Sondierung in Trier – Allein unter Frauen

22
Allein zwischen Frauen: Thomas Egger ist zurück aus dem Urlaub. Angelika Birk (links) von den Grünen und die Christdemokratin Simone Kaes-Torchiani werden wohl gehen - früher oder später.

Bildquelle: lokalo-Collage, Eric Thielen

TRIER. Der eine kehrt zurück, die beiden anderen werden wohl gehen. Die eine früher, die andere etwas später. In Trier laufen die Sondierungsgespräche an. Wer, wie und mit wem in der nächsten Legislaturperiode ins Koalitionsbett steigt oder wenigstens in freier Liebe gemeinsam tut. Treue für fünf Jahre. So zumindest wird es am Anfang beschworen. Es geht um Sachfragen. Es geht aber auch und nicht zuletzt um Personen. Es geht um das Gesicht des Stadtvorstandes, wie SPD-Chef Sven Teuber dies erst jüngst wieder beschworen hat. Es geht um Angelika Birk (Grüne), um Simone Kaes-Torchiani (CDU), und es geht um den parteilosen Thomas Egger. Der ist demnächst zurück in der politischen Schaltzentrale am Augustinerhof. Wie lange die beiden anderen dort noch residieren dürfen, darüber wird gerade öffentlich, aber mehr noch hinter verschlossenen Türen gefeilscht.

Von Eric Thielen

Was macht eigentlich Thomas Egger?, fragte lokalo vor gut einer Woche. Als Antwort postete Triers Kulturdezernent gleich tags darauf zwei chice Fotos auf Facebook. „Schöne Grüße an alle, die sich fragen, wo ich gerade bin“, schrieb er darüber. Da weilte er noch im Urlaub – zum Ausklang seiner Vaterzeit. Schneebedeckte Gipfel, sattgrüne Wiesen, hohe Tannen. Irgendwo in den blauen Bergen. Dass der Egger Thomas südlich des Weißwurstäquators neben der Liebe für Haxen, Kraut, Semmelknödel und zischendem Weißbier urplötzlich auch seine Zuneigung für die eher archaisch-konservative Gesinnung der bajuwarischen Landbevölkerung entdeckt haben könnte, davon ist nicht auszugehen.

Gäbe es jenen noch, so wäre der gebürtige Pfälzer sicher dem sozial-liberalen Flügel der FDP zuzuordnen gewesen. Doch die Zeiten einer Hildegard Hamm-Brücher, eines Gerhart Baum und des Freiburger Kreises sind in der FDP des 21. Jahrhunderts längst nicht mehr wahr. Auch Egger hat die Partei verlassen, und das setzt ihn frei. Zumindest für den Augenblick. „Irgendwann wird er sich entscheiden müssen, will er wiedergewählt werden“, heißt es jetzt in der politischen Szene rund um den Augustinerhof. Das rote oder doch das schwarze Parteibuch? Das ist hier die Frage.

Die meisten Unions-Christen zwischen Markus- und Petrisberg glauben an den Sozialdemokraten Egger. „Dorthin hat er immer tendiert“, sagt einer aus dem schwarzen Lager, der Egger schon sehr lange kennt. Für manch einen in der Union ist er ohnehin „der Über-Intellektuelle“, der mehr schlecht als recht in die eher beschaulich-bürgerlichen Reihen der hiesigen Christdemokraten passen würde. Und ein zweiter Platzhirsch neben dem christdemokratischen Trierer Über-Vater Bernhard Kaster? Kaum vorstellbar.

Im roten Lager ist der Parteieintritt Eggers aber anscheinend noch kein Thema. „Nein, wir haben noch nicht mit Thomas Egger gesprochen“, versicherte der Boss der Genossen am Montag. Sven Teuber sieht keinen Handlungsbedarf. Den sieht Egger auch nicht. „Ich muss mich nicht entscheiden“, sagt er, als lokalo ihn am Dienstag am Telefon erreicht. „Jetzt noch nicht“, schiebt er dann nach. Dass auch er Gegenstand von Spekulationen ist, weiß Egger. Daran beteiligen will er sich nicht. „Das überlasse ich anderen“, sagt er.

Ulrich Dempfle (links) und Bernhard Kaster, hier mit OB-Kandidatin Hiltrud Zock, sondieren für die CDU nach der Stadtratswahl in Trier.
Ulrich Dempfle (links) und Bernhard Kaster, hier mit OB-Kandidatin Hiltrud Zock, sondieren für die CDU nach der Stadtratswahl in Trier.

Seinen Job will er machen, kehrt er demnächst ins Rathaus zurück. Erstens. Beobachten will er. Zweitens. Positionieren will er sich dann, wenn die Zeit dafür reif sei. Drittens. „Ich habe noch fast vier Jahre als Dezernent vor mir“, sagt er. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm sowieso nicht. „Ich fühle mich in der Rolle des parteilosen Außenseiters nicht unwohl momentan“, versichert er. „Mir geht es gut.“

Das können Eggers Kolleginnen im Stadtvorstand wohl kaum von sich behaupten. Weder sind sie in der Außenseiterrolle, noch fühlen sie sich rundum wohl wie der jüngere Kollege von Kultur und Wirtschaft. Ihnen schwant sicher, wem die Stunde schlägt, sollten sich SPD und CDU über die Sachfragen hinweg einigen. Aus der Union heraus heißt es jetzt schon, Angelika Birk wisse, was auf sie zukommt. Und Teuber hat sich längst öffentlich bekannt. Die Halbwertzeit der Grünen ist abgelaufen — bereits vor dem Ende ihrer Amtszeit. Simone Kaes-Torchiani darf noch bis April strahlen. Länger aber sicher nicht.

Zur Wiederwahl will sich die Frau mit der Kämpfernatur und dem Doppelnamen aber stellen. Streit scheute sie ohnehin nie. Da knallten auch schon mal die Türen, wenn sie stampfend in die Fraktion und postwendend wieder hinaus marschierte, nachdem sie ihre Meinung, die sie nur allzu oft als einzig richtige gelten lässt, den verdutzten Parteifreunden an den Kopf geknallt hatte. Lief ihr dann auch noch die Kollegin Birk auf den weiten Rathausfluren über den Weg, rappelte es so richtig im Karton. Hin und wieder seien die verbalen Scharmützel der beiden Frontfrauen quer über den Augustinerhof bis hinüber zum Theater zu hören gewesen — bei geschlossenen Fenstern, wird im Rathaus kolportiert.

Offensichtlich hat KT, wie Kaes-Torchiani allgemein nur genannt wird, den Bogen aber auch in der eigenen Partei und Fraktion überspannt. An eine Wiederwahl sei nicht zu denken. Auch solches ist aus der Union zu hören. Dass sie sich dennoch einer Kampfabstimmung stellen will, hat schlicht materielle Gründe. Anderenfalls verlöre sie ihre Pensionsansprüche. Das ist bei Wahlbeamten so geregelt.

Fraktions-Chef Ulrich Dempfle will sich aktuell weder zu Birk noch zu Kaes-Torchiani äußern. „Zu Personalfragen beziehe ich derzeit keine Stellung“, sagte der Christdemokrat am Dienstag gegenüber lokalo. Sein Satz vom Parteitag Ende März aber steht. Damals hatte Dempfle gesagt: „Trier leistet sich eine Bürgermeisterin, die den Themen nicht gewachsen ist.“ Gemeint war Birk. Für geordnete Dezernate wolle man sich nach der Wahl einsetzen, hatte er noch nachgeschoben. Nach der Wahl ist jetzt. Doch Chef Kaster weilt derzeit in Russland, ist anschließend in Berlin, weil der Bundestag seine Sitzungswoche abhält.

„Große Fraktionen müssen in Dezernaten präsent sein“

Kaster aber wird an der Mosel dringend gebraucht, um die Verhandlungen mit möglichen Partnern in trockene Tücher zu bringen. Ohne den Pfalzeler, den Taktgeber des christdemokratischen Orchesters, geht nichts. Dempfle hält sich folglich bedeckt. Die Sondierung mit der SPD ist somit auf die Zeit nach Kasters Rückkehr verschoben. Zumal auch SPD-Chef Teuber erst einmal in Urlaub fährt und ein paar Tage Pause von der Politik machen will.

Was Dempfle sagt, ist, dass die Union auch mit den Grünen und der FWG sprechen wird. Alle Personalfragen sollen in die Diskussion um die Sachthemen eingebunden werden. Für die Gespräche hat die CDU ein Trio bestimmt, dem neben Kaster und Dempfle auch Udo Köhler angehört. Letzterer sei inzwischen für „höhere Weihen vorgesehen“, heißt es aus Unions-Kreisen.

Der 50-jährige Architekt ist neben dem Duo Kaster/Dempfle der dritte starke Mann in der CDU. Köhler ist in Trier bestens vernetzt, kennt die Stadt wie seine Westentasche. Zwangsläufig schießen nicht erst seit dem Wahlsonntag die Spekulationen dahingehend ins Kraut, Köhler könnte Nachfolger von Kaes-Torchiani als Baudezernent werden. Passen könnte das durchaus, meinen auch Sozialdemokraten. Für sie bliebe dann zunächst einmal der Birk-Posten, sollte es CDU und SPD etwa mit Unterstützung der FWG gelingen, die Grüne aus dem Sessel zu hebeln. Nicht auszuschließen ist, dass Teuber dann für sich selbst Ansprüche auf das Dezernat geltend macht. „Geeignet wäre er dafür“, sagte ein Parteifreund noch am Wahlsonntag.

SPD-Chef Sven Teuber (links), hier mit OB-Kandidat Wolfram Leibe und Ministerpräsidentin Malu Dreyer, will nach seinem Kurzurlaub in die Verhandlungen einsteigen.
SPD-Chef Sven Teuber (links), hier mit OB-Kandidat Wolfram Leibe und Ministerpräsidentin Malu Dreyer, will nach seinem Kurzurlaub in die Verhandlungen einsteigen.

Etwaigen Offerten der Grünen in Richtung der Union sehen die Genossen gelassen entgegen. Die Öko-Partei, immerhin drittstärkste Fraktion, bangt um ihren Einfluss in Rat und Stadtvorstand, sofern die beiden großen Volksparteien ihre anvisierte Zusammenarbeit in Form gießen werden. Rechnerisch wäre eine schwarz-grüne Koalition im Rat möglich — oder zumindest eine Kooperation. Dass es dazu kommt, bezweifeln aber nicht nur Sozialdemokraten, sondern auch führende Unions-Politiker. „Da ist zu viel Ideologie bei einigen Grünen im Spiel, vor allem in der Verkehrspolitik“, sagt ein Christdemokrat.

Für Dempfle ist eine Koalition, durch die die Sozialdemokraten aus dem Stadtvorstand verbannt werden würden, ohnehin kein Thema. „Wir werden die SPD als zweitstärkste Kraft im Rat nicht aus der Stadtregierung ausschließen. Die großen Fraktionen müssen in den Dezernaten präsent sein“, betonte der Fraktions-Chef am Dienstag gegenüber lokalo. Der Groll der Union über das kurzlebige Ampel-Bündnis zwischen SPD, Grünen und FDP nach der Wahl von 2009 ist demnach verraucht. Damals war die CDU als stärkste Fraktion de facto vom politischen Entscheidungsprozess abgetrennt worden. „Das ist vergessen“, sagt der Realpolitiker Dempfle heute, „wir schauen nicht zurück, sondern nach vorne.“

Die Botschaft ist bei den Genossen inzwischen angekommen – auch durch die Gespräche, die SPD und CDU bereits vor dem Wahlsonntag geführt haben. Dass sich Thomas Egger als Neuzugang auf einer der beiden Seiten in das mögliche Bündnis zwischen Rot und Schwarz einklinkt, bezweifelt kaum einer. Egger ist ein Taktiker, ist mit vielen politischen Wassern gewaschen. Kommen CDU und SPD zusammen, wird wohl auch Egger sich demnächst erklären und ein Parteibuch bestellen — dann eher das rote als das schwarze. (et)

ZUM THEMA

Grüne stellen OB-Kandidaten

Schneider warnt vor GroKo-Light

Der Kommentar zur Wahl

22 KOMMENTARE

  1. Gewagten Spekulationen Herr Thielen, aber durchaus interessante Personalien! Birk und KT sind nicht tragbar, dass merkt man scheinbar selbst fraktionsübergreifend. Schade dass diese Erkenntnis so spät reift, bleibt zu hoffen, dass KT bis zum Ende ihrer Dienstzeit nicht noch mehr verbrannte Erde hinterlässt, vor allem, wenn sie merkt, dass ihrem „Wirken“ bald ein Ende gesetzt wird…

  2. Ich habe bisher immer nur unkommentiert ihr scheinbaren journalistischen Fähigkeiten bewundert – das hier geht mir zu weit! Maßlose Spekulation als seriöse Arbeit zu verkaufen – unglaublich!
    So am Rande: CDU und Grüne (diese mit ihrem historisch besten Ergebnis) haben beide zugelegt, welche Konstellation sollte die Dezernent*innen abwählen?
    Sonniges,

  3. :Sven Drücker : wo bitte ist minus 1 Prozent stimmen und minus 1 Sitz ,das historisch beste Ergebnis der Grünen ? Ist dieses Geschwafel seriös?

  4. Lieber Herr Dücker,
    vielleicht ist das Resultat der Grünen „gefühlt“ das Beste, weil die Birk-Partei noch mit einem blauen Auge davongekommen ist. Angesichts der „Pleiten-Pech-und-Pannen-Serie“ sind sie/Sie (Sie gehören doch auch dazu, oder?) mit einem blauen Auge davon gekommen. Das ändert aber nichts daran, dass minus minus bleibt. Wie Herr Heinz richtig anmerkt: minus ein Prozent, minus ein Sitz. Was bei den Vergleichen zwischen 2009 (17,6 %) und 2014 (16,6 %) eigentlich einfach zu überprüfen ist. Also nicht Herrn Thielen anmotzen. Dessen Beitrag ist ist großartig.

  5. Hallo Herr Drücker,

    wo leben Sie eigentlich? Es ist das Normalste für ein journalistisches Format, dass nach einer Wahl, egal ob bundesweit oder national, mögliche politische Konstellationen durchgespielt werden! Und nichts anderes ist dies, und wie mir scheint, zudem eine recht realistische Sichtweise – ansonsten hätte man doch von CDU oder SPD schon längst Gegenwind bekommen, wo man sich gegen diese Gedankenspiele verwehren würde. Und nur weil Sie sich diese Konstellationen nicht wünschen, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht wahr werden. Ich finde eine solche Form der politischen Analyse jedenfalls 100 mal besser als die sonst bei Journalisten so beliebten „Sowohl als auch“-Aussagen, damit man nur ja niemanden auf die Füße tritt, siehe unser aller Lieblinsgzeitung…

  6. @ Herrn Dücker, wenn Trier das wohlverdiente Glück hat und sie mit Ihrer Partei in der Opposition landen dann ist “ Gott sei Dank“ Frau Birk weg.

    Grüne:
    2014
    16,6 % -1,0% 9 Sitze
    Ergebnis 2009
    Schmunzel
    17,6 % 10 Sitze
    Ich kaufe mir jetzt Popcorn und Cola, lehne mich amüsiert zurück und warte dass Sie mir dieses historische Wahlergebnis schönrechnen oder erklären

  7. Problem1 Studenten;kommen nach Trier; interessieren sich für nix außer Party, machen Kreuz bei Grün weil sie nix wissen und hauen dann einfach wieder ab
    Problem2 solange die Wahlbeteiligung so niedrig ist, kriegen die zuviele Stimmen, also anstrengen CDU

    Intressant wäre mal zu wissen, wieviele bei den Grünen echt aus Trier sind und wieviele zugezogen?!?!?

  8. Wasser predigen und selber Wein saufen, kennen wir doch alles Herr Dücker, wissen wir alle. Vorne mit dem Rad vorfahren und hinter dem Haus stehen die dicken Dienstwagen, alles schon gesehen, ist nichts neues.

    Grüner Gesinnungsterror überzieht Stadt und Land. Mir fiele noch ein anderer Begriff ein, aber den schenke ich mir lieber, da ich sonst bestimmt zensiert werde. Ich bin jedenfalls froh, dass es in Trier auch ein Medien gibt, das dem grünen Wahnsinn nicht blind hinterherläuft. Eine journalistische Meisterleistung Herr Thielen, alle Achtung.

  9. Man kann ja über die Dezernentin Birk sagen was man will ,nur eins kann man nicht sagen ,dass sie wie die Andere über Leichen geht. Sie ist menschlich einfach eine liebe Person,was man von der Anderen nicht sagen kann!

  10. 1. + 4456 Stimmen absolut für GRÜNE in Trier (=Stimmen Zuwachs – soviel zu den großen Verlusten)
    = In Trier haben die Grünen eine stabile Wählerschaft, welche nicht wegzieht … (entgegen der vorgestellten Meinung)

    2. Grüner Wahnsinn ist hier nichts.
    Ich will auch noch einmal für einige hier aufklären:
    Die CDU hat bei diesen Kommunalwahlen in RlP zum zweiten Mal in folge (bereits 2009 der selbe Fall) ihr historisch schlechtestes Ergebnis eingefahren (beides unter Frau Klöckner).

    3. Zeigt sich in Trier (wo die CDU als fast einziger KV zugelegt hat), dass eine konstruktiv arbeitende Fraktion bei der Wahl honoriert wird – auch wenn ich bei diesem Wahlergebnis nicht von Gewinnern oder Verlierern (Betrachtung der großen Parteien CDU, SPD und GRÜNE) sprechen würde, da es hier keine merklichen Verschiebungen gab. (Abstand von CDU und GRÜNEN bezüglich der Verschiebung der Sitze = ca. 0.0631 Zahlenbruchteile oder ca. 35 Listenstimmen).

    Gerne auch eine persöhnliche Mail schreiben, dann kann ich gerne die ExcelTabelle (die Rundungen werden im vorläufigen Endergebnis nicht angezeigt) schicken.

  11. @sven Dücker & Realo
    Ich weiß nicht wodrüber ihr euch aufregt ? Frau Birk kommt in dem Artikel doch 10mal besser weg als KT,,,,
    Auf jeden Fall ist es eine sehr gute Ist-Beschreibung. So ist’s und nicht anders leider

  12. Es gäbe ja noch das blaue Parteibuch für Egger. Er wäre nicht der erste und mit Sicherheit nicht der letzte, der das als Alternative sehen könnte, und so wie er sich präsentiert, wäre er da vielleicht sogar gut aufgehoben 🙂 Die Zeit wirds zeigen.

  13. Sie können mit noch so vielen Zahlen rumwerfen Herr Dücker, damit wird was Sie sagen nicht wahrer. Minus 1% ist minus und minus 1 Sitz auch auch minus. Bayern München kann auch nicht sagen, weil wir gegen Madrid 70% Ballbesitz gehabt haben haben wir das Spiel gewonnen. 4 zu 0 verloren ist verloren. Basta.

    Im übrigen kann sich jeder selbst ansehen was Birk und KT in der Stadt verbockt haben. Es wäre eine Katastrophe würde beide noch viel läger weiter Schaden anrichten dürfen.
    @Durst
    Den Begriff ‚Grüner Gesinnungsterror‘ würde ich mir patentieren lassen; er trifft den Nagel mitten auf den Kopf.

  14. @ Olli: Blau war die Farbe von UBM/FWG. Wobei die mittlerweile von der Gesinnung ja eher dunkel-Schwarz sind.
    Früher hatten wir den Zimmermann-da waren wir Arm dran.
    dann hatten wir den Schroer-was für ein Maleur.
    Jetzt haben wir den Jensen- der tut nur bremsen.
    Was unser Rathaus braucht, ist eine Autorität, die sich, nachdem sie alle Meinungen gehört hat mit der Faust auf den Tisch haut und dann zu seinen Entscheidungen steht und Umsetzt. Und der diesem, sich immer mehr verselbstständigten Parallel-Universum mit seinen 2500 Leuten am Augustinerhof mal deren Aufgabe klar macht: Der Stadt und den Menschen in dieser zu dienen. Und nicht, wie z.Zt. extrem, sich nur selbst zu beschäftigen(oder auch eben nicht) und ihren Heim-Frust an den Bürgern auszulassen. Das ist das Grundproblem: dieses Pack, das meint, diese Stadt gehöre ihm und es könne diese Stadt so Herrichten wie es will. Nur das aus dem Herrichten ein Hinrichten geworden ist.

  15. @Olli: Genau die war auch gemeint 🙂 Abwegig ist das nicht wirklich, er wäre wie gesagt nicht der erste und nicht der letzte Lokalpolitiker. Wenn auch in Trier der erste. Und im Gegensatz zum „Grünen Gesinnungsterror“ und dem Rest, geht die AfD völlig unbelastet in den kommenden Stadtrat. Wer also eine Alternative sucht, in der er aktiv mitwirken kann, sollte sich vielleicht mal mit dem Gedanken befassen und einen Stammtisch oder sowas besuchen. Leider hat die Medien-Schlammschlacht in Verbindung mit dem „Grünen Gesinnungsterror“ dazu geführt, dass es schwer ist sich ein objektives Bild von der AfD zu machen. Den Versuch ist es aber wert 🙂

  16. @trierer
    Den Wechsel kann man Egger auch zubilligen. Er ist ja nicht sofort von den einen zu den anderen gehüpft wie so ein paar andere die jetzt die Quittung gekriegt haben.
    Bei der AFD muss man erstmal abwarten wie sie sich so machen die neuen.

  17. Zu Studienzeiten habe ich auch etwas „Zeilen geschunden“ als Broterwerb, daher weiß ich, wie viel Arbeit hinter so einem Artikel steht. Mein Kompliment Herr Thielen, mit das beste, was ich seit langem zur Kommunalpolitik gelesen habe.
    Ich bin ein neuer Fan eurer Seite, jetzt fehlt mir nur noch eine App für unterwegs.

  18. Udo Köhler als Baudezernent. Papas Büro läuft nicht mehr und schließlich hat er ja lange genug brav die CDU-Bänke gefüllt. Wenn das mal keine Qualifikation ist.
    Mir dünkt, als ist der Stadtvorstand nur noch das Auffangbecken erfolgloser Freiberufler (wie bei Egger). Schade, wenn die CDU es wieder nicht schafft, einen Organisations-, Bau- und Verwaltungsprofi zu finden und so einen brotlosen Künstlerarchitekten… Oh je…

  19. @Peter Wilhelm: was diese sogenannten Verwaltungsprofis täglich in dieser, ehemals schönen ,Stadt anrichten ,können sie jeden tag aufs neue feststellen! Das sind doch die, die vergessen haben ,dass sie Diener der Bürger sein sollten,sich aber aufspielen wie ihre Herrscher.Diese Typen sind einfach nur zum kotzen. Wer könnte wohl kompetenter für diese aufgabe sein als ein einheimischer Architekt ;etwa ein grüner strassenmaler (siehe mustor, gartenfeld,demnächst örenstrasse etc) der Trier gänzlich lahmlegt?

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.