dazu führt, dass unsere Innenstadt unattraktiv wird, Herr Dahmen, wird ECE schon dafür sorgen. „Grün-rote Verantwortungslosigkeit?“ Ohne Grün wäre die Entwicklungsvereinbarung mit ECE doch längst unterzeichnet! Aber man regt sich hier ja lieber tagelang über den Eimer weißer Farbe im Gartenfeld zu Gunsten der Radfahrer auf als über die Dinge, die die Stadt ernsthaft bedrohen und in ihrer Struktur wesentlich beeinflussen würden.

  2. der verkehr ist ne absolute frechheit, bus hat heute 18 min!!!! länger gebraucht als sonst!
    diese drecksbaustelle unterhalb von olewig muss dringend weg! Stichwort: Schichtarbeit, 24h lang!
    da sollte sich mal einer drum kümmern!

  3. An das Hauptmarkt Parkhaus ist ja auch noch die Tiefgarage eines Wohnhauses angeschlossen. Ich miete dort einen Parkplatz bei der Stadt für mehr als 100 € pro Monat und muss an Tagen wie heute oder im Dezember beim Weihnachtsmarkt / Weihnachtsshopping teilweise 30 Minuten warten bis ich aus dem Parkhaus raus bin.
    Dann werden alle in Richtung City Parkhaus geleitet, wo noch mehr Chaos ist. An der Ampel beim City Parkhaus dann, wo die meisten Autos nach rechts (Richtung Autobahn / Bitburger und Konz – also alle erdenklichen Richtungen aus Trier raus) wollen, muss man dann noch die Fußgängerampel beim Abbiegen beachten, so dass oft nur 5 oder 6 Autos bei Grün durch kommen.
    Ich habe mir dank des wunderbaren Verkehrs in Trier schon angewöhnt in meiner 3stündigen Mittagspause nicht mehr nach Hause zu fahren weil ich die meiste Zeit davon im Stau verbringen würde!

  4. Vielleicht sollte mal auch etwas anderes planen als einzukaufen am freien tag…schon mal darüber nachgedacht? Der billigdreck aus kinderarbeitsländern ist auch an anderen tagen in allen geschäften erhältlich. Und wer so gar keine andere ordentliche idee hat für seine freizeit: Man kann sehr gut mit dem Zug (ein Gefährt auf Schienen!) nach Trier reinfahren. Da brauchts kein Parkhaus und der Stau-Stress wird ebenso vermieden. Grüßle

    • Ich finde es ja eigentlich schön wenn die Leute aus Nachbarländern gerne zu uns kommen. Immerhin kurbelt das die Wirtschaft an und es gibt ja auch noch andere Dinge in Trier zu tun als einzukaufen. Daher finde ich die Aussage ziemlich unüberlegt. Hast du schon mal daran gedacht, dass es Menschen in Trier gibt, die von Besuchern leben?! Die Zugstrecke Lux – Trier ist meines Wissens nach noch gesperrt. Daher kommt diese Alternative nicht in Frage. Sinnvoller wäre eine Park & Ride Möglichkeit an diesen Tagen.

  5. ich sag’s ja immer wieder: da sind dunkle Mächte am Werk, die Trier gegen die Wand fahren wollen. Irgendwann wollen auch die Luxemburger und andere Gäste nicht mehr und dann ist es aus. Um wem haben wir es zu verdanken ? klar unserem Baudezernat, das NUR von hier und ein paar Meter weiter denken kann. Danke liebe Stadtväter, die ihr so hilflos das mit ansehen müßt. Danke, danke,

    • In der Liebe wie im Städtebau: Über den Tag hinaus denken.
      So ein Zitat der Baudezernentin( alleinlebend)

  6. Auch das ist eine Möglichkeit die Autos aus der Stadt zu bekommen. Vielleicht sollt man in Zewen, auf er Pellinger, auf der Bitburger und an anderen neuralgischen Punkten Fahrräder verleihen. Vor dem Rathaus wären auch genug Abstellmöglichkeiten. Wenn wir die Stadt schon nicht mit einem Einkaufscenter schädigen können, dann eben durch Verkehrschaos. Könnten denn nicht andere, grössere Städte, die fähigen Leute aus dem Rathaus gebrauchen.? Wir weinen ihnen jede Menge Freudentränen nach.

  7. Also, den Einspruch Nina’s kann man im Ansatz zwar verstehen…wäre da nicht der Beitrag von Dax, der wieder rum sagte, dass er mit ÖPNV 18 Minuten Verspätung hatte. Leider fahren ja keine Züge vom Petrisberg / Wissenschaftspark in die Innenstadt. Auch ich durfte heute 19 Minuten länger auf die Linie 4 warten. Laut SWT liegt das am Nadelöhr Pallien, wo die Linie 7 leider durch muss…die Linie 7 (aus Richtung Pfalzel) wird ab Irsch zur Linie 4 und fährt wieder Richtung Innenstadt – klingt erstmal komisch, ist aber so (zumindest laut SWT). Somit kann man den Einwand Nina’s nicht ganz stehen lassen, denn auch ÖPNV ist in Trier an solchen Tagen fast lahm gelegt. Die Preise für Busfahrten in Trier laden eigentlich auch eher wieder zum Umstieg auf’s eigene PKW ein….oder eben Fahrrad…ach ne, die Fahrradspur Mustorstrasse endet ja direkt wieder an der Ostallee…weil is ja jetzt besser an’s Gartenfeld angeschlossen ?!?!?!

  8. Es gibt Tage, an denen man als Autofahrer einen ganz weiten Bogen um die Stadt machen sollte: an Brückentagen, an luxemburger Feiertagen, verkaufsoffenen Sonntagen und zur Wheinachts(Markt)zeit! Es gibt nichts, was ich nicht auch an anderen Tagen besorgen könnte. Vielleicht kann man den Römern die Schuld der ungenügenden Zufahrtsstraßen geben, bei denen liegt der Ursprung. Wer konnte vor 2100 Jahren ahnen, dass heute täglich 50.000 Fahrzeuge in die Stadt wollen? 😉

  9. Verehrte Frau Dezernentin,das heutige Chaos war ihre höhere Weihe.Sie schaffen es mit Sicherheit in den verbleibenden Tagen ihrer Amtszeit ,Trier total lahm zu legen und weiter Existenzen und Arbeitsplätze zu vernichten!Sie sind mit Sicherheit eine noch größere Fehlbesetzung als ihre Kollegin Birk.

  10. Wenn unsere grenznahen Nachbarn Feiertage haben und in Trier schoppen wollen gibts kein schlüssiges Verkehrsleitkonzept und wirds auch nie geben. Das ganze Planungsgerede bzgl. Park&Ride, Velos, vollelektronisches Parkleitsystem und ÖPNV von den „Rathausnarren“ kann man gehörmäßig voll auf Durchzug stellen. Links rein, rechts raus! Das alles kostet Unsummen an Geld und das ist im Stadtsäckel nicht vorhanden. Unser schönes Städtchen ist und bleibt ein verkehrstechnisches „Loch“……

    Da kommt mir gerade ein (Blödsinniger) Gedanke: Wieso hat noch niemand daran gedacht an solchen Tagen die Mosel im Norden und Süden (Park&Waterride) als Zubringer für Kauflustige zu nutzen? Eine Bootsfahrt soll ja auch ganz entspannend sein. Möglichkeiten für einen zentralen Anlegeplatz wären vorhanden und die Innenstadt ist auch in 10 min. zu Fuß erreichbar. Ach, lassen wir diese Spinnereien……; oder doch nicht?

    Solche Tage erfreuen den Einzelhandel und dem staugeplagten Auto-/Busfahrer kann man nur raten: „Augen zu und durch oder das ganze einfach staumäßig aussitzen!“

    • Wer an Luxemburger Feiertagen ohne Not in die Stadt fährt, muss halt mit dem Stau leben. Ist ja immer mit Ansage.

  11. Schade, daß lokalo immer weiter auf Stammtischnivea absinkt, und die Ursache mal wieder in umgestellten Ampelschaltungen und im erweiterten Sinne Fahrradspuren ausmacht.
    Wenn in Luxembourg Feiertag ist (während in Deutschland Werktag ist), und alle auf einmal bei bestem Wetter einen Ausflug machen wollen, und dies aus verschiedensten Gründen mit dem Auto machen (kein P&R, bzw. keine Infos zu normalen Buslinien, die P&R Plätze immer bedienen, Zugstrecke gesperrt und Busversatzverkehr, Bequemlichkeit), ist die Innenstadt eben völlig überlastet. Um das zu vermeiden, muss an solchen Tagen (evtl. in Zusammenarbeit mit Lux.) ein verlässliches und hoch getaktetes P&R System etabliert werden, ähnlich wie an den Adventssamstagen. Sonst geht das nicht.
    Die Straßen in der Innenstadt sind zudem nicht ausgelegt, um über 3000 Parkplätze zu bedienen. Parkhäuser in die Innenstadt zu bauen war ein Fehle;, der größte war, das City Parkhaus nach Abriss des alten Gebäudes nur wenige Meter weiter neu zu bauen, anstatt P&R zu fördern. Zudem muß man den Busverkehr noch mehr eigene Spuren zuweisen, was allerdings gerade da, wo es sinnvoll wäre (Olewiger Straße, Avelertal), nicht ohne Weiteres möglich ist. Leider.
    Eine Spitze kann ich mir aber nicht verkneifen: Man braucht sich keine Sorgen zu machen, daß die (autofahrenden) Einkäufer nicht mehr nach Trier kämen, weil Stau ist. Autofahrer sind Gewohnheitstiere und ändern ihr Verhalten nur ungern, wie man an der durchaus lebhaften Diskussion um den Fahrradstreifen im Gartenfeld sehen kann. Sie werden auch an den kommenden Adventssamstagen (trotz super P&R), an zukünftigen luxemburgischen Feiertagen mit dem Auto bis vor die Ladentheke fahren wollen, und dann wird sich wieder jemand beschweren daß doch soviel Stau ist. Übrigens, ich habe gestern im Feierabendverkehr von Olewig nach Trier Nord nur 10 Minuten gebraucht. Mit dem Fahrad.

    • Noch mal ganz langsam für die grüne Gesinnungsmafia! Es war keineswegs so,dass die Straßen der Stadt den Verkehr nicht aufnehmen konnten;nein es geht darum,dass der verkehr unsinnigerweise in ein Nadelelöhr geleitet wird/wurde.Das hat rein gar nix mit ihren Fundi-Ideologien zu tun. Nur weil sie ökonomische Zusammenhänge nicht verstehen ,können sie lokalo doch nicht stammtischniveau vorwerfen. ich hoffe inständig ,dass lokalo weiter den grün-schwarzen(KT),Verkehrsterrorismus anprangert.

      • Ich halte die Ausfahrt in Richtung Walramneustraße eigentlich für recht sinnvoll, da die Bruchhausenstraße ebenso stauanfällig ist, wenn alle aus dem Margarethenparkhaus kommen.
        Übrigens hat das nichts mit „grüner Gesinnungsmafia“ zu tun, sondern mit Verstand. Zudem gab es diese fürchterlichen Stautage auch schon lange, bevor irgendwas ummarkiert wurde in Busspuren oder Radspuren.
        Es ist nunmal so, daß zuerst ein Angebot geschaffen werden muß, um Leute dazu zu bringen, es zu nutzen. Heute ist es noch so, daß ein Überangebot für den MIV besteht, welches leider auch übermäßig genutzt wird, aber der Lebensqualität schadet, und ein nicht attraktives Angebot an ÖPNV (kaum Busspuren, Bus steckt im Stau, somit nicht immer ein Gewinn) und Umwelt-/Radspuren (Flickenteppich) nur einige wenige zum Umsteigen bewegt; zum Glück denkt man langsam um und weitet andere Angebote (zumindest langsam) aus, wie z.B. Radspuren und Busspuren, was nur auf Kosten der MIV-Spuren geht.
        Wer nicht an den Nutzen (vor allem von Busspuren, auch auf Kosten von Fahrspuren für den Individualverkehr) glaubt, dem empfehle ich folgende Lektüre, in der es zwar in erster Linie um Nulltarif im ÖPNV geht, aber unter anderem auch verschiedene Einflussfaktoren auf Nutzung/Verkehrsaufkommen allgemein usw. untersucht wurden.
        http://www.zukunft-mobilitaet.net/45387/analyse/tallinn-nulltarif-fahrscheinloser-oepnv-studie-nachfragesteigerung/

      • Juhu, nun bin ich also Teil der „grünen Gesinnungsmafia“.

        Ich handhabe das wie Eumel und fahre an Feierabendstaus im Olewiger Tal und der Bitburger Straße mit dem Rad vorbei.

        Ja, der Zug fährt noch nicht wieder nach Luxemburg, aber es gibt einen sehr guten Ersatz-Busverkehr.

        Wenn die Autos mal nicht ständig bei rot über die Kreuzung fahren würden und den Kreuzungsbereich damit für diejenigen Autos (und Räder und Fußgehende!) blockieren, die eigentlich gerade grün haben, wäre die Durchlässigkeit des Trierer Straßennetzes erheblich größer. Man stelle sich mal an einem Werktag 16 Uhr unten an die Bitburger Straße und zähle die Rotlichtverstöße und die daraus resultierenden Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer*innen. Schade, dass die Polizei in Trier zwar Radfahrer, die zu unerlaubten Zeiten durch die Fußgängerzone fahren, kontrolliert, aber keine Rotlicht- (und Handy-)Verstöße von Autofahrenden ahndet.

  12. langsam wird es echt lächerlich, lokalo. bis auf den sportteil, der wirklich gelungen ist, brauch man hier so langsam aber sicher nichts mehr zu lesen. wie ein medium derart wertend sein kann, ist mir echt ein rätsel.

  13. @eumel&cattenacio: ich glaub auf solche großspurigen domschwätzer kann Lokalo und alle anderen Lokalo-Leser gut verzichten! Lesen sie doch weiter das Trierer-Fahrradmagazin „17nach“ ! Dort können sie sich mit weiteren ca250 Lesern ja auf ihrem Niveau unterhalten!

  14. @Norbert: betroffen ,oder einfach nur mal bisschen dumm pöbeln? @lokalo: lassen sie sich nur nicht einschüchtern! glauben sie mir, genau diese gutmenschen und heuchler werden sie niemals als Leser verlieren,eigentlich schade.

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