DHB- Frauen gewinnen knapp gegen die Niederlande

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Ex-Mieze Laura Steinbach im Duell mit Laura van der Heijden (Nr.6) und Danick Snelder (Nr. 10)

Bildquelle: funkbild

TRIER. Am heutigen Samstagmittag, 7. Juni, trafen in der Arena Trier die Damen-Nationalmannschaften Deutschlands und den Niederlanden aufeinander.

Selbstbewusstsein tanken für die kommenden Spiele in der EM-Qualifikation gegen Mazedonien lautete das Motto der deutschen Damen. Dies sollte nach einem engen Spiel geschafft sein.  Auch wenn es am Ende noch einmal spannend wurde.

Die deutschen Damen um die Ex-Miezen Svenja Huber, Laura Steinbach und Anja Althaus begannen gut. Nach einer 3:0 Führung nach fünf Minuten fanden die Gäste aus den Niederlanden allerdings besser ins Spiel und konnten nach zehn Minuten erstmals in Führung gehen (3:4).

Bis zu Pause (14:12) entwickelte sich ein enges, wenn auch nicht hochklassiges Spiel. Auf beiden Seiten gab es in der Verteidigung und im Angriff noch Abstimmungsprobleme. Die Niederländerinnen kamen vor allem durch schnelle Tempogegenstöße zum Erfolg. Auf deutscher Seite waren es besonders die gefährlichen Außen, die sich gut in Szene setzen konnten.

Svenja Huber: Die ehemalige Triererin erzielte insgesamt acht Tore
Svenja Huber: Die ehemalige Triererin erzielte insgesamt acht Tore

In Hälfte zwei wechselten beide Mannschaften munter durch. Anja Althaus, die in den letzten Wochen aufgrund einer Verletzung kaum spielen und trainieren konnte, sorgte am Kreis für freie Wurfräume für ihre Mitspielerinnen und konnte sich einige Male auch selbst durchsetzen.
Es war Svenja Huber zu verdanken, dass der Vorsprung Mitte der zweiten Halbzeit auf fünf Tore anwuchs. Die quirlige Rechtaußen mit dem starken linken Arm kam auf insgesamt acht Treffer und war damit beste Werferin ihrer Mannschaft.

Dass es am Ende dann noch einmal eng wurde, gefiel Trainer Heine Jensen so gar nicht: “Der Sieg war verdient, aber mit den letzten drei Minuten bin ich natürlich unzufrieden.“ Trotz der letzten Minuten sieht er den Spielen gegen Mazedonien (Mittwoch, 11. Juni, 17.45 Uhr, in Skopje und am Samstag, 14. Juni, 12.30 Uhr, in Magdeburg) positiv entgegen. „Wir nehmen viel Positives in die beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Mazedonien mit, zum Beispiel, dass der Ball schnell gelaufen ist und die Außen sehr gut getroffen haben.“

Ähnlich sah es auch sein niederländischer Kollege Henk Groener: „Es war ein gutes Vorbereitungsspiel für uns. Wir haben viele Verletzte und die jungen Spielerinnen, die heute auf dem Feld standen, haben sich empfohlen. Wir müssen im eins gegen eins noch einiges dazu lernen, aber ich denke, dass wird die Zeit bringen.“

Angesprochen auf die drei holländischen Neuzugänge der Trierer Miezen, äußerte er sich: „Wir haben eine junge Nationalmannschaft. Die drei (Maxime Struijs, Celine Michelsen, Linsey Houben, Anm.d.Red.) sollen hart trainieren und sich in Trier weiterentwickeln. Und dann schauen wir einmal weiter.“

Bereits am morgigen Sonntag, 8. Juni, haben die Niederlande die Chance zur Revanche. Dann treffen beide Mannschaften in Koblenz erneut aufeinander (16 Uhr, Conlog-Arena).

Deutschland – Niederlande: 28:27 (14:12)

Deutschland: Krause, Woltering, Giegerich – Zapf (2/2), Lang (1), Mietzner (0), Augsburg (1), Anne Müller (2), Loerper (1), Minevskaja (0), Naidzinavicius (1), Steinbach (1), Beier (0), Althaus (2), Susann Müller (6/3), Huber (8/4), Geschke (4), Schulze (0)

Niederlande: Wester, Jankovic – Steenbakkers (3), van der Heijden (6/2), Bont (1), Snelder (5), Knippenborg (2), Malestein (0), Dulfer (1), Prak (0), Schoenaker (3), Goos (3), Schop (1), van der Weil (0), de Haze (0), Polman (2)

Schiedsrichter: Gatelis/Mazeika (Litauen)

Zuschauer: 950

Zeitstrafen: Deutschland: Minevskaja , Steinbach, Althaus, S. Müller, Schulze/Niederlande: Snelder, Schoenaker

Siebenmeter: Deutschland: 9/9, Niederlande: 3/2 (Knippenborg scheitert an Woltering)

Stationen: 3:0 (5.), 3:3 (10.), 3:4 (11.), 5:5 (17.), 9:8 (20.), 10:8 (21.), 12:9 (23.), 13:12 (28.), 14:12 (HZ) – 16:16 (36.), 19:16 (41.), 21:18 (45.), 24:20 (50.), 25:20 (51.), 28:23 (57.), 28:25 (58.), 28:27 (Endstand)

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