„Leichte Sprache für Trier“

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Bildquelle: Lebenshilfe Trier

TRIER. Im April initiierte die Lebenshilfe Trier das Projekt „Leichte Sprache für Trier“. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern (unter anderem Volkshochschule Trier, Behinderten- und Migrationsbeirat der Stadt Trier) soll das Bewusstsein für Leichte Sprache in Trier geschärft und damit Barrieren abgebaut werden.

Leichte Sprache kann es vielen Menschen ermöglichen, am Leben aktiver teilzunehmen, sich eine Meinung zu bilden, wichtige Fakten zu verstehen und Wissen zu erlangen. Um Inklusion nachhaltig und wirkungsvoll umzusetzen, müssen Grundlagen für eine funktionierende Kommunikation innerhalb der Gesellschaft geschaffen werden. Das ist nicht selbstverständlich. Oft sind beispielsweise Menschen mit geistiger Beeinträchtigung von Nachrichten und wichtigen Informationen ausgeschlossen.

Die Zielgruppe beschränkt sich aber nicht nur auf Menschen mit Beeinträchtigung (geistige Behinderung, Lernbehinderung), sondern umfasst unter anderem auch Menschen mit Migrationshintergrund und ältere Menschen. Ebenso zählen die Angehörigen und Betreuer dieser Menschen mit zur Zielgruppe des Projektes. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat Herr Oberbürgermeister Klaus Jensen übernommen.

Informationsveranstaltung und Grundlagenkurse Im Rahmen des von Aktion Mensch geförderten Projektes werden verschiedene Veranstaltungen angeboten. Die Informationsveranstaltung am 27. Mai in der TUFA (Beginn 19 Uhr) richtet sich an alle, die sich für die Leichte Sprache interessieren. Ein Expertenvortag der Universität Hildesheim gibt Einblicke in die Leichte Sprache. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung wird von Gebärdendolmetschern begleitet. Praktische Erfahrungen können in den Grundlagenkursen im Juli und September erworben werden. (red)

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