Weitere Unterstützer für die Matthiaswallfahrt gesucht

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V.l.n.r.: Bruder Athanasius, Hilde Brosa, Hans-Arno Steinbrecher, Laurenz Trouet, Matthias und Brunhilde Werner, Peter Feltes

Bildquelle: Abtei St. Matthias

TRIER. Die Trierer St. Matthias Bruderschaft (SMB), die in den zwei Wochen vor und nach Pfingsten bei der großen Wallfahrt tausende von Pilgern am Apostelgrab betreut, hat sich neu aufgestellt. „In dieser Zeit kommen die Pilger der St. Matthiasbruderschaften und viele Pilgergruppen nach St. Matthias. Der Apostel Matthias wurde nämlich in jener Festzeit des Jahres 30 n. Chr. zum Apostel gewählt, um die Zahl Zwölf wieder herzustellen nach dem Ausscheiden des Judas Iskariot“, erklärt Bruder Athanasius, der die Matthiaspilger gemeinsam mit den Vertretern und Vertreterinnen der Trierer SMB am Grab des Apostels begrüßt. Um diese Aufgabe auch in Zukunft wahrnehmen zu können, wurde im Mai ein neuer Vorstand gewählt und die Satzung geändert. „Viele Mitglieder der Bruderschaft haben sich über Jahrzehnte hin in den Pilgerzeiten für die nötigen Arbeiten zur Verfügung gestellt, ihre Kräfte oder Lebensumstände lassen aber ein solches Engagement nicht mehr zu.“ Daher werde der neue Vorstand einiges tun um neue Helferinnen und Helfer zu gewinnen, so Bruder Athanasius.


„Neu ist, dass zukünftig der erste Brudermeister nicht mehr alle Verantwortung in der Gruppe trägt“, erklärt Bruder Athanasius. „Vielmehr haben die Mitglieder der Bruderschaft nun beschlossen, die vielen Aufgaben auf ein Team zu verteilen.“

Ein Gottesdienst  in der Kirche St. Matthias.
Ein Gottesdienst in der Kirche St. Matthias.

Neben den in allen Vereinen bekannten Funktionen wie Vorsitzender, Schriftführer und Kassenwart haben sich Verantwortliche für die fünf Sparten Gastfreundschaft, Gottesdienste, Arbeitsorganisation, Geselligkeit und Jugendarbeit gefunden. Und jeder von ihnen ist für das Funktionieren seines Bereiches verantwortlich. „Nur so können wir die Matthias-Bruderschaft in Trier weiterführen“, sagt Matthias Werner, der für die Arbeitseinteilung zuständig ist.

Jährlich kommen mehr als 5000 Frauen, Männer und Kinder über weite Fußwege vom Niederrhein, dem Ruhrgebiet, der Eifel und den umliegenden Regionen zum Apostelgrab. In Trier angekommen werden sie von der SMB mit Kaffee und Kuchen, Suppen oder Würstchen versorgt. Allein am großen Pilgersonntag, 1. Juni, erwarten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mehr als 1600 Pilger, 900 von ihnen zur Suppe am Mittag.

„Das Ankommen in diesem Haus Gottes, das mit dem Gedenken an den Apostel Matthias verbunden ist, macht die Gemeinschaft im Volk Gottes bewusst. Die Pilger bringen ihre Anliegen mit und in die Gemeinschaft mit den Aposteln und den Christen früherer Jahrhunderte mit ein“, sagt Bruder Athanasius. „So werden sie der Barmherzigkeit Jesu anvertraut.“

Weiter sagt er: „Die Helferinnen und Helfer erleben beim Empfang der Pilger immer wieder, dass diese ihnen sagen, wie sie innerlich gestärkt und ermutigt sind, wenn sie den Heimweg antreten. Ankommende und Empfangende sind offensichtlich verbunden in der Hoffnung, gemeinsam ‚auf dem Weg des Friedens‘ zu sein. So lautet das Weisungswort der diesjährigen Wallfahrt. Ab dem kommenden Samstag, 24. Mai, werden wieder vier Wochen lang in Trier-Süd die Glocken zu hören sein, wann immer eine Gruppe von Pilgern sich auf dem Weg in die Wallfahrtskirche befindet.“

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