basketball-stream: Die nächste Dimension gemeistert

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Chris Schmidt (links) und sein Kollege David Vilter von Stream Solutions.

Bildquelle: Ralf Thiex, Marc Blasius

TRIER. Es ist ein erfreulicher Trend für alle Basketballfans: immer mehr Spiele der Beko Basketball Bundesliga können kostenlos im Internet angeschaut werden. Insgesamt acht Vereine sind in der Saison 2013/2014 dem Vorbild der FRAPORT SKYLINERS gefolgt und haben eine oder mehrere Übertragungen auf die Beine gestellt.

Zu den erfolgreichsten Produktionen zählen die LiveStreams der TBB Trier, die vom externen Dienstleister basketball-stream.de in Eigenregie umgesetzt werden. Das fünfzehnköpfige Team um Redaktionsleiter und Moderator Chris Schmidt und den technischen Leiter David Vilter hat insgesamt 21 Spiele (13 Heim- und 8 Auswärtsspiele) der TBB Trier und zehn Ausgaben des einstündigen Basketballmagazins „Inside“ mit allen Highlights der Beko BBL live ausgestrahlt. Der Aufwand hat sich ausgezahlt: insgesamt sind die Videos und Streams von basketball-stream.de über 350.000 Mal auf den Plattformen sport1.de, beko-bbl.tv und youtube abgerufen worden. Die Übertragungen aus der Arena Trier verzeichneten im Schnitt rund 6.500 Zugriffe, die erfolgreichsten Begegnungen waren die Spiele gegen die Topteams Bamberg (11.789) und München (10.169).

„Dass wir mit unserem Bewegtbildangebot eine solch positive Resonanz erfahren, hätten wir nicht gedacht. Das zeigt, dass unser Ansatz richtig war, einen Mehrwert für alle Basketballfans und nicht nur für Trierer bieten zu wollen“, betont Chris Schmidt. Zur ausgewogenen Berichterstattung gehörte ein halbstündiges Vorprogramm ebenso, wie ausführliche Halbzeit- und Aftergame-Interviews mit den von den Zuschauern gewählten „Spielern des Tages“ beider Mannschaften.

„Wenn man bedenkt, dass vor den unterschiedlichen Endgeräten oft mehrere Basketballbegeisterte mitfiebern, können wir guten Gewissens von rund 10000 Zuschauern pro Live-Übertragung ausgehen“, freut sich David Vilter.

Noch erfolgreicher waren die Übertragungen der Auswärtsspiele mit durchschnittlich über 6700 Zugriffen und Topwerten bei den Spielen in Bamberg (12553) und Bonn (9023). Fünf Auswärtsspiele standen als Re-Stream zur Verfügung und wurden insgesamt über 20000 Mal auf Beko-BBL.TV aufgerufen.

„Wir sind überwältigt von dieser Resonanz und dem positiven Feedback und stolz, dass die Akribie und die Liebe zum Detail, die wir in die Produktionen stecken, wahrgenommen wurden. Der größte Dank gilt allerdings unserem Team, in dem viele sich ehrenamtlich engagieren“, ergänzt Chris Schmidt.

Inside – das einzige Magazin mit Highlights sämtlicher Bundesligapartien des jeweiligen Spieltags, Interviews und Hintergründen aus der Beko Basketball Bundesliga wurde live auf Beko-BBL.TV ausgestrahlt und erreichte rund 5000 Zugriffe pro Ausgabe. Die Aufzeichnungen waren zudem im Free-TV bei OK54 zu sehen.

„Unser Schwerpunkt lag ganz klar auf den Live-Übertragungen der Spiele. Inside hat sicher großes Potenzial, ohne starke Medienpartner oder eine entsprechende Ankündigung durch die Liga bzw. die dargestellten Vereine auf verschiedenen Plattformen ist eine Fortsetzung aufgrund des hohen Aufwands aber eher unwahrscheinlich. Vielleicht wird Inside auch obsolet, sollte es möglicherweise ein anderes vergleichbares Magazin geben“, blickt Chris Schmidt voraus.

Die Anschub-Finanzierung für die Live-Produktionen in HD-Qualität war erst nach Saisonbeginn durch ein Crowdfund auf startnext.de zu Stande gekommen. Innerhalb von sieben Wochen hatten Basketballfans aus ganz Deutschland und Sponsoren insgesamt über 40000 € in das Projekt von basketball-stream.de investiert.

Zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Live-Angebote hat basketball-stream.de eine große Umfrage gestartet. Bis Ende Juni können Fans die Live-Berichterstattung in der Beko Basketball Bundesliga im Free-TV und den Vereinsstreams bewerten und ihre Kritik einbringen. Die Umfrage ist hier zu erreichen.

Ob das Team von basketball-stream.de auch in der nächsten Saison live aus der Beko Basketball Bundesliga berichten wird, ist noch unklar. „Das hängt maßgeblich von den Verhandlungen der Liga über die Bildrechte und von der Vermarktung unserer Produkte ab. Wir würden natürlich gerne weiter senden!“, erläutert Schmidt. Die Basketballverrückten aus Trier planen unterdessen aber schon den nächsten Coup: nach dem großen Erfolg der letzten beiden Jahre, sollen auch in diesem Sommer alle Personalentscheidungen der TBB Trier in der interaktiven Live-Show „TBB@Home“ vom Sofa der Fans aus übertragen werden. (PM basketball-stream)

Impressionen

1 KOMMENTAR

  1. Ganz klasse Leistung!
    Allerdings hat es einen faden Beigeschmack, sich von den Fans 40.000 EUR zu besorgen und dann nach einem Jahr aufzuhören! Hoffen wir also, dass sich die Liga nicht gegen die Streaming Angebote entscheidet. So ein super Service für die Fans gehört beibehalten!

    Hier im Artikel heißt es: „zählen die LiveStreams der TBB Trier, die vom externen Dienstleister basketball-stream.de in Eigenregie umgesetzt werden.“
    Chris Schmidt arbeitet sowohl als Hallensprecher, als auch bei PSM in LUX für die TBB, also so richtig „extern“ ist er nicht!

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