Karrieremesse „meet“ gewinnt an Bedeutung

0
Daniel Fischer (Zweiter von links) hat an der Universität Trier studiert und promoviert. Als Partner einer Bonner Anwaltskanzlei will er bei der Karrieremesse "meet" mit potenziellen Referendaren und Praktikanten in Kontakt kommen.

Bildquelle: Universität Trier

TRIER. Die „meet“ hat sich an der Universität Trier etabliert. Die bereits siebte Auflage der Karrieremesse am heutigen Dienstag. 20. Mai, und die hohen Besucherzahlen belegen den großen Bedarf von Studierenden an Karriereplanung und Berufsvorbereitung. 30 Unternehmen aus Deutschland und Luxemburg aus verschiedenen Branchen, sowie Kanzleien boten Praktika, Nebenjobs, Abschlussarbeiten, Traineestellen und Festanstellungen an. 

Universitätspräsident Prof. Michael Jäckel erwartet für die Zukunft sogar eine steigende Nachfrage: „Die Studierneigung wird nach neuen Prognosen weiter zunehmen. Das bedeutet einen verschärften Wettbewerb um attraktive Berufe und höhere Investitionen in Career Service und Gründungsinitiativen.“ 30 Unternehmen, ergänzt durch Beratungseinrichtungen der Universität und Studierenden-Initiativen, positionierten sich in diesem Jahr im Hauptgebäude der Universität.

Dr. Daniel Fischer hat an der Universität Trier Rechtswissenschaft studiert und hier auch promoviert. Als Partner der Bonner Anwaltskanzlei Fischer Kühne Lang nutzt er die Karrieremesse, um mit potenziellen Praktikanten und Referendaren in Kontakt zu kommen. Viele der 30 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen sind Dauergäste der „meet“. „hrt“ ist dagegen erstmals vertreten. Die in Luxemburg ansässige Gruppe mit den Schwerpunkten Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Buchführung expandiert im deutschsprachigen Raum und ist mit klaren Vorstellungen gekommen: „Wir möchten künftige Mitarbeiter finden, die längere Zeit bei uns bleiben. Studierende aus Trier haben eine enge Bindung zur Region“, erklärt Stefan Höss.

Regionale Bindung ist auch für „JTI“ ein wichtiger Aspekt, wieder einmal die „meet“ zu buchen. „Wir sehen die Messe auch als Möglichkeit, das Unternehmen zu präsentieren.“ Obwohl JTI einer der größten Arbeitgeber in Trier ist, kennen viele Studierende den japanischen Konzern nicht, stellt Mitarbeiterin Nina Schmitt in ihren Gesprächen fest.

BWL-Student Marc Hagemann ist einer dieser Bewerber für ein Praktikum. „Die meet ist eine wichtige Hilfestellung bei der Suche und eine gute Gelegenheit, mit Unternehmen in Kontakt zu treten“, sagt er.

Der 26-jährige Johannes Dhur studiert Wirtschafts-informatik in Trier. „Ich schaue mich generell um, weil ich im nächsten Jahr mit meinem Studium fertig werde und dann ein Praktikum und vielleicht meine Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreiben möchte. Ich habe schon einige interessante Stände gesehen, wo ich Potenzial für mich sehe“, sagt der Student. Auch Dr. Thomas Simon vom IT- Haus in Föhren war mit dem medien- und it-netzwerk trier-luxemburg (mitl) mit dabei. „Für uns vom medien- und it-netzwerk ist die Messe sehr wichtig, weil unsere Firmen an jungen Nachwuchskräften interessiert sind. Hierbei ist es unser besonders Anliegen junge Studierende an die Firmen heran zu führen. Wir haben hier grundsätzlich gute Erfahrungen gemacht, es gelingt uns immer wieder junge Menschen für Praktika, Bachelor oder Semesterarbeiten zu begeistern“.

Über die Kontaktvermittlung hinaus bietet die „meet“ eine Reihe weiterer Serviceangebote wie Beratung durch den Career-Service an der Universität, Workshops zu Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgesprächen oder individuellen Kompetenz-Checks sowie Beratung zur Existenzgründung durch das Gründungsbüro.

TEILEN
Vorheriger Artikel„Rasen statt Asche“
Nächster ArtikelHegen und Pflege

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.