Weiter Stress für Lux-Pendler

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Endlich fertig gestellt. So sah es noch noch vor gut einem Monat in Höhe von Trier-Igel aus.

Bildquelle: LandesBetrieb Mobilität Trier, Archiv

TRIER. Die Arbeiten an der B 49 Trier in Richtung Luxemburg (lokalo berichtete) werden wohl länger dauern als geplant.

Der Plan sah vor, dass die seit Mitte Mai gesperrte Strecke am kommenden Montag, 16. Juni, wieder freigegeben wird.

Igel„Bei den Arbeiten gab es keinerlei Zeitpuffer für unerwartete Ereignisse und Komplikationen aus der Tatsache, dass mehrere Firmen für Bahn und Straße auf engstem Raum unterschiedliche Arbeitsabläufe eng getaktet erbringen müssen. Trotz der vorgesehen und genehmigten Feiertagsarbeit über Pfingsten konnten Lieferungen von Fertigbeton und Schüttgütern am Pfingstsonntag und -montag nicht erwirkt werden. Zudem waren die Straßenbauer seit Anfang Mai im Mehrschichtbetrieb tätig. Die Personaldecke ist im Straßenbau nicht für solchen Schichtbetrieb vorgesehen, tatsächlich hat die Hitze der vergangenen Tage zu personellen Ausfällen geführt“, schreibt der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalt auf seiner Homepage.

Dadurch werde es wohl einige Tage länger dauern als erwartet, bis der Streckenabschnitt bei Igel wieder für den Verkehr frei ist. Geplant ist, die Strecke am 22. Juni zu öffnen. Sollten die Arbeiten früher abgeschlossen sein, wird die Sperrung aufgehoben.

 

3 KOMMENTARE

  1. Bei aller Kritik an unserer Verwaltung und dem Bauamt – eines muss man ihnen alles: Wenn die Stadt für Straßenarbeiten zuständig ist, hält sie sich immer an den Zeitplan, siehe Ostallee, Schöndorfer Straße oder besonders die Bitburger. Dass das der Landesbetrieb Mobilität nicht hinkriegt, war eigentlich schon vorher klar. Ich erinnere nur das mehrmonatige Chaos auf der Umgehung bei Ehrang, als dort lediglich die Auffahrten neu gemacht wurden und die Arbeiten drei Monate länger als geplant dauerten!!!

  2. Moien Leute,
    jetzt mal ganz ehrlich: Wer hat denn wirklich daran geglaubt das die Strecke pünktlich wieder freigegeben wird?
    Es gab da doch 2 Vorkommnisse die den Fertigstellungstermin schon inoffiziell ins „trudeln“ brachten.
    1. Insolvenz der beauftragten Baufirma (konnte kurzfristig gelöst werden)
    2. Arbeitsunfall eine Mitarbeiters (nochmals gute Besserung) mit anschliessendem Baustop

    Wer auf einigen Baustellen auch mal genau hinschaut, wird feststellen, das sowohl die Stadt Trier als auch der LBM größtenteils mit den selben Firmen arbeiten. Manchmal geht mal eine Baustelle „glatt von der Hand“, ein anderes Mal halt nicht. Wer sich immer 100% auf einen Bautermin verlässt, der ist, erfahrungsgemäß, verlassen.

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