Nein zur Zerstörung der Eifel-Landschaft

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Noch-OrtsbürgermeisterWolfgang Zaeper, Leo Meeth(künftiger Ortsbürgermeister), Herbert Kolle und Helmut Bell (v. links) beim Aufstellen des Protestbanners.

Bildquelle: Helmut Gassen

PELM. Überall in der Vulkaneifel gibt es Gruben in denen Basalt, Lava oder kalkhaltiges Gestein abgebaut wird. Dies bringt den Gemeinden zwar durch den Bruchzins, die Pacht für den Abbau durch die Grubenbetreiber viel Geld in die klammen Kassen, aber hat auch viele Nachteile mit welchen sich die zukünftigen Generationen herum plagen müssen.

In Strohn (Verbandsgemeinde Daun) hatte sich eine Bürgerinitiative gebildet, die sich gegen den Willen der Gemeinde erfolgreich gegen eine Erweiterung von Abbaulizenzen zur Wehr gesetzt hatte. Auch der Kreistag hat sich inzwischen in einer konzertierten Aktion gegen neue und die Erweiterung bestehender Gruben ausgesprochen.

Auch in Pelm (Verbandsgemeinde Gerolstein) regt sich jetzt Widerstand gegen den Entwurf der Planungsgemeinschaft Trier, welcher eine deutliche Erweiterung der Rohstoffabbauflächen im Vulkaneifelkreis vorsieht. Der Ortsgemeinderat hat sich in einer Resolution gegen die geplanten Vorrang- und Vorbehaltsflächen für den Gesteinsabau in der Gemarkung Pelm ausgesprochen.

Deshalb wurden jetzt an der Bundesstraße Plakate gegen den Kalkstein- und Lavaabbau auf dem Gerolsteiner Plateau aufgestellt. „Wir sind nicht absolut gegen den Gesteinsabbau, aber nicht in diesem Maße. So was kann man sich nicht gefallen lassen“, sagt Helmut Bell, 1. Beigeordneter der Gemeinde, der beim Aufstellen der Protest tatkräftig mit anpackte.

Die Bürger in der Eifel wehren sich zunehmend und immer lautstärker gegen die Zerstörung ihrer Landschaft. Das gilt nicht nur für den Widerstand gegen Baugruben sondern auch für den Kampf gegen die Errichtung weiterer Windräder, die nicht nur auf Freiflächen sondern auch in Waldgebieten errichtet werden.

 

 

 

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