Flugzeugabsturz Rivenich: Ursache war schlechte Sicht

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Startendes Flugzeug

Bildquelle: Wikipedia

TRIER. Knapp vier Monate nach dem tödlichen Fulgzeugabsturz in Trier-Föhren, bei dem alle Insassen ums Leben kamen (lokalo berichtete), ist die Unfallursache nun klar. Schlechte Sicht hinderte den Piloten an einer kontrollierten und sicheren Landung.

Aus dem Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig geht hervor, dass der Pilot bei Nebel und widrigen Sichtbedingungen gar nicht in Föhren hätte landen dürfen. Laut Luftverkehrsverordnung muss ein Pilot eine Sicht von 1,5 Kilometern haben, am Unglückstag waren es gerade einmal 100 bis 150 Meter.

In Folge der schlechten Sicht touchierte das Flugzeug einen Strommast und stürzte ab. Gravierender Fehler des Piloten: Der in der Nähe liegende Flughafen Hahn hatte an diesem Tag gute Sicht, auch der Flughafen in Luxemburg wäre im Instrumentenflug anfliegbar gewesen.

Beim Unglück starben ein Geschäftsmann aus dem Raum Trier, seine Frau und beide Piloten.

Die BFU wird den Abschlussbericht wohl aller Voraussicht Ende des Jahres veröffentlichen. (red)

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