Gegen Göppingen sollen entscheidende Punkte her

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TRIER. Nach dem „Wasserbad“ in Koblenz geht für die Trierer Bundesliga-Handballerinnen das Zittern um den Klassenerhalt weiter. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht Bensheim-Auerbach. Um einen Showdown gegen die Hessen (24. Mai) zu vermeiden, sollen am Samstag (Anpfiff bereits um 17.30 Uhr) gegen Frisch Auf Göppingen die entscheidenden Zähler her.

„Wir wissen um die Bedeutung der Partie und so werden wir auch auftreten. Wir wollen vor allem aber zeigen, dass wir in die erste Liga gehören“, sagt Co-Trainerin Jana Arnošová. Im Lager der Miezen ist man verärgert, dass das undichte Hallendach von Koblenz plötzlich gegen den deutschen Meister von 2003 verwendet wird. Sprüche wie „man wolle mit zwei Punkten am grünen Tisch in der Liga bleiben“, sind nicht gerechtfertigt. Tatsache ist, dass die Mannschaft von Cristina Cabeza Gutiérrez und Jana Arnošová eine englische Woche – die Partie gegen Koblenz wird am 28. Mai nachgeholt – weitaus schlechter verkraftet, als andere Mannschaften in der Liga.

Das alles wollen und lassen die Moselstädterinnen aber nicht als Ausrede gelten. Und deshalb sagt auch Routinier Franziska Garcia: „Wir wollen eine sportliche Antwort geben. Göppingen hat eine sehr erfahrene und physisch starke Mannschaft, da müssen wir dagegen halten.“ Einfach wird die Aufgabe in keinem Fall, Begegnungen gegen die Schwaben rufen bei den Miezen allerdings viele positive Erinnerungen hervor. Zwei Siege, am 7. Spieltag vor heimischer Kulisse (24:23) und vor fünf Wochen in Göppingen (24:22) – gegen eine Wiederholung dessen hätten alle Beteiligten am Samstag nichts einzuwenden.

Dafür ist die Cabeza-Sieben vor allem in der Defensive gefordert: Gegen den wurfstarken Rückraum um Beate Scheffknecht (193 Saisontore), Nicole Dinkel (113) und Alena Vojtiskova (111) ist Aggressivität gefragt. „Wenn wir es schaffen, dass Göppingen sich jeden Treffer hart erkämpfen muss, machen wir viel richtig“, sagt Arnošová und ergänzt: „Jede Einzelne weiß, um was es geht. Kampf und Leidenschaft sind Trumpf.“ Mit einer konsequenten Spielweise über 60 Minuten liegt ein Erfolg, gegen auswärts nicht immer sattelfeste Gäste, im Bereich des Möglichen. Damit würden die Moselstädterinnen wohl auch die letzten Zweifel beseitigen, wer in der kommenden Spielzeit erstklassig ist.

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