Mosel Musikfestival startet am 6. Juli

0
Dorothee Mields und Stefan Temmingh

Bildquelle: Harald Hoffmann

TRIER. Das Mosel Musikfestival hat seinen festen Platz im internationalen Klassik-Festival-Kalender. Unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ prägt in diesem Jahr das Zeitalter des Barock die über 50 Veranstaltungen, die an 34 ausgesuchten Spielstätten entlang der Mosel die Atmosphäre einer der prächtigsten Musik-, Kunst- und Architekturepochen in Mitteleuropa wieder aufleben lassen.


Zum Auftakt des Festivals am Sonntag, 6. Juli, um 17 Uhr, in der barocken Pracht der Basilika St. Paulin erklingen Glanzstücke barocker Concertokunst, gesungen von Dorothee Mields glockenhellem Sopran und musiziert von dem Südafrikaner Stefan Temmingh, der mit wenigen Seufzern seine Blockflöte in eine menschliche Stimme verwandelt sowie Wiebke Weidanz auf ihrem Cembalo. Und wenn dazu Musiker der berühmten Akademie für Alte Musik in Berlin, „AKAMUS“, mit viel Fingerspitzengefühl den Werken der Meister Bach, Vivaldi, Corelli und Telemann ihre echte, ursprüngliche Ausdrucksfülle entlocken, entführen sie das Publikum in die originale Klangwelt damaliger Zeit.

Die beiden Künstler
Die beiden Künstler

Die Sängerin Dorothee Mields war stets fasziniert von der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Innerhalb kurzer Zeit hat sie sich mit ihrer engelsgleichen Stimme in die erste Reihe der europäischen Barock-Sopranistinnen gesungen. Sie arbeitet unter anderem mit Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe und Kenneth Montgomery.

Tobende Säle und ein hingerissenes Publikum von jung bis alt hinterlässt Stefan Temmingh weltweit bei seinen Konzerten – und das mit der Blockflöte! Wer ihn einmal gehört hat, weiß, welch ausdrucksstarke und berührende Klangwelten auf diesem Instrument überhaupt möglich sind.

Wiebke Weidanz ist „Bachpreisträgerin 2000“ des renommierten internationalen Johann Sebastian Bach-Wettbewerbs in Leipzig.

Die Musiker von AKAMUS und ihr Konzertmeister Bernhard Forck zeigen einmal mehr, wie umwerfend schön historische Aufführungspraxis sein kann.
Da kann selbst das geschulte Klassikohr noch die ein oder andere melodische Überraschung heraushören: Originalklang par excellence, die alten Meister hätten ihre Freude daran…

Der Eintritt beträgt 45 Euro pro Person. (Mosel Musikfestival)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.