Regionalliga: Eintracht vor letztem Heimspiel

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Vor dem ersten Saisonspiel strahlten die Kicker der Trierer Eintracht Optimismus aus. Im dritten Spiel muss nun endlich gepunktet werden.

Bildquelle: SV Eintracht Trier 05/Archiv

TRIER. Am kommenden Samstag (24. Mai, 14 Uhr, Moselstadion Trier) erwartet der SV Eintracht Trier 05 im letzten Saisonspiel die U23 des SC Freiburg. Der Tabellenzweite aus dem Braisgau hat beste Chancen, die Saison auf einem Relegationsplatz zu beenden. Jedoch erklärten die Freiburger bereits, nicht an den Spielen um den Aufstieg in die dritte Liga teilnehmen zu wollen.

Eine in der Dritten Liga Millionen teure Aufrüstung des Mösle-Stadions und die aus Vereinssicht besseren Entwicklungsmöglichkeiten der eigenen Talente in der Regionalliga sind die Hintergründe für diese Entscheidung.

Für die Trierer Eintracht geht es im letzten Saisonspiel darum, sich noch einmal gut den eigenen Fans zu präsentieren und vor dem so wichtigen Finalspiel des Rheinlandpokals Selbstbewusstsein zu tanken.
Aufsichtsratsvorsitzender Frank Natus zieht derweil ein positives Fazit: „Wir haben eine sehr gute und erfolgreiche Phase bis zur Winterpause erlebt, dann kam unsere Mannschaft in den ersten Spielen des neuen Jahres aber leider wieder einmal aus dem Tritt. Die Trennung von Roland Seitz, der hier fast vier Jahre lang absolut gute Arbeit geleistet hat, erfolgte auch, um dem Team für die Umsetzung des wichtigen Ziels „Pokalsieg“ noch einmal einen neuen Impuls zu geben. Unter Trainer Jens Kiefer ist das mit dem Einzug ins Finale auch gelungen.“

Im Hinblick auf die Planungen für die nächste Saison betonte der Aufsichtsratsvorsitzende, dass die finanzielle Lage der Eintracht weiterhin als schwierig gilt und man gut haushalten müsse. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel äußerte sich auch Interimstrainer Rudi Thömmes zu den Planungen für die neue Saison: „Wir werden am Samstag vier Spieler verabschieden, die uns bereits mitgeteilt haben, den Verein zu verlassen. Abelski, Kuduzovic, Cuntz und Lengsfeld werden uns verlassen.“

Zum kommenden Gegner: „Freiburg ist wohl die spielstärkste Mannschaft in der Liga. Es wird sicherlich eine schwere Aufgabe. Wir dürfen sie nicht spielen lassen, sonst werden wir uns Blasen laufen.“ Personell sieht es für die Eintracht nicht gerade rosig aus. Nur drei Ersatzspieler werden Thömmes zur Verfügung stehen. Er möchte angeschlagene Spieler in Hinblick auf das Endspiel im Rheinland-Pokal schonen und kein Risiko eingehen. Am heutigen Freitag, 23. Mai, eröffnete in den Räumen der Firma Spielwaren Theisen in der Metzelstraße 19 der neue SVE-Fanshop.

Im Erdgeschoss erhält der Fußballfan neben Accessoires diverser Bundesligisten nun auch ein breites Sortiment an blau-schwarz-weißen Souvenirs. „Es ist toll, dass wir jetzt auch für unsere Eintracht aktiv sein können“, freute sich Spielwaren-Theisen-Geschäftsführer Josef Karthäuser vor der versammelten Journalistenschar. „Wir hatten immer wieder Nachfragen, ob man unsere Fanartikel auch in der City bekommt. Von daher sind wir froh, dieses Angebot nun bieten zu können“, sagten Daniel Emanuel und Andreas Geib vom Supporters Club Trier (SCT), der das Merchandising für die Eintracht organisiert. Auch SVE-Geschäftsführer Jens Schug begrüßt den erweiterten Service, der rund 50 Fanartikel vom Schlüsselanhänger über Tassen bis hin zu Sweatshirts und Schals umfasst – und betonte: „Für die Eintracht ist es einfach wichtig, auch in der Stadt präsent zu sein. Prima, dass die Zusammenarbeit zwischen Herrn Karthäuser und uns so unkompliziert zustande gekommen ist.“

Die offizielle SVE-Teamkollektion gibt es weiter im Online-Shop unter www.eintracht-trier.com und beim Eintracht-Ausrüster Sport-Fleck in der Monaiser Straße 11b, 54294 Trier.

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