„Im Rathaus sitzen nicht die Fußabtreter“

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Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani, Sandra Klein, die Leiterin der städtischen Verkehrsplanung, und Wolfgang van Bellen, Chef des Tiefbauamtes, vor dem aktuellen Plan der neuen Verkehrsführung in Trier-Ost.

Bildquelle: Eric Thielen

TRIER. Simone Kaes-Torchiani (CDU) hat am Mittwoch während eines Pressegesprächs im Rathaus die massive öffentliche Kritik an den jüngsten Baumaßnahmen der Verwaltung in Gartenfeld- und Mustorstraße zurückgewiesen. „Im Rathaus sitzen nicht die Fußabtreter“, sagte Triers Baudezernentin. Ihr Amt setze als Exekutive aktuell einen gültigen Stadtratsbeschluss um. „Das Mobilitätskonzept Trier 2025 ist vom Stadtrat einstimmig verabschiedet worden“, betonte die Christdemokratin. Und dieses Konzept sehe die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs zugunsten von Radfahrern und Fußgängern vor.

„Ich muss mich hier klar und deutlich hinter meine Mitarbeiter stellen“, so Kaes-Torchiani. Sie habe kein Verständnis dafür, dass ihre Mitarbeiter als Dilettanten und Nichtskönner beschimpft würden. „So geht man nicht miteinander um“, betonte die Baudezernentin. Von der erst jüngst ins Leben gerufenen Facebook-Seite „Gegen unsinnige Verkehrsführungen“ wisse sie noch nichts, sagte die Christdemokratin, auch von einer Onlinepetition, die von der Trierer AfD initiiert worden ist, sei ihr noch nichts bekannt. „Wir sind aber offen für Beschwerden“, so Kaes-Torchiani, „sofern sie sachliche und fundierte Kritik beinhalten.“

Scharf wies die Unions-Christin auch die jüngsten Vorwürfe der Freien Wähler (FWG) zurück. „Ich weiß gar nicht, was das soll“, sagte Kaes-Torchiani, „die FWG sitzt in jedem Gremium und war demnach über alles informiert.“ Die Veränderungen in der Mustor- und Gartenfeldstraße seien auf Grundlage des Stadtratsbeschlusses am 25. September im zuständigen Ausschuss und am 7. November im Ortsbeirat Gartenfeld/Mitte präsentiert worden. In beiden Gremien seien die Umstrukturierungen wohlwollend aufgenommen worden.

Nach lokalo-Informationen hatten jedoch vor allem die Grünen in der Ausschusssitzung am 25. September Kritik geäußert. Dominik Heinrich, Ortsvorsteher von Gartenfeld/Mitte, und die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen, Anja Reinermann-Matatko, hatten seinerzeit dahingehend nachgehakt, wie die Radwege in Richtung Hauptbahnhof und Kaiserthermen überhaupt weitergeführt werden sollten, und die Verwaltung aufgefordert, konkrete Planungen dazu vorzulegen.

Kaes-Torchiani konterte am Mittwoch auch das. „Die Grünen wollten einen Radweg auf der Ostallee“, sagte die Baudezernentin, als sie mit der Kritik konfrontiert wurde. Ein Radweg auf der Ostallee sei aber verkehrstechnisch ebenso wenig umsetzbar wie ein Radstreifen auf einer Fahrbahn für den motorisierten Verkehr in der Mustorstraße. „Das geht nicht“, sagte Sandra Klein, die Leiterin der städtischen Verkehrsplanung, „weil dann die nötige Mindestbreite nicht mehr gegeben ist.“ Nicht richtig sei, so Kaes-Torchiani, wie von den Grünen ferner behauptet, dass der Palastgarten von Radfahrern nicht benutzt werden dürfe. „Das stimmt einfach nicht“, sagte die Beigeordnete, „im Palastgarten dürfen Radfahrer sehr wohl fahren.“

Gesamtkonzept für Ost nach Sommerferien

Ferner hatten die Grünen hinterfragt, ob im Radverkehrskonzept auch die Verbindung von der Mustorstraße durch die Eulenpfütz in Richtung Hauptbahnhof vorgesehen sei. Bei der nun durchgeführten Maßnahme in der Mustorstraße sei ein Abbiegen von dort in die Eulenpfütz eben nicht möglich, bemängeln die Grünen nach wie vor. Zu allen Fragen und Hinweisen sei die Verwaltung im Ausschuss Antworten schuldig geblieben. Kaes-Torchiani habe die Planung als normales Verwaltungsgeschäft eingestuft, das ohne Änderungen ausgeführt werde. Ein Beschluss des Rates sei laut Verwaltung ebenfalls nicht nötig, so die Grünen.

Die Baudezernentin ging auch darauf ein. „Der Stadtrat hat das Konzept beschlossen, wir haben den Auftrag bekommen, diesen Beschluss umzusetzen.“ Alle Veränderungen in Mustor- und Gartenfeldstraße seien „eine legitime Verwaltungshandlung“. Ein großer Masterplan für die Radwege in Trier sei allerdings nicht umsetzbar. „Das wäre mir auch am liebsten“, sagte Kaes-Torchiani, „aber dafür fehlen uns nicht nur die finanziellen Mittel, sondern auch die personellen Möglichkeiten.“

„Derzeit ist die Firma Siemens damit beauftragt, die Ampelschaltung im gesamten Kreuzungsbereich von Festzeiten auf eine verkehrsabhängige Steuerung umzustellen“, sagte der Leiter des städtischen Tiefbauamtes, Wolfgang van Bellen. Durch einen Rechner werde die Lichtanlage künftig über Kontaktschleifen je nach Aufkommen des motorisierten Verkehrs gesteuert. „Die Markierungen für die Radwege mussten wir aber jetzt schon nach der Sanierung der Ostallee aufbringen“, so van Bellen, „weil man einen solchen Kreuzungsbereich aus Sicherheitsgründen über Wochen hinweg nicht ohne entsprechende Markierungen lassen kann.“

„Ich weiß“, so Kaes-Torchiani, „dass die Situation nicht befriedigend ist.“ Sie stehe aber hinter dem vom Stadtrat verabschiedeten Konzept und auch hinter den Maßnahmen in der Mustor- und Gartenfeldstraße. „Wenn das jetzt politisch nicht mehr gewollt sein sollte“, sagte die Christdemokratin, „dann können wir gleich das ganze Konzept begraben.“ Eine Entzerrung der Situation im Gartenfeld erhofft sie sich bereits nach Ende der Baustelle in der Olewiger Straße.

An den Maßnahmen der Verwaltung in den Mustorstraße (Foto) und Gartenfeldstraße scheiden sich derzeit die Trierer Geister.
An den Maßnahmen der Verwaltung in der Mustorstraße (Foto) und Gartenfeldstraße scheiden sich derzeit die Trierer Geister.

Kaes-Torchiani kündigte ferner an, das Gesamtkonzept zur neuen Verkehrsregelung im Stadtteil nach den Sommerferien vor Ort vorstellen zu wollen. Darin sollen dann auch die Planungen zum Anwohnerparken und zu den Parkplätzen auf der rechten Seite der Gartenfeldstraße zwischen Betonbrücke und Ostallee enthalten sein. Unter Umständen ist auch eine Sperrung der Bergstraße möglich, um den Schleichverkehr von der Sickinger Straße nach Trier-Ost zu verhindern.

In der Mustorstraße werde man die Situation beobachten, sagte die Christdemokratin. Das gelte auch für die Parkhäuser am Willy-Brandt-Platz und in der Konstantinstraße. Mit van Bellen und Klein war sich die Baudezernentin dahingehend einig, erst einmal abzuwarten und dann erneut zu prüfen. „Viele müssen sich jetzt von lieb gewonnenen Gewohnheiten verabschieden. Das fällt nie leicht, wenn es Veränderungen gibt“, betonte die Beigeordnete. Politisch bewerten wollte Kaes-Torchiani die Maßnahme am Mittwoch nicht. „Wir haben einen Stadtratsbeschluss, und den setzen wir hier um“, sagte sie. (et)

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25 KOMMENTARE

  1. sehr geehrte frau kaes-torchiani,dieser stadtratsbeschluss sieht eine Reduktion des verkehrs vor,er ermächtigt sie aber nicht die ganze Innenstadt lahm zu legen. wenn sie demnächst noch den geplanten Unsinn in der örenstrasse durchziehen,dann haben sie es geschaft die händlerschaft sowie etliche arbeitsplätze zu vernichten. @lokalo: seht euch mal den geplanten Unsinn im Bereich paulusplatz/örenstr. näher an.

  2. Ach Frau Käse-Tortellini, Sie machen Ihrem Namen mal wieder alle Ehre und verzapfen sehr viel ihres namengebenden Milchproduktes. Unfassbar!

  3. Also halten wir fest: Geändert wird wie erwartet erst einmal nichts, und wenn Herr Heinrich so tut, als ob die Grünen von nichts gewusst hätten, ist das glatt gelogen. Was eine Kombination aus rot-grün und KT, ein Desaster für jede Stadt. Über das Verkehrskonzept 2025 wird hoffentlich im kommenden Stadtrat nochmal gesprochen, ebenso über die unsinnigen Radspuren…

  4. Warum wundert mich das nicht? Es sind immer die Anderen, es wird nur der …. Durchgesetzt. Diese Verwaltung ist offensichtlich die denkbar schlechteste. Zuschüsse verfallen, eigene Immobilien verfallen, Schulen verschimmeln, es werden Solaranlagen auf Gebäude gebaut, welche danach nur noch gering genutzt werden dürfen, was ist eigentlich mit der Eislaufhalle? Es bleibt nur zu hoffen, das dies bald ein Ende findet.

  5. „ich muss mich klar und deutlich hinter meine Mitarbeiter stellen“ ich glaube das ist das schlimmste was einem städt.mitarbeiter passieren kann. Nicht Frau Klein oder Herr van Bellen sind für diesen Unsinn verantwortlich,sondern sie Frau Kaes-Torchiani !

  6. Wie schön. Trier hat wieder einen Sturm im Wasserglas. Statt abzuwarten, was passiert, wenn sich alle an die neue Markierung gewöhnt haben und die Ampelschaltung geändert ist, schlagen die Besserwisser aller Stammtischen um sich.
    Was lernen wir daraus? Der Mensch fängt beim Autofahrer an und braucht kein Hirn um dummzuschwätzen.
    Im übrigen sind Konzepte die zukunftsfähige Mobilität zum Ziel haben keine Erfindung aus Trier, sondern sind auch im benachbarten Luxembourg zu finden.

    • Ich glaube irgendwo hast Du nen falschen Film gesehen.
      Hier geht es um das Abfließen des Verkehrs aus der innenstadt und den Parkhäusern.
      Ebenso sollten die viele Touribusse von den Parkplätzen in der Weberbach zügig aus Trier rausfahren können.
      Dies wird durch diese Maßnahme verhindert. Pfingsten mit einer Besucherwelle und der nächste Brückentag stehen an. Mir tun die Trierbesucher jetzt schon leid, denn sie wissen nicht in welche Falle sie da rein tabben (fahren). Irgendwann ist es so weit, das Trier als Oberzentrum unattraktiv werden wird und Besucher und Kunden abwandern.

  7. @Trierer: wo und wann soll ich getan haben, von nichts gewußt zu haben? Es war die FWG die „vergessen“ hat, dass die Planungen im Stadtrat und Ortsbeirat (letzteres sogar in öffentlicher Sitzuung) von der Verwaltung vorgestellt hat. Es ist die SPD, die sich derzeit auf Tauchstation befindet. Es ist die CDU, die die Planungen ihrer (!) Dezernentin mitgetragen hat und nun in Mitte/Gartenfeld auf einmal versucht auf der Welle des „Proteststurmes“ Stimmen zu fischen.
    Wenn ich die Diskussionen in den Medien und auf den Internetforen verfolge, stelle ich mit Bedauern fest, dass ich das einzige Stadtratsmitglied bin, das sich daran beteiligt und Farbe bekennt. Ihre Unterstellung ist haltlos!

    @Rictus Varus: Felix qui potuit rerum cognoscere causas

  8. Nicht zu fassen. Da steht die Dezernentin mit ihrer Chef-Planerin und fasselt , das sie ja nur Ratsbeschlüsse umsetze.
    Liebe Frau Klein, am 20.03. 2007 sind Sie vom Stadtrat beauftragt worden( Vorlage 063/2007), dem rat eine Planung der Variante 3 zur Verlängerung Avelertal vorzulegen.
    Wo ist die Vorlage? Wir haben 2014 und nix ist passiert!
    Herr van Bellen, schon der damalige SPD!- Chef Maximini hat vom Tiefbauamt gefordert, endlich die Schlaglöcher in der Kürenzerstraße zu beseitigen. Was haben Sie da gemacht, die letzten 25 Jahre?
    Frau Kaes-Torchiani, Ihr Sachgebietsleiter Tholl und Ihr Amtsleiter Kalck haben Ihnen schon vor Jahren gesagt, das mit dem wenigen Personal die arbeit nicht zu schaffen sei.
    Was ist passiert? Ein Mensch musste sterben. haben sie sich da , vor Gericht, etwa vor ihre Mitarbeiter gestellt?
    Es ist eine Schande, was Sie zugereiste mit meiner Stadt anstellen!

  9. Scheinbar gibt es einige unverbesserliche, die immernoch in der 60er Jahre – autofreundliche Stadt leben und die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt haben. Diese Zeiten gehen zum Glück langsam aber sicher auch im beschaulichen Trier zuende.
    Und auf Frau Kaes-Torchiani rumzuhacken ist unsinniges Stammtischgerede und zeugt von purem Egoismus à la „ich fahre und parke mit meinem Auto dort wo es mir paßt weil ich das schon immer so gemacht habe“ (Aktuell schön zu sehen auf der neuen „Radspur“ in der Mustorstr. Richtung Stadt (Erinnerung an lokalo, doch mal über gänzlich versperrte Verkehrsflächen zu berichten, bitte inklusive Fotos!). Dabei wird vom Baudezernat nur ein Beschluß umgesetzt, der von allen Parteien per Mehrheitsbeschluß gefasst wurde.
    Ich finde diese unsäglichen Kommentare bzgl. der Baudezernentin ehrlich gesagt eine Schande, und als Bürger dieser Stadt muß man sich schon dafür schämen, was manche Zeitgenossen hier abgeben. Man sollte auch mal für Veränderungen offen sein; und weshalb, lieber Herr Fischer, sprechen Sie einem „Zugereisten“ weniger Kompetenz zu als einem „echtem“ Trierer? Innovation kommt nun mal auch von Außen, nur durch den Blick über den eigenen Stadtrand (Tellerrand) erfährt man vielleicht auch sinnvolle neue Methoden.
    In dem Sinne hoffe ich, daß weiterhin gefasste Beschlüsse zum Thema Mobilität auch umgesetzt werden.

    • Warum holen sie eigentlich den LKW -Durchgangsverkehr nicht aus der Stadt? Das ist doch die mit Abstand größte Belastung für die Menschen dieser Stadt ! Aber ihr fundamentalistisches grüne Gedankengut lässt ja natürlich keinerlei Vernunft zu!

      • Hab noch vergessen zu fragen warum kommen eigentlich alle verwaltungsbedienstete mit dem Auto und nicht per Fahrrad zur Arbeit? Warum bekommen die alle einen Parkplatz zu Verfügung gestellt ?

        • Da bin ich ganz Ihrer Meinung, das ist wirklich eine sehr gute Frage. Der Rathausplatz im jetztigen Zustand ist ein absoluter Schandfleck und sollte endlich autofrei werden. Schließlich gibt es eine Tiefgarage am Viehmarkt (wo sich bestimmt Bedienstetenparkplätze einrichten lassen) und jede Menge Buslinien vor der Tür.

      • Welchen LKW Durchgangsverkehr meinen Sie? Die Uferstraße, die quasi eine Stadtautobahn ist, ist nunmal eine Durchgangsstraße;
        ansonsten sind LKWs auch notwendig, um die grundlegende Versorgung zu gewährleisten – sprich die LKWs im Innenstadtbereich haben auch ihr Ziel irgendwo dort. Z.B. in der Güterstraße, am Walzwerk, irgendeinem Einkaufszentrum oder eines der vielen Onlinehändlerpakete zum Kunden zu bringen.
        Mir, dem Stadtrat oder dem beschlussumsetzenden Baudezernat nun Fundamentalismus zu unterstellen finde ich etwas übertrieben. Viel eher sehe ich das konsequente „ich parke wo ich will“ als solchen.

        • Wir reden hier nicht von den LKW’s die unsere Stadt versorgen, sondern die, welche die Autobahngebühren sparen wollen. LKW’s die verbotener Weise die Bitburger Richtung Trier runter fahren. LKW’s, die verbotenerweise über die Römerbrücke fahren. In beiden Fällen mehrere Trucks täglich. LKW’s die die Luxemburger- Aachener- und Bonner Straße in beide Richtungen befahren nur um Maut zu sparen. Wieviel Tonnen Ruß und Abgase lassen die hier im Moseltal, wo lt. letzten Messungen die Luft eh schon schlecht ist.

  10. @Dominik Heinrich, sie bekennen in ihren posts keine farbe sondern versuchen schaden von sich abzuwenden ! sie haben nie was zu verantworten, weder die annektierung der kürenzer grundschule noch die radspuren … (warum werden unmittelbar vor der ampel eigentlich beide spuren benutzt ?? das ist vollkommener blödsinn !)

    nichts desto trotz bleibt festzustellen, dass derzeit in der gartenfeld strasse tatsächlich weniger verkehr vorherrscht ! zumindest morgens um 07:00 uhr … richtig wäre es nun allerdings nach wie vor nocht absolutes halteverbot im gartenfeld und vor allen dingen auf der brücke und im eingang güterstrasse zu verordnen … und vor allen dingen die fahrradspur mal zu ende zu malen ! es kann nicht sein dass diese spur im nichts endet und der ARME radfahrer beim überqueren der kreuzung nun spurlos umherirren muss …

  11. Die Ecke Gartenfeld / Ostallee scheint es der Frau Kaes-Torchiani angetan zu haben. Wollte sie nicht die Tankstelle abreißen lassen um dort einen Radweg anzulegen ?
    Und was heißt hier, nur einen Stadtratsbeschluss umsetzen ?
    Wie kam es zu diesem, wer hat dieses Thema überhaupt angeregt ? Das kann doch nur jemand gewesen sein, der sich in Trier, so wie es ist, nicht wohl fühlt. Also kein Trierer Urgestein.
    Trier will Oberzentrum sein.
    Aber wie, wenn unsinnige Beschlüsse über die Köpfe seiner Bewohner hinweg gefasst werden? Besuchern von außerhalb werden immer mehr (Verkehrs-) Hindernisse in den Weg gestellt. Trier wird dadurch bald zum Provinzzentrum degradiert.
    Wie wäre es, wenn die verantwortliche Stadtdezernentin, wenn sie mit dem Fahrrad zum Dienst radelt, ihre Augen auf macht und den Blick auf Wichtiges richtet? Vielleicht sähe sie dann, dass Trier so, wie es ist, schön und sympathisch, leider aber montags geschlossen ist. Sprich, Besuchergruppen erstaunt und verärgert vor verschlossenen Sehenswürdigkeiten stehen.

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