Chaos in der City – „Totaler Schwachsinn“

37
Während auf der Fahrbahn in der Mustorstraße die Markierungen für den Radstreifen aufgebracht werden, staut sich der Verkehr bis über die Konstantinstraße hinaus in die Weberbach. Weitere Bilder in der Fotogalerie unten.

Bildquelle: Eric Thielen

TRIER. Nach Gartenfeld- und Güterstraße droht nun auch auf der gegenüberliegenden Seite in der Mustorstraße das große Verkehrschaos. Am Dienstag hat das zuständige Bauamt weiter Fakten geschaffen – durch Markierungen für den neuen Radweg analog zur Gartenfeldstraße (wir berichteten). Die beiden Fahrstreifen für Linksabbieger in die Ostallee und in Richtung Gartenfeld wurden auf einen reduziert. Gegen 15 Uhr staute sich die Schlange aus Bussen und Autos bis über die Konstantinstraße hinaus in die Weberbach hinein. Mittlerweile wurde auf Facebook eine neue Seite ins Leben gerufen: „Gegen unsinnige Verkehrsführungen in Trier.“ Fotogalerie am Ende des Artikels.

Verschärft werden die teils chaotischen Zustände noch durch jene Autofahrer, die aus dem Parkhaus am Willy-Brandt-Platz neben der Kreisverwaltung kommen. Den langen Stau und die Blechlawine vor Augen, wollen viele nach links in die Mustorstraße abbiegen. „Das ist der totale Schwachsinn hier“, tobt ein Anwohner, der sich ein Bild der Situation von seinem Eingangstor aus macht: „Wie kann man hier solche Radwege anlegen?“

Nicht zuletzt durch die Parkhäuser am Willy-Brandt-Platz und in der Konstantinstraße werden Einheimische, vor allem aber Auswärtige in die City gelockt – hinaus bleibt dann in Richtung Gartenfeld nur der Stau. Touristenbusse vom Basilika-Vorplatz reihen sich nahtlos in die Lawine ein und vergrößern diese noch. Auf der Fahrbahn selbst verrichten die Städtischen in strahlender Sonne ihre Arbeit – ein weißer Streifen nach dem anderen wird auf den Asphalt aufgebracht.

„Man will die Leute wohl dazu bringen, auf den Alleenring auszuweichen“, sagt einer der Arbeiter. In der Kurve am Roten Turm hört sich das anders an. „Wir werden ins Parkhaus geleitet und dürfen dann anschließend im Stau stehen, obwohl hier gar keine Radfahrer sind“, schimpft ein älterer Herr aus seinem Wagen mit Bitburger Kennzeichen heraus. Der Arbeiter hingegen hofft auf die Einsicht der Leute. „Vielleicht entspannt sich die Situation ja in den nächsten Tagen“, sagt er noch.

Aus dem Rathaus war zu den Maßnahmen in der Gartenfeld- und Mustorstraße bisher keine Stellungnahme zu erhalten. Die zuständige Dezernentin, Simone Kaes-Torchiani (CDU), weile aktuell nicht im Hause, hieß es am Dienstag am Augustinerhof. Die lokalo-Anfrage vom gestrigen Montag werde jedoch so schnell wie möglich bearbeitet. Bis heute, 16.30 Uhr, lag der Redaktion aber noch keine Antwort aus dem Rathaus vor. Dafür hat die Dezernentin um 16.44 Uhr zu einem Pressegespräch für Mittwoch, 14 Uhr, geladen. (et)

ZUM THEMA

„Unsinnige Anordnung, lebensfremde Entscheidung“

Radspur – Nächster Streich in Mustorstraße

37 KOMMENTARE

  1. Was soll das ganze ? Haben Radfahrer keine Rechte ? In Trier dauert es nun leider immer etwas länger bis erkannt wird was notwendig ist . Die Autofahrer-Lobby ( CDUBMFDP ) hat ausgedient es wird Zeit das auch in Trier auf den Straßen für alle gleiche Rechte herrschen.

    • Sicher haben Radfahrer Rechte, sobald sich die Radfahrer auch an die gleichen Gesetze halten wie Autofahrer. Kein rechts am Auto vorbei drängeln, kein einfach bei rot rüber fahren, nicht auf den Fußweg ausweichen, weil die Ampel gerade grün ist und dahinter dann wieder auf der Straße weiter, kein auf der Straße fahren wenn ein Radweg vorhanden ist à la Jan Ulrich, oder andersrum auf dem Gehweg fahren, wenn kein Radweg vorhanden ist. Wenn sich alle Radfahrer mal an die Gesetze halten würden, hätten sie auch nicht so viele Gegner. Stellen Sie sich mal das Chaos vor wenn Autofahrer einfach so fahren würden wie sie gerade Lust haben entgegen jeder Regel.

      • Lieber Ralf, rechts an Autos vorbeizufahren ist an roten Ampeln genauso erlaubt, wie das fahren auf der Straße trotz Radweges, wenn dieser nicht extra als benutzungspflichtig ausgewiesen ist.
        Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen.

      • Oh je. Herr Schanen, es wäre Ihnen anzuraten, einfach mal einen Führerschein zu machen. Dort lernen Sie dann auch, dass Fahrräder, wie alle anderen Fahrzeuge, nach §2 Absatz 1 der StVO auf die Fahrbahn gehören.
        Viele Gehwege sind gleichzeitig aber noch für Radfahrer freigegeben.

        Im gleichen Moment schaffen Sie es aber, alle Verstöße und Straftaten von Autofahrern auszublenden. Sie zählen nur die typischen von Radfahrern auf. Autofahrer hingegen parken sehr oft falsch, halten sich oft nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, halten nicht genügend Sicherheitsabstände beim überholen ein (1,5m seitlich zu einem Radfahrer), überholen an uneinsichtigen Stellen, biegen nicht selten ohne Schulterblick ab, usw.

        Nur im Gegensatz zu den Vergehen der Radfahrer, töten und verletzten die Vergehen von Autofahrern Jahr für Jahr tausende Menschen. Die überhöhten Geschwindigkeiten sind u.a. eine der Hauptunfallursachen.

    • Als naechstes bitte den Aleenring einspurig. Fahrradverleih an den Park and Ride Parkplaetzen. Und entsprechenden sicheren Parkraum fuer die Bikes in der City.

    • Gleiche Rechte dann auch gleiche Pflichten: sich an Verkehrsregeln halten, Tüv- geprüftes Fahrrad, mit Kennzeichnungspflicht über evtl. Kennzeichen mit Tüvplakette, Steuern zahlen zur Benutzung eines Verkehsmittels. Vorweis eines zur Fahrzeugführung berechtigten Fahrprüfung, Nachweiss eines Erste- Hilfe- Kurses. Haftpflichtversicherungspflicht. Dann haben sie die Rechte welche ein Autofahrer hat.

  2. Das ist das Ergebnis einer grünen Verkehrspolitik ! Demnächst muss der auswärtige Besucher sein Auto vor der Stadt parken und mit dem Fahrrad in die Stadt fahren! Und solche Typen wie @thome , wahrscheinlich Hartz 4 er ,freut sich ,dass er seine Oettinger-bierkisten mit seinem Fahrrad samt Hänger in seinen Kleingarten fahren kann! Das alles ohne die Störung durch die lästigen Autofahrer/Käufer die früher noch zahlreich nach Trier kamen.

  3. Trier ist eine Stadt, die einen beachtlichen Teil ihrer Attraktivität nur durch die -noch- vorhandene „Sog-Wirkung“ aufs Umland aufrecht erhalten kann. Im Gegenzug profitiert eine ansonsten strukturschwache Stadt von der „importierten“ Kaufkraft der im angrenzenden Ausland Beschäftigten.
    „Macht die Tore auf…!“ müsste die Devise sein, um diesen speziellen glücklichen Umstand zumindest in Ansätzen aufrecht erhalten zu können.

    Doch was passiert…?

    Grüne schwadronieren von einer City-Maut und Sozen fordern allerortens eine „Willkommenskultur“, die sie aber mit Billigung ihres obersten „Machers“ selbst den Bürgern der eigenen Stadt verweigern. Zur Erinnerung für alle, deren Horizont an den Grenzen des Alleenrings endet: Ruwer, Irsch, Euren, Feyen etc. sind auch Trier!

    Planlosigkeit und fehlende Abstimmung punktuell „abgeworfener“ Maßnahmen schaffen es zudem, jede Veränderung zum Chaos werden zu lassen.

    Die Stadt Trier als ernsthaft in Betracht zu ziehenden Wohn- und Einkaufsort zu begreifen, fällt immer schwerer.

  4. Ui. Da setzt jemand den Nonsens mit der Brechstange um.

    – Heiligkreuzer Fahrradspur-WIrrwarr
    – Nonsens Gartenfeld
    – Hypernonsens Mustor.

    WER um Gotteswillen hat das zu verantworten?
    Im 1. Semester Verkehrsplanung lernt man, dass man solche Kreuzungspunkte zu vermeiden hat. Was passiert hier? Ein wildes Aufgemale statt einigermaßen vernünftigen Lösungen.

    Wo vorher eine Benachteiligung der Radfahrer war, wird nun (bewusst?) der Autofahrer benachteiligt.

    Wer hat das zu verantworten?
    van Bellen?
    KT?
    Heinrich?

    furchtbar!

    • KT = Käse-Tortellini. Natürlich hat sie das Sagen und gibt ihre Unterschrift für jeden Schachsinn, der in Trier fabriziert wird. Ich hätte da noch ein paar Vorschläge mit der sie sich profilieren könnte: Rhonstraße, Alleenring, Moseluferstraße muß einspurig geführt werden. In der Christofstraße hat man es probiert, aber schnell wieder rüclkgängig gemacht.

  5. @Sandra T.: eine Argumentation sieht anders aus. Auch Vollzeitbeschäftigte fahren gerne mit dem Rad ur Arbeit und kaufen in der Stadt ein. Leider ist die Verkehrsführung in Trier für Rad- und Autofahrer suboptimal. Da hilft aber werder die lokal-BILD lokalo mit ihren platten Artikeln noch so grenzwertigen Kommentare. Leider.

  6. Was um Gottes Willen hat dieser Unsinn mit Radfahrer-Rechten zu tun?
    Es werden absichtlich Staus geschaffen, sonst nichts.
    Bei der alten Verkehrsführung war es Auto- und Radfahrern problemlos
    möglich die Straße zu nutzen. Jetzt ist dies nicht mehr möglich.
    Sollte eigentlich auch für einen Radfahrer ersichtlich sein.

  7. Wenn dann die ganzen Fusskranken und Gehfaulen endlich verstanden haben das es auch anders geht. Naemlich zu Fuss oder mit dem Rad. Und das dann auch noch schneller. Dann regelt sich das ganz von alleine. Bessere Luft und keine Staus mehr und noch dazu was fuer die eigene Gesundheit getan. Das Automobil verschwendet in unserer Stadt nu mehr genug Platz und Lebensqualitaet.

  8. Wenn Radfahrer sich zivilisiert im Strassenvehrkehr verhalten würden, dann wären diese unbenutzten Radwege überflüssig. Ich verstehe die Radfahrer nicht, sie haben Radwege, benutzen sie aber nicht. Im Gartenfeld sind sie nach wie vor gezwungen auf dem Bürgersteig zu fahren, da sie sonst nicht, wegen der Autoschlagen, zu ihrem im Nichts verlaufenden Radweg kommen. Vielleicht denken wir alle in die falsche Richtung und das Ziel ist, dass in Zukunft die Rehe vom Petriberg in der Ostallee angesiedelt werden sollen. Schön Grün! Aber Vorsicht Radfahrer!

    • Liebe „Biggi“, wie wärs wenn du am Samstag mal ne Runde mit dem Radl durch die Stadt fährst, anstatt alle Radfahrer über einen Kamm zu scheren?

  9. Die Radwege bzw. -kennzeichnungen sind ja schön und gut, es freut mich ehrlich gesagt, dass endlich was unternommen wird. Aber wieso denn bitte an Stellen, an denen die Radfahrer sowieso problemlos fahren können?
    Und wenn ich noch dazu ergänzen darf: wann gibts endlich die Süd-Nord Fahrradstrecke?

  10. Mich würde mal interessieren, warum lokalo nicht über die zugeparkten Radwege/spuren in ebendiesen Straßen berichtet (oder wahlweise auch anderen Straßen) . Heute abend jedenfalls war der neue Radstreifen stadteinwärts (wie vermutet) bereits zugeparkt.
    Zugeben muß ich allerdings, dass diese Verkehrsführung wie sie jetzt (heute abend) ist, suboptimal ist. Der Radstreifen sollte breiter sein und zusätzlich für Busse und Taxis frei sein. Der Radstreifen Richtung Ostallee ist m.E. obsolet, solange kein weiteres Konzept vorliegt bzw. in Planung ist. Aus Richtung Gartenfeld sollte ebenfalls ein Bus/Radstreifen anstelle eines alleinigen Radstreifens entstehen. EIne Spur reicht für die Anzahl an im Gartenfeld angemeldeten Autos und die Nebenstraße Güterstraße vollkommen aus. Den Schleichverkehr einzudämmen ist sinnvoll.
    Und vielleicht überdenkt ja angesichts des Staus doch der ein oder andere mal seine Nutzung des eigenen Autos.

    • was heißt hier Schleichweg eindämmen ? würde der Verkehr (zB von der Tarforster Höhe) sich nicht über Domänen- und Güterstraße verteilen, gäbe es in der Avelsbacher Straße den größten Verkehrskollaps mit Rückstau ins Avelertal. Die Anwohner würden sich bedanken.

      • Um es mal provokativ zu formulieren: Würden die Leute, welche auf der Tarforster Höhe wohnen (Weidengraben, Uni, Tarforst, Trimmelter Hof) das ÖPNV Angebot annehmen (Petrisberg lasse ich mal außen vor, da gibt es noch Potential nach oben für den ÖPNV), anstatt innerstädtisch mit dem Auto zu fahren, wäre dieser „Schleichverkehr“ garnicht notwendig. Die Domänenstraße ist eine 30er Zone, und wer von Tarforst an die Kreuzung Gartenfeld/Ostallee möchte, fährt am besten über die Olewiger Straße-Ostallee oder Avelsbacher Straße-Schöndorferstraße-Ostallee. Dies sind die vorgesehenen Hauptverkehrsachsen. Die Gartenfeldstr. dient der Erschließung des Stadtteils Ost und der Güterstr., die Domänenstraße der Erschließung von Alt-Kürenz und der Güterstraße. Wer nicht gerade einen dieser Bereiche als Ziel hat, ist sogenannter „Schleichverkehr“. Und wer zu faul ist mit dem Bus zu fahren, darf auch gerne im Stau stehen.

  11. Warum ist Frau KT während der normalen Arbeitszeiten nicht im Haus?
    Wieso wird jemand mit unseren Steuergeldern bezahlt, der nicht arbeitet?
    Erklärungen bitte!

  12. @Eumel: Würde lokalo über jeden Falschparker in Trier berichten, würde das selbst die Server von Google, Amazon und NSA zusammengenommen sprengen. Ja, ein streifen langt für die Autos aus dem Gartenfeld. jetzt brauchen wir nur noch 2 Streifen für die Autos, die aus Kürenz, Tarforst und dem oberen Ruwertal her kommen. Die Avelsbacher Straße packt den Ansturm alleine nicht. Und über die Güterstraße wird das ganze Gewerbegebiet Güterbahnhof/Walzwerk für LKWs angebunden. Das Postzentrum in der Güterstraße war eine absolute Schnapsidee vom Ortsvorsteher Mitte.
    @ Rainer Derws: Die Stadt spart das meiste Geld, wenn die Dame eben nichts tut. Jeder Tag, an dem diese Frau nicht im Rathaus ist, ist ein guter Tag .
    @ Anni: Es gibt sogar 2 Nord-Süd Radwege in Trier: Linkes und rechtes Moselufer. Ganz ohne Ampeln.
    @Mi.Cha: Wenn ein Arbeitnehmer z.B. von der Behringstraße in die niederkircherstraße zur Arbeit will, ist dieser weg der schnellste und beste. der Bus ist keine alternative, weil sich sowohl Preis als auch Zeit vervierfachen.

  13. @ Matthias Fischer: ich habe sowohl im Stadtrat als auch im Ortsbeirat gegen das Postzentrum in der Güterstraße gestimmt. Zum Einen, weil ich den Versprechen des Investors und der Stadtverwaltung, dass hierdurch kein zusätzlicher Verkehr entstehen würde, nicht geglaubt habe. Und zum Anderen, da ich der Auffassung war und bin, dass ein solches Gebäude in ein Industrie-/Gewerbegebiet gehört und nicht in Nähe der Innenstadt.

    Überprüfen können Sie das u.a. hier: https://info.trier.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=58018&options=4

    „Bedanken“ Sie sich bei der TRIWO, der Baudezernentin und der Stadtratsmehrheit die dieser „Schnapsidee“ zugestimmt hat.

  14. Kurze Randnotiz von mir was auffällig ist:
    Scheint so als würden alle Markierungsarbeiten von ein und der selben Trierer Verkehrstechnikfirma ausgeführt.
    Arbeitet diese kostengünstiger als als die Mitarbeiter des Strassenbauamtes? Früher wurden diese einfachen Arbeiten in Eigenregie ausgeführt.
    Oder soll jetzt im Zeitalter des (Rathaus-) Sparens der für solche Markierungsarbeiten zur Verfügung stehende Etat bis auf den Cent genau verblasen werden? Mit Eigenleistung kann man ja so manchen Cent sparen. Dann wird aber sicherlich der verbleibende Überschuss wieder dementsprechend gekürzt und in andere „Narreteien“ investiert.

    Wie geschrieben; das mal nur so kurz am Rande.

    • ist Dir noch nicht aufgefallen, das unsere Stadtverwaltung das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauswirft ?
      Beispiele: unnötige Straßensanierung beim Aldi in Heiligkreuz. Die Straße war noch bestens. Unnötige Sanierung des Fußgängerweges zwischen Stauffenberg- und Georg-Schäffer-Straße. Die Ostallee war, im Verhältnis zu anderen Straßen, nicht unbedingt sanierungsbedürftig. Der nächste Schildbürgerstreich ist der geteerte 20m Fußgängerwegabkürzung zwischen Bahnunterführung Avelsbacher- und Metternichstraße. Noch mehr auflisten würde den Rahmen sprengen. Aber allein diese Beispiele kosten den Steuerzahle milliunen von Euros.

  15. Irgendwas ist hier im Busch… anscheinend ist in Holland jeder 2. Wohnwagen veraltet, so das demnächst die Halbe Niederlande hier in Trier mit dem Fahrrad aufkreuzt. Wo sind die Radfahrer den alle, das wir hier solche Fahrspuren brauchen.

    • Na ja, wahrscheinlich haben die bei der Planung die Radfahrer so gezählt, wie man in Trier halt so zählt: Kaanen, Aaanen, aane mieh, Milliunen!

      Und für Milliunen Radfahrer braucht man natürlich Platz, is doch klar 🙂

  16. Ich gebe mal eine Prognose über die nächsten Wochen ab:

    1. Der Widerstand der Bürger mehr sich, Unterschriften-Sammelaktionen wie damals bei der blauen Lagune laufen bereits, schließlich wird nach langem Hin und Her die Rückkehr zur alten Verkehrsführung beschlossen.

    2. Insbesondere die Grünen werden das dann als „Bürgerbeteiligung“ verkaufen, statt zu erkennen, dass eine solche VOR einem Vorhaben in Erwägung gezogen werden muss. Bürgerproteste sind keine Bürgerbeteiligung. Wenn die Leute erst protestieren müssen, ist schon grundsätzlich etwas schief gelaufen.

    3. Schlussendlich wird sich nur einer freuen: Die Firma aus dem Trierer Westen, die auf Kosten des Steuerzahlers sämtliche Markierungen wieder entfernen und die beiden Straßen neu markieren darf. (Gibt es eigentlich keine Ausschreibungen mehr?)

  17. Hallo Redaktion! Könnt ihr nicht vor Ort eine Webcam einrichten damit sich die Öffentlichkeit selbst überzeugen kann wie „häufig“ die neuen Fahrradfahrspuren von den Fahrradfahrern genutzt werden?

  18. Hallo Redaktion! Könnt ihr nicht vor Ort eine Webcam einrichten damit sich die Öffentlichkeit selbst davon überzeugen kann, dass der Stau nur zu Stoßzeiten besteht – genauso wie an vielen anderen Stellen in Trier auch?

  19. Hallo Redaktion! Könnten Sie mal überprüfen, wann sich überhaupt der Verkehr staut?

    Heute um 15:45 Uhr war weder Stau in der Gartenfeldstraße, noch in der Mustorstraße! Von „Verkehrschaos“ keine Spur! Probleme gibt es anscheinend nur zu den Stoßzeiten des Berufsverkehrs. Aber wo gibt es die nicht in Trier? Und sollen, um denen zu entgegnen alle Häuser für Straßenverbreiterung abgerissen werden?

    • Leser 3: Klasse Logik. Weil es an anderen Orten schon zu Problemen kommt während des Berufsverkehrs ist es also legitim, weitere Probleme durch unsinnige und überflüssige Markierungen zu schaffen? Bewerben Sie sich doch mal bei der Stadt. Sie könnten dort Karriere machen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.