Gastronom aus Irrel plant Hotel am Trierer Moselufer

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Seit 2012 liegt das Gelände der ehemaligen Trierer Kabinenbahn brach.

Bildquelle: Eric Thielen

TRIER. Der Irreler Hotelier und Gastronom Manuel Kervyn de Lettenhove plant nach lokalo-Informationen eine Hotelanlage auf dem Gelände der ehemaligen Trierer Kabinenbahn am Zurlaubener Ufer. Kervyn de Lettenhove betreibt in Irrel das Hotel-Restaurant Koch-Schilt. Der Unternehmer wollte sich zu seinem Vorhaben unter der Woche gegenüber lokalo nicht äußern, dementierte aber auch nicht. Für Auskünfte sei es noch zu früh, so Kervyn de Lettenhove.

Über eine Ausschreibung hatte die Stadt einen Investor für das rund 3000 Quadratmeter große Grundstück am Zurlaubener Moselufer gesucht. Das Gelände der ehemaligen Kabinenbahn ist ein Filetstück im Herzen der Stadt. Kervyn de Lettenhove hatte sich mit einem umfassenden Konzept um das Areal beworben. Am 12. Juni überzeugte der Hotelier aus Irrel die Stadt bei einer internen Präsentation. Sollte Kervyn de Lettenhove am 11. Juli auch noch den Architektur- und Städtebeirat überzeugen können, wird er wohl den Zuschlag erhalten.

Geklärt werden muss noch, ob die Stadt dem Investor das Gelände verkauft oder langfristig auf 60 Jahre verpachtet. Das Mindestgebot für den Kauf des Areals lag bei 920.000 Euro. Entscheidend für den Zuschlag ist aber nicht nur der Preis, sondern auch das Konzept zur künftigen Gestaltung des Geländes. Die neue Hotelanlage soll das Zurlaubener Ufer architektonisch und städtebaulich aufwerten. Deswegen ist auch der Architektur- und Städtebaubeirat in die Verhandlungen eingebunden.

Sollte Kervyn de Lettenhove den Zuschlag erhalten, verpflichtet sich der Irreler Hotelier damit, sein Projekt spätestens innerhalb von drei Jahren nach Vertragsabschluss zu realisieren und die exponierte Lage am Zurlaubener Moselufer wirksam zu vermarkten und damit deutlich aufzuwerten.

Seit 2012 liegt das Filetstück am Trierer Moselufer brach. Das Talgebäude der alten Kabinenbahn, die 1967 in Betrieb ging und 2001 eingestellt wurde, verfällt, seit der ehemalige Besitzer Peter Schwab aus Bad Dürkheim vor zwei Jahren mit dem Abriss begann. Zuvor hatte Schwab versucht, Teile der Kabinenbahn im Internet über Ebay zu verkaufen. Am 1. Mai 2011 waren die Grundstücke der Bergstation am Weißhaus und der Talstation am Zurlaubener Ufer nach dem Heimfallrecht zurück an die Stadt gefallen. Im vergangenen Jahr begann die Stadt über eine Ausschreibung mit der Suche nach einem Investor. Den hat sie in dem Irreler Hotelier Manuel Kervyn de Lettenhove nun offensichtlich gefunden. (et)

5 KOMMENTARE

  1. Das wars dann ja wohl mit Parkplätzen für die Zurlaubener Gastronomen bzw. dem Zurlaubener-Heimatfest“(Moselfest)! gefickt eingeschädelt“ Frau Baudezernentin! Wollen wir nur mal beobachten wo der seine Stellplätze nachweisst,oder wird das wieder privat geregelt?

    • das mit den Stellplätzen ist ja eine spannende frage.wie man so hört wurden für das“ Paulaner“ keine abgelöst.

  2. Und dann verkauft die Stadt Trier auch noch das Grundstück unter dem Bodenrichtwertpreis!!!
    Naja dann kann ja die Stadt nächstes Jahr wieder einmal die Grundsteuer B anheben, damit die Löcher durch Fehlplanung und den riesigen Wasserkopf gestopft wird. Ich kann da nur den Kopf schütteln. Armes Trier!

  3. In Wittlich, Schwäbisch-Gmünd und Stolberg die Total-Versagerin, aber für Trier immer noch gut genug. Herr Natus wusste, wovon er vor Jahren sprach. Aber die unfähige Kaes-Torchiani ist so dreist und bewirbt sich noch einmal. Schickt sie endlich in die Wüste!

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