Verletzter Motorradfahrer am „Filscher Berg“

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TRIER. Am Freitag, 9. Mai, befuhr ein 18-jähriger Motorradfahrer mit seiner 125er, Typ MPZ, gegen 17.25 Uhr die L 143 aus Richtung Pluwig kommend in Fahrtrichtung Trier. In Höhe der Einmündung zur K 16, aus Richtung Korlingen kommend, befand sich eine 49-Jährige Fahrzeugführerin mit ihrem Honda Civic.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei übersah sie beim Einfahren in den fließenden Verkehr den Vorfahrtberechtigten. Es kam zum Zusammenstoß, in dessen Folge der Motorradfahrer einige Meter über den Asphalt rutschte. Hierbei zog er sich erhebliche Verletzungen zu und wurde durch einen Notarzt und den Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Trier erstversorgt und in ein Trierer Krankenhaus verbracht. Die Verletzungen sind nach Auskunft des Krankenhauses nicht lebensbedrohlich.

Zeugen berichteten, der Motorradfahrer habe sich an die für diese Stelle gültigen 70 km/h gehalten. Beide Beteiligten stammen aus dem Kreisgebiet Trier-Saarburg.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4 000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Als indirekte Folge dieses Unglücks ereigente sich der nachfolgende Verkehrsunfall.

Gegen 17.30 Uhr befuhren mehrere Fahrzeuge hintereinander bei starkem Verkehrsaufkommen die Franz-Georg-Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. In Höhe „Wasserweg“ überquerte ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Trier von rechts kommend die Fahrbahn in Fahrtrichtung Aveler Tal. Dieser befand sich im Rahmen einer Fahrt mit Sonderrechten zu einem Verkehrsunfall mit einem verletzten Motorradfahrer.

Eine 72-jährige Frau erkannte dies und bremste ihren Renault vor der Einfahrt in die Kreuzung bei langsamer Geschwindigkeit ab. Eine 49-jährige Fahrerin eines nachfolgenden BMW erkannte dies wiederum zu spät und fuhr auf den PKW der vor ihr haltenden Frau auf. Sowohl die 72-Jährige als auch ihr 42-jähriger Beifahrer wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 5 000 Euro. Aufgrund des relativ hohen Verkehrsaufkommens kam es bis zum Abtransport der Fahrzeuge zu Verkehrsbehinderungen. (red)

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1 KOMMENTAR

  1. Habe schon oft gedacht, dass das für die Einsatzfahrzeuge sehr gefährlich ist.
    Meine generelle Frage allerdings: Fährt ein Einsatzfahrzeug bei sowas grundsätzlich weiter zum ursprünglichen Einsatzort, oder greifen die jeweiligen Damen und Herren theoretisch auch zu „neuen“ Geschehenissen auf der Strecke ein? Und wenn ja, wie wird sowas entschieden?

    Vielen Dank vorab für eine Antwort.

  2. @ Rhyno: dazu gibt es keine Pauschale Antwort. Hier entscheidet der Einsatzleiter/ die Leitstelle nach Augenmaß und Gegebenheit.

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