Wandern unter Windrädern

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Ministerin Eveline Lemke übernimmt die symbolische Eröffnung der Traumschleife mit dem Durchschneiden des Bandes.

Bildquelle: Nora John

Neue Traumschleife bei Berglicht eröffnet

BERGLICHT. Diskutiert und sogar gestritten wird viel über Windkraft. Was genau diese Art der Energiegewinnung bedeutet, welche Chancen sie bietet und wie Wind funktioniert, das können Wanderer bei der neuen Traumschleife Wind, Wasser & Wacken bei Berglicht (Verbandsgemeinde Thalfang) erleben, die jetzt eröffnet worden ist.

Bei dieser Traumschleife handelt es sich um einen etwa zehneinhalb Kilometer langen Rundweg abseits des Saar-Hunsrück-Steigs, der sowohl über den seit zwei Jahren bestehenden Hunsrücker Windweg als auch über den Mineralwasser-Erlebnispfad führt.

Treffpunkt zu der Eröffnungswanderung ist der Wanderparkplatz zum Windweg. Direkt am Fuß eines riesigen Windrades werden die vielen Besucher bereits auf das Thema eingestimmt.

Mit dabei auf den ersten Metern des Wanderwegs ist Tourismusministerin Eveline Lemke. Sie weist bei ihrer Ansprache darauf hin, dass Windkraft und Naturschutz zusammenpassen. Für sie habe die neue Traumschleife Symbolkraft im Tourismus.

Alexander Koffka von der Abo Wind nennt einige Fakten zum Windpark Heidenburg und Berglicht. Seit dem Jahr 2000 habe das Unternehmen 14 Windkraftanlagen gebaut und 60 Millionen Euro investiert. 40 Millionen Kilowattstunden werden hier pro Jahr gewonnen, genug um 11 000 Haushalte zu versorgen.

Geologe Edgar Manz aus Berglicht, der sich für den Windweg engagiert, gerät bei der Beschreibung der Route ins Schwärmen. „Es ist ein Traum diesen Weg zu gehen“, sagt er. Er weist aber auch darauf hin, dass es noch weitere Verbesserungen geben werde.

Der Weg ist solcher erweist sich sehr als sehr kurzweilig. Nachdem Ministerin Lemke, Thalfangs Verbandsgemeindebürgermeister Marc Hüllenkremer, Matthias Bockholt von der Abo Wind, Landtagabgeordnete Bettina Brück und Edgar Manz das Band zum neuen Weg durchgeschnitten haben, kommt schon bald die erste Station, an der es Informationen über die Windkraft gibt.

Noch anschaulicher zeigt sich das Thema bei vier bunten T-Shirts, die an einer Leine hängen und demonstrieren, dass Wind auch trocknen kann. Auch die anderen Stationen, die alle recht dicht beieinander liegen, bieten immer wieder Abwechslung. Schon direkt nach der Eröffnung kann gesagt werden – das Erwandern des Windwegs lohnt sich.

4 KOMMENTARE

  1. Was für einen Unsinn lassen sich die Profiteure der „Energiewende“ noch einfallen. Sie möchten Schwachsinn für gut verkaufen und wiederholen ständig ihre Lügen. Von den beschriebenen Windindustrieanlagen wurde kein einziger Haushalt mit Strom versorgt. Über 100 mal im Jahr liefern diese Windwahndenkmäler keinen Strom, weil halt nicht genug Wind weht. Diese Artikel und diese Aktion soll wieder einmal dazu beitragen, den Menschen Sand in den Augen zu streuen. Aber die Bürger dieses Landes wachen langsam auf und wehren sich.
    Wir lassen nicht unsere Landschaften zerstören, es ist genug.

  2. Unfaßbar, diese Naivität, angefangen bei der unerträglichen Schreiberin, über diese pseudo-grüne Pseudo-Politikerin, die den Ruf einer dreißig Jahre alten, beispielhaften „grünen Ära“ durch den Dreck zieht, bis hin zu den in die Kamera grinsenden Mitläufern und den schamlosen Kriegsgewinnlern von ABO-Wind.
    So einfältig und zynisch gebärden sich Menschen, die Beifall klatschen, wenn jahrhundertealte Urwaldriesen gefällt werden.
    Diese Bilder in meinem Kopf … ein Aufschrei gegen „Grün…“
    „….denn sie wissen nicht, was sie tun.“

  3. Der Deutsche Wanderverband hat zu diesem Thema schon im letzten Jahr klar Stellung bezogen.
    Er ist gegen den sinnlosen Zubau der Natur mit diesen schrecklichen Dingern. Das hat mit Wanderkultur nichts mehr zu tun.
    Ulrich Kowalski-Hildebrand
    zertifizierter Natur-u. Landschaftsführer
    Wanderführer im DWV

  4. Frau Lemke hat uns deutlich vor Augen geführt, wie weit sich die Grünen von der Natur entfernt haben.
    Sie lassem sich ungeniert vor den Karren der Windkraftlobby spannen, um gemeinsam den Windwahn fortzusetzen. Die, die einst auszogen um die Natur zu schützen, fördern heute ungeniert die Zerstörung unserer Wälder und Landschaften.

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