Für Mehring zählen nur noch Siege

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Bildquelle: FSV Salmrohr/SV Mehring

Fußball-Oberliga: Kellerduell in Völklingen – Salmrohr immer noch in Personalnot

MEHRING/SALMROHR. Nur noch zwei Spieltage sind bis zum Ende der Saison in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zu absolvieren und dennoch ist noch keine Entscheidung gefallen. Um den Titel kämpfen noch Pirmasens und Salmrohr, um Platz 2 Salmrohr, Hauenstein und Ludwigshafen und in den Abstiegskampf sind gar noch acht Mannschaften verwickelt. Mittendrin im Geschehen sind der SV Mehring im Tabellenkeller und der FSV Salmrohr an der Tabellenspitze.

SV Röchling Völklingen – SV Mehring, Samstag, 15.30 Uhr, Rasenplatz
„Wir müssen gewinnen, alles andere ist nebensächlich“, sagt Trainer Frank Meeth, und hat damit demzufolge schon fast alles auf den Punkt gebracht. Brisant dabei ist, dass auch die Gastgeber trotz einer glänzenden Rückrunde nach wie vor ebenfalls in Abstiegsgefahr schwebt. Die Ausgangslage der Saarländer ist aber mit 39 Punkten erheblich besser als die der Gäste (35).
Ungeachtet der prekären Lage ist Meeth angriffslustig: „Unsere Ausrichtung wird offensiv sein.“ Er ist sicher, dass jeder einzelne seines Teams noch an den Klassenerhalt glaubt und zuversichtlich, dass seine Schützlinge die Aufgabe „extrem konzentriert“ angehen werden.
Mehring kann das Duell mit Völklingen in Bestbesetzung bestreiten.
SG Betzdorf –FSV Salmrohr, Samstag, 15.30 Uhr, Rasenplatz
Die Personallage beim Tabellenzweiten hat sich nicht gebessert. „Wenn es dumm läuft, dann steht uns nur der Kader des vergangenen Wochenendes zur Verfügung.“ Das würde bedeuten, dass die Salmtaler im Siegerland ohne Tobias Baier, Robin Mertinitz, Daniel Schraps und Alexander Adrian antreten müssten. Die Standard-Doppelsechs – Schraps/Adrian – wird definitiv nicht zur Verfügung stehen. Wie gut die Ausgangsposition des FSV im Kampf um Platz 2 ist, hängt auch davon ab, wie der Protest von Arminia Ludwigshafen gegen die Wertung der Partie in Elversberg (0:1) entschieden wird. „Wir brauchen in jedem Fall noch vier Punkte“, sagt Trainer Uwe Schüller. Die Hochrechnung sieht ein Remis in Betzdorf und einen Heimsieg im Saisonfinale auf eigenem Platz gegen Rossbach vor.
Ein Punktgewinn bei der SG Betzdorf, die eines von acht Team ist, die gegen den Abstieg kämpft, wird angesichts der angespannten Personallage, ein schwieriges Unterfangen. Die Gastgeber gelten als besonders kampfstark, besonders auf eigenem Platz.

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