Fahrrad-Unfall wegen Manipulation an Bremsen

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Polizei, Blaulicht
Symbolfoto

Bildquelle: Arno Bachert / pixelio.de

TRIER. Am Dienstag, 3. Juni, befuhr ein 18-Jähriger aus dem Stadtgebiet Trier gegen die Balthasar-Neumann-Straße in Trier mit seinem Mountainbike. Als er von der Fahrbahn kurz auf den Bürgersteig wechseln wollte, um unmittelbar im Kreuzungsbereich Schöndorfer Straße nach links abzubiegen, verlor der junge Mann die Kontrolle über das Fahrrad und fuhr ungebremst auf die Kreuzung Balthasar-Neumann-Straße/Schöndorfer Straße. Hier kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Peugeot 106. Der junge Radfahrer wurde vom Pkw einer 61-jährigen Frau aus dem Stadtgebiet frontal erfasst und stürzte auf die Straße.

Glücklicherweise wurde er nur leicht am Kopf verletzt. Er verzichtete vehement auf die Hilfe des Rettungsdienstes. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 900 Euro.

Die Beamten der Polizeiinspektion Trier staunten nicht schlecht als sie das Mountainbike näher in Augenschein nahmen: Am Rad waren zwar Bremshebel angebracht, jedoch verliefen die Bowdenzüge ins Leere. Am Fahrrad wurden die Reifen getauscht, sodass die vorgesehene Scheibenbremse mangels Scheiben funktionsuntüchtig gemacht war.

Diese Manipulation war auch nach jetzigem Stand der Ermittlungen die Ursache des Verkehrsunfalles, denn das Fahrrad konnte nicht mehr angehalten werden, um so einen Zusammenstoß mit dem PKW zu verhindern.

Hätte der 18-Jährige einen Fahrradhelm getragen, hätte vermutlich auch die Kopfverletzung vermieden werden können.

 

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