„Erfolg für Trierer CDU und Frauen Union“

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Bernhard Kaster tritt nicht mehr als zur Wahl des CDU-Kreisvorsitzenden an.

Bildquelle: lokalo

TRIER/BERLIN. „Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen wird der Bundestag am Freitag erhebliche Leistungsverbesserungen bei der Rente beschließen. Damit werden die Abgeordneten Forderungen und Beschlüsse umsetzen, die auch maßgeblich von der CDU Trier und der Frauen Union Trier angestoßen wurden“, teilt der CDU Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster in einer Presseerklärung mit. Ein Eckpunkt des Rentenpaketes seien beträchtliche Verbesserungen bei der so genannten Mütterrente.

„Mit der Mütterrente verdoppeln sich für neun Millionen Mütter deren Kinder vor 1992 geborenen sind, die bei der Rente berücksichtigten Kindererziehungszeiten. Pro Kind und Monat erhalten diese Mütter künftig 28,14 Euro in den alten bzw. 25,74 Euro in den neuen Bundesländern zusätzlich. Das schließt eine Gerechtigkeitslücke bei der Anerkennung der Erziehungsleistung dieser Mütter“, heißt es in der Mitteilung weiter. „Bei der Mütterente zeigt sich einmal mehr, wie Gesetze entscheidend von der Basis mitgestaltet werden können“, so Kaster. „Die CDU Trier und die Frauen Union haben dieses Thema mit Parteitagsbeschlüssen von der Basis bis über die Landes- und Bundesebene maßgeblich unterstützt“, betont der Trierer CDU-Chef. Die Union habe diese Forderungen auch deshalb in das Wahlprogramm aufgenommen und setze mit der Verabschiedung des neuen Rentenpakets dieses wichtige Wahlversprechen nun um.

Neben den Verbesserungen bei der Mütterrente werde auch die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren beschlossen. Auch Selbständige, insbesondere Handwerker, würden von der Rente mit 63 nicht ausgeschlossen. „Das war mir ein besonderes Anliegen“, betont Kaster. Die Union habe durchgesetzt, dass diese Berufsgruppen nun ebenfalls berücksichtigt werden, wenn sie nach 18 Jahren Pflichtbeitragszahlung in die freiwillige Versicherung wechselten. Zusätzlich habe sich die Koalition auf Regelungen geeinigt, die eine Frühverrentungswelle verhindern sollen. Zwar würden Zeiten der Arbeitslosigkeit mit Bezug von Arbeitslosengeld I bei den 45 Beitragsjahren grundsätzlich angerechnet, dies gelte aber nicht für die letzten beiden Jahre vor dem 63. Lebensjahr. Eine Ausnahme gelte nur für diejenigen, die kurz vor Rentenbeginn unverschuldet arbeitslos werden sollten – beispielsweise werde es Ausnahmen bei Arbeitslosigkeit durch Betriebspleiten geben.

Bei allen Neuregelungen bleibe es aber bei der schrittweisen Einführung der Rente mit 67, womit auch das Eintrittsalter in die abschlagsfreie Rente bis 2029 langsam wieder auf 65 Jahre ansteigen werde. „Die Rente mit 67 trägt der demographischen Entwicklung Rechnung und ist eine notwendige Anpassung an die erfreuliche längere Lebenszeit“, betont Kaster. Zusätzlich komme die sogenannte Flexi-Rente, die es denjenigen ermögliche länger zu arbeiten, die länger arbeiten könnten und wollten. „Unser Ziel ist es weiterhin, den Übergang in die Rente so flexibel wie möglich zu gestalten“, so Kaster.

1 KOMMENTAR

  1. Super, Herr Kaster – eine Gerechtigkeitslücke durch eine Neue schließen!
    Und wer bezahhlt es, der Beitragszahler. Er ist mal wieder der Dumme.
    Die Mütterrente ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nicht nur eine der Beitragszahler,
    also muss Herr Schäuble das aus dem Haushalt zahlen, aus Steuermitteln die alle Bürgeraufbringen müssen (auch Abgeordnete, Beamte und sonstige)

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