„Finale dahemm“ – Eintracht klarer Favorit

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Bildquelle: Peter Smola/pixelio.de

TRIER. Besonderer Rahmen für ein besonderes Spiel: Am Montagnachmittag begrüßte Jens Schug, Geschäftsführer des SV Eintracht Trier 05, die Medienvertreter in den Räumen des SVE-Premiumsponsors Pentahotel in der Kaiserstraße zur Pressekonferenz vor dem Finale um den Bitburger-Rheinlandpokal am Mittwoch, 28. Mai, ab 19.30 Uhr, im Moselstadion gegen die SG Altenkirchen/Neitersen, dem „Finale dahemm“.

„Wir wollen unbedingt einen gelungenen Abschluss der Saison und freuen uns, dass wir das Spiel nach Abstimmung mit dem Fußballverband Rheinland und der SG Altenkirchen bei uns in Trier austragen können“, betonte Schug, der auf eine vierstellige Zuschauerzahl hofft. Auch aus Altenkirchen und Neitersen haben sich derweil Fanbusse angesagt.

Ein Sieg würde nicht nur den 13. Rheinlandpokalerfolg in der Vereinsgeschichte bedeuten, sondern durch den Einzug in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde auch wichtige Zusatzeinnahmen  in Höhe von 110.000 Euro an Fernsehgeldern garantieren. „Bei den Planungen für die neue Saison würde uns das sehr helfen. Hinzu käme der zusätzliche Gewinn an Attraktivität, wenn wir Mitte August gegen ein Team aus der Ersten oder Zweiten Bundesliga antreten“, weiß der Eintracht-Geschäftsführer nur allzu genau.

Sportlich gelte es, so Schug, das 1:4 zum Regionalliga-Finale am Samstag gegen den SC Freiburg „schnellstens abzuschütteln“. Genauso wie der Vorstand, sei auch er „zu einhundert Prozent sicher, dass unser Trainer Rudi Thömmes unsere Mannschaft so einstellen und motivieren wird, diese Partie erfolgreich zu bestreiten“.

Was die Aufstellung angeht, stehen noch Fragezeichen hinter den weiterhin verletzten bzw. angeschlagenen Christoph Anton, Fabian Zittlau und Matthias Cuntz. Gegen Freiburg II kamen noch Blessuren bei Steven Kröner (Hüfte) und Thomas Konrad (Fuß) hinzu. Wer von dem Quintett auflaufen kann, werde er wohl erst rund ums Abschlusstraining am Dienstag, ab 16 Uhr, oder am Spieltag sagen können, so Thömmes weiter.

Die als Tabellenletzter aus der Rheinlandliga abgestiegene SG Altenkirchen nahm er eigens am Samstagabend bei der 0:4-Niederlage in Morbach unter die Lupe. „Ich erwarte sie am Mittwoch genauso wie in Morbach – sehr defensiv und auf die Fehler des Gegners lauernd.“ Oberste Prämisse sei es, von Anfang an das Tempo hochzuhalten, und die Westerwälder zu Fehlern zu zwingen. „Wenn wir von Beginn an Vollgas geben“, so Thömmes, „bin ich mir auch sicher, dass wir diese Partie für uns entscheiden werden.“

Für ihn wäre es der elfte Pokalerfolg insgesamt, seine Zeit als Aktiver in Salmrohr und bei der Eintracht mit eingerechnet.

1 KOMMENTAR

  1. Sehr geehrte lokalo-Redaktion,

    was ist denn das bitte für ein Bild? Es sieht aus als könnte es aus 1984 stammen. Zudem macht Rudi Thömmes den Eindruck, als ob er überlegen würde, ob er gleich laut oder leise furzt. Herrn Schug ist die Enttäuschung anzusehen, dass sein Bruder, der bekannte Mr. Spock für die Enterprise ausgewählt wurde, und er nicht.

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