Eintracht gewinnt den Pokal

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TRIER. Bei schönstem Fussballwetter standen sich am heutigen Mittwoch, 28. Mai, der SV Eintracht Trier 05 und die SG Altenkirchen/Neitersen gegenüber. Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Nicht jedoch der Rheinlandpokal in dieser Saison. Die klar dominanten Trierer gewannen ein sehr einseitiges Spiel am Ende verdient mit 3:0 und damit den Pokal bereits zum 13. Mal.

Der offizielle Gastgeber aus Altenkirchen begann so, wie man sie erwartet hat. Tief gestaffelt ließ man die favorisierten Trierer kommen und setzte auf Konter. In der 5. Minute die erste Chance für die „Gäste“ aus Trier. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld kommt Kuduzovic mit dem Kopf an den Ball. In der Mitte findet er allerdings keinen Abnehmer. Auf den Rängen das bereits gegen Freiburg erlebte Bild. Stimmungsboykott der Trierer Fans, die ihren Unmut über den Vorstand zum Ausdruck bringen wollen.

Auf dem Feld passierte bis zu diesem Zeitpunkt wenig. Eintracht zwar dominant, aber im Spiel nach vorne noch zu harmlos, um die dicht gestaffelte Abwehr aus Altenkirchen zu knacken. Das erlösende 1:0 für Trier in Minute 18. Steven Kröner nimmt sich ein Herz und zieht aus knapp 20 Metern ab. Sein Schuss schlägt knapp unter der Latte ein.

Die erste Großchance in der 25. Minute. Einen Freistoss von Nicolai Hees aus 20 Metern muss Chris Keilmann mit einer Parade aus dem Winkel fischen. Gute Chance zum Ausgleich. Anders wird es wohl für die, in der nächsten Saison in der Bezirksliga spielenden, Altenkirchner nicht gehen. Aus dem Spiel heraus gab es noch keine Chance für den „Kleinen“. Die Gastgeber werden nun forscher. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite kommt der Ball zu Kapitän Frank Bischoff, dem der Ball allerdings ein wenig über den Spann rutscht. Keine Gefahr für das Gehäuse der Eintracht.

Die nächste Chance für die Trierer. Nach einer Ecke von Abelski fällt Torge Hollmann der Ball am Strafraum vor die Füße. Sein Schuss geht nur knapp über die Querlatte (33.). Trier nun wieder dominanter. Das Spiel zu 90% in der Hälfte von Altenkirchen. Den in weiß gekleideten Trierern fällt vor dem Tor aber noch zu wenig ein, um zu einem weiteren, zwingenden Torabschluss zu kommen. Und die nächste Chance für die Gäste. Der Schlenzer von Abelski aus 16 Metern verfehlt das Tor jedoch um gut einen Meter (40.). Chancen jetzt im Minutentakt. Nach einer kurz gespielten Ecke zieht Kuduzovic aus spitzem Winkel ab – Jan Humberg im Tor der SG muss sein ganzen Können aufbieten (41.).

Mit einem verdienten 1:0 für Trier ging es dann auch in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff die Großchance für Marco Quotschalla. Der Stürmer wird von Abelksi schön in Szene gesetzt. Sein Heber kann Jan Humberg gerade noch so über das Tor lenken. Nach der anschließenden Ecke dann das 2:0. Nach der Hereingabe von Abelski kommt Kuduzovic in der Mitte mit dem Kopf an den Ball. Seinen ersten Versuch kann Humberg noch parieren, gegen den Nachschuss ist er jedoch machtlos.

Kuduzovic auch im Mittelpunkt der nächsten Möglichkeit. Nach einer scharfen Hereingabe von rechts hat er das 3:0 auf dem Fuß. Sein Schuss aus zwei Metern geht jedoch über das Tor.

In der 61. Minute das 3:0 für die Trierer. Nach einem Foul von Florian Sander an Alon Abelski im Strafraum gibt Schiedsrichter Alexander Müller Strafstoß. Den fälligen Elfer verwandelt Kuduzovic.

Vor 1490 Zuschauern im Moselstadion ein gerechter Zwischenstand, der allerdings nicht die Überlegenheit der Eintracht widerspiegelt. Das Eckenverhältnis tut dies. 11:1 Ecken nach 65. Minuten sprechen eine klare Sprache. Die Trierer Eintracht klar überlegen und mit guten Chancen. Marco Quotschalla verzieht aber aus halbrechter Position. Großes Chancenplus, spielerische und läuferische Überlegenheit, jedoch erst 3:0 nach 68. Minuten. Es wäre mehr drin gewesen, wenn man die Chancen konsequent zu Ende gespielt hätte.

Aktivster Mann bei der SG Altenkirchen – Torhüter Jan Humberg, der bei einem Freistoss von Kröner in der 70. Minute alles zeigen muss, um das vierte Gegentor zu verhindern.

In den letzten Minuten plätscherte das Spiel vor sich hin. Altenkirchen konnte und Trier wollte anscheinend nicht mehr. Die Gastgeber kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte, die Eintracht verwaltete das Geschehen souverän, ohne zwingend zu Großchancen zu kommen.

Trier zieht mit dem Pokalsieg in die erste Runde des DFB-Pokals ein und darf sich auf einen Gegner aus der ersten oder zweiten Bundesliga und damit ein volles Stadion freuen.

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