„Rot-Grün ist Gift für das Land“

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Bildquelle: Deutscher Bundestag

TRIER. Nachdem die rheinland-pfälzische Landesregierung die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG über die Integration des Fernverkehrs in den Rheinland-Pfalz-Takt habe scheitern lassen, drohe die Region Luxemburg-Trier-Mosel vollständig vom Fernverkehr abgekoppelt zu werden. Das kritisieren die beiden CDU-Politiker Bernhard Kaster und Peter Bleser in einer gemeinsamen Presseerklärung. Für die Bundestagsabgeordneten der Wahlkreise Trier/Trier-Saarburg sowie Mosel/Rhein-Hunsrück ist es nicht nachvollziehbar, „dass Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz – anders als die Landesregierungen in Niedersachsen, Baden-Württemberg oder Thüringen – sich für die Menschen im Land nicht mit der Deutschen Bahn AG hat einigen können“.

„Diese rot-grüne Landesregierung ist Gift für Rheinland-Pfalz“, findet der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster klare Worte für das Scheitern der Verhandlungen. „Das Ergebnis hat mit Ministerpräsidentin Dreyer ausgerechnet eine Triererin zu verantworten. Die Region Luxemburg-Trier-Mosel hätte es verdient gehabt, eine Lösung der Vernunft zu erreichen. Jetzt wird die Region mit dem Segen der Ministerpräsidentin abgekoppelt und wie ein nicht benötigter Zug endgültig aufs Abstellgleis geschoben“, so Kaster und Bleser in ihrer gemeinsamen Pressemitteilung. „Nah- und Fernverkehr haben eine andere Qualität sowohl in Sachen Reisekomfort, Reisedauer als auch Verbindungskomfort. Wer wie die Landesregierung den Regionalanschluss an Koblenz als Verbesserung des Bahngebotes sieht, verhöhnt die Menschen in der Region“, kritisieren die beiden Christdemokraten.

Für Kaster und Bleser ist es ferner nicht nachvollziehbar, dass sich in Rheinland-Pfalz der Fernverkehr nicht mit dem Nahverkehr kombinieren lasse. „Eine solche Integration ist gerade für den ländlichen Raum von besonderer Bedeutung und wird deshalb bereits in den Bundesländern Niedersachen, Baden-Württemberg und Thüringen erfolgreich umgesetzt. Dort können Nahverkehrskunden auch Fernverkehrsangebote der Bahn nutzen, ohne dass ihnen zusätzliche Kosten entstehen. Die Preisdifferenz wird durch das jeweilige Bundesland getragen“, heißt es in der Mitteilung. (red/et)

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