Kuriose Festnahme: Tatverdächtige stellen sich fast drei Monate nach Raubüberfall der Polizei

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Symbolfoto

Bildquelle: Thorben Wengert / Pixelio.de

TRIER. Kurios sind die Umstände, die zu der Festnahme zweier Männer führten. Diese sollen am Rosenmontag einen 29-jährigen Mann in der Stresemannstraße geschlagen und beraubt haben.

Intensive Ermittlungen der Trierer Kripo hatten schnell auf die Spur der beiden 22 und 23 Jahre alten Männer geführt, die im benachbarten Ausland leben. Sie stehen im Verdacht, am 3. März zusammen mit zwei weiteren Männern den 29-Jährigen um kurz vor 6 Uhr im Bereich der Bushaltestellen in der Stresemannstraße angegriffen und niedergeschlagen zu haben. Anschließend sollen sie ihm einen dreistelligen Bargeldbetrag geraubt haben und geflüchtet sein.

Aufgrund des dringenden Tatverdachts beantragte die Staatsanwaltschaft Trier einen internationalen Haftbefehl gegen die beiden Männer. Dieser wurde am 26. April vom Amtsgericht Trier erlassen. Am gestrigen Donnerstag, 22. Mai, erschienen die beiden Tatverdächtigen auf der Wache der Polizeiinspektion Trier. Sie gaben an, durch Zufall erfahren zu haben, dass nach ihnen gefahndet würde. Dies konnten die Beamten nach einem Blick in den Computer bestätigen. Die Festnahme folgte.

Die beiden Tatverdächtigen wurden am gleichen Tag dem Haftrichter im Amtsgericht Trier vorgeführt, der die Haftbefehle gegen Auflagen außer Vollzug setzte.

Nach den beiden weiteren Tatverdächtigen wird noch gefahndet.

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