Public Viewing: Diese Bestimmungen gelten in Trier

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Bildquelle: Wikipedia.de

TRIER. Ab heute wird es ernst. Um 22 Uhr deutscher Zeit wird das erste Spiel der Fußball-WM in Brasilien angepfiffen. Traditionell eröffnet der Gastgeber das Turnier. Der Gegner ist Kroatien. Ab heute 22 Uhr wird auch das Interesse der Fußballfans schlagartig wachsen. Und da wir schönes Wetter haben, wird das Gemeinschaftserlebnis „Public Viewing“ gesucht. Spätestens seit 2006, der WM im eigenen Land, auch in Deutschland Normalität.

Auch in Trier ist Public Viewing längst keine Einzelveranstaltung mehr. An vielen verschiedenen Örtlichkeiten, in Biergärten und auf Kneipenterrassen ist es längst Standard, die Spiele auf Leinwänden oder Großbildschirmen zu zeigen. Uneingeschränkt ist der Genuss allerdings nicht – vor allem nicht die Dauer.

lokalo hat bei der Stadt nachgefragt, welche Bestimmungen in der Stadt für das Public Viewing während der WM 2014 gelten.

Es gibt eine gesonderte „Verordnung über den Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehdarbietungen im Freien über die Fußball-WM 2014“ teilt das Presseamt mit. Daraus ergibt sich, dass Genehmigungen erteilt werden können, die Spiele bis zum Abschluss zeigen zu können, die bis in die Nachtstunden nach 22 Uhr andauern. Aber nur, wenn Deutschland an diesen Spielen beteiligt ist und beim Finale.

Für Terrassen von Gastronomiebetrieben und Biergärten gelten die gleichen Bestimmungen. Auf konzessionierten Flächen ist die Übertragung der Spiele genehmigt. Bei Spielen ohne deutsche Beteiligung gilt das, was immer gilt: die festgelegten Terrassenbetriebszeiten und die zulässigen Lärmgrenzwerte dürfen nicht überschritten werden. Das heißt, solange es keine Lärmbelästigung gibt, können auch andere Spiele über 22 Uhr hinaus gezeigt werden.

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