Leiterin der Krankenhausapotheke im Klinikum Mutterhaus erhält Auszeichnung

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Vergabe des Innovationspreis für Klinische Pharmazie, von links nach rechts: Prof. Dr. Roland Radziwill (Vorsitz der Jury der ADKA), Dr. Torsten Hoppe-Tichy (Präsident der ADKA), Sabine Steinbach (Preisträgerin), Frank Koch (Sanofi-Aventis).

Bildquelle: ADKA, Peter Pulkowski, Mainz

TRIER. Mit der Entwicklung von Qualitätsindikatoren hat Sabine Steinbach, die Leitende Apothekerin im Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit geleistet. Auch der Innovationspreis 2014 im Bereich „Klinische Pharmazie“ des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V., gestiftet von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, geht an die Apotheke des Trierer Krankenhauses.

Verleihung der ADKA-Ehrennadel, von links nach rechts: Prof. Dr. Irene Krämer (Laudatorin und 2. Vizepräsidentin der ADKA), Teresa und Sabine Steinbach, Dr. Torsten Hoppe-Tichy (Präsident der ADKA).
Verleihung der ADKA-Ehrennadel, von links nach rechts: Prof. Dr. Irene Krämer (Laudatorin und 2.
Vizepräsidentin der ADKA), Teresa und Sabine Steinbach, Dr. Torsten Hoppe-Tichy (Präsident der
ADKA).

Der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V. verlieh die mit 7 500 Euro dotierte Auszeichnung anlässlich des 39. Wissenschaftlichen Kongresses der ADKA in Hamburg. Die Preisträgerin Sabine Steinbach hat in ihrer Arbeit „Entwicklung von Qualitätsindikatoren für den Prozess ‚Empfehlung der Apotheke zur Weiterführung der Medikation‘ im Klinikum Mutterhaus“ auf Basis einer Prozessanalyse fünf Qualitätsindikatoren-Sets erstellt. Mit Hilfe dieser Indikatoren-Sets kann der Medikationsprozess im Hinblick auf das Qualitätsziel „Arzneimitteltherapiesicherheit“ beurteilt und bewertet werden. Anhand einer Status-quo-Erhebung konnten existierende Schwachstellen aufgedeckt und Verbesserungspotentiale identifiziert werden. Dank dessen kann der Prozess „Empfehlungen der Apotheke zur Weiterführung der Medikation“ im Klinikum in verbesserter Form und mit einer erhöhten Arzneimitteltherapiesicherheit fortgeführt werden, wobei der Fokus gezielt auf das Ergebnis der patientenorientierten Dienstleistung gelegt wurde.

Die von Sabine Steinbach gewählte Vorgehensweise stellt einen praxisorientierten Ansatz dar, der auch in anderen Krankenhausapotheken zur Qualitätsmessung und -bewertung gewählt werden kann. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen auch, wie wichtig die Einbeziehung des Apothekers in die Arzneimittelanamnese ist. Zusätzlich erhielt Sabine Steinbach die „ADKA-Ehrennadel“ des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) e.V. Seit dem Jahr 2000 vergibt die ADKA diese an Personen, die sich um die Krankenhauspharmazie verdient gemacht haben. Sie wird von dem ADKA-Vorstand vergeben und im Rahmen der Mitgliederversammlung verliehen.

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